Krebsrisiko durch Passivrauch: Wie man Haustiere vor den Gefahren des Rauchens schützen kann

Zürich (ots) –

Haustiere sind für viele Menschen ein selbstverständlicher Teil des Familienlebens. Dass sie dabei unsichtbaren Gesundheitsrisiken ausgesetzt sein können, gerät leicht in Vergessenheit. Eines davon wird besonders häufig unterschätzt: Das Passivrauchen. Worauf Besitzerinnen und Besitzer von Haustieren achten sollten, weiß Markus Lindblad, Leiter der Rechts- und Außenangelegenheiten von SnusMarkt.

Zigarettenrauch enthält mehr als 7.000 Chemikalien, viele davon sind giftig oder krebserregend. Anders als Menschen können Haustiere die Situation weder einschätzen noch den Raum verlassen. Sie sind den Schadstoffe oft schutzlos ausgeliefert und nehmen sie über die Atemwege sowie über Haut und Fell auf.

Ob Katze, Hund oder Fisch: Jedes Tier reagiert anders

Katzen zählen zu den besonders gefährdeten Tieren: Ihr intensives Putzverhalten führt dazu, dass sie Schadstoffe direkt oral aufnehmen. Das kann das Risiko für Tumore in der Maulhöhle sowie bestimmte Krebsarten erhöhen.

Hunde reagieren je nach Rasse unterschiedlich: Während langnasige Tiere eher Partikel in der Nasenschleimhaut aufnehmen, können Schadstoffe bei kurzschnäuzigen Rassen schneller in die Lunge gelangen.

Vögel und Kleintiere reagieren sensibel auf belastete Raumluft und Rückstände in ihrer Umgebung. Auch Fische sind nicht ausgenommen: Ihr Aquarienwasser kann durch Schadstoffe in der Luft oder Rückstände an der Wasseroberfläche belastet werden ? etwa wenn in unmittelbarer Nähe des Beckens geraucht wird oder Asche ins Wasser gelangt.

Die unsichtbare Gefahr: Rückstände, die bleiben

Wenig bekannt, aber wissenschaftlich belegt: der sogenannte ?Dritte Rauch“. Gemeint sind giftige Rückstände, die sich auf Möbeln, Textilien, Teppichen und im Fell der Tiere ablagern. Diese Stoffe verschwinden nicht durch Lüften und bleiben sogar nach dem einfachen Streichen der Wände bestehen. So können sie Haustiere dauerhaft belasten. Wer drinnen raucht, trägt diese Rückstände zudem auf der Haut, im Haar und auf der Kleidung weiter und gibt sie beim Streicheln direkt ans Tier ab.

?Für viele Haustiere endet Rauchen nicht mit der ausgedrückten Zigarette. Schadstoffe bleiben in der Wohnung zurück, setzen sich auf Oberflächen ab und werden Teil des direkten Lebensumfelds der Tiere„, sagt Markus Lindblad von SnusMarkt. ?Wer auf rauchfreie Alternativen umsteigt, reduziert nicht nur sichtbaren Rauch, sondern auch viele der unsichtbaren Belastungen, denen Haustiere täglich ausgesetzt sind.“

Nikotinprodukte ausser Reichweite aufbewahren

Wer Tabak verbrennt, steht vor einer wichtigen Abwägung: Wie lässt sich das eigene Verhalten mit dem Schutz der Tiere vereinbaren?

Bei der Nutzung rauchfreier Alternativen wie Nikotinbeutel findet keine Verbrennung statt. So entstehen weder Rauch noch die typischen, giftigen Verbrennungsstoffe. Für Haustiere bedeutet das weniger belastete Innenräume und ein risikoärmeres Umfeld.

Wichtig für Tierhalterinnen und Tierhalter: Nikotinbeutel dürfen für Haustiere unter keinen Umständen zugänglich sein und müssen nach der Verwendung sicher entsorgt werden. Nikotin ist ein starkes Nervengift und für Tiere hochgiftig. Bereits kleine Mengen können bei Hunden, Katzen oder Kleintieren zu schweren Vergiftungserscheinungen führen. Gebrauchte Beutel gehören direkt in einen geschlossenen Abfallbehälter. Sollte ein Tier einen Zigarettenstummel oder Nikotinbeutel verschluckt haben, ist umgehend eine Tierarztpraxis oder der tierärztliche Notfalldienst zu kontaktieren.

Welche Symptome auf eine Nikotinvergiftung hinweisen können, erfahren Sie im Nicopedia-Beitrag ? Nikotinvergiftung beim Hund„.

Verantwortung für ein Tier zu übernehmen bedeutet auch, Verantwortung für sein gesamtes Lebensumfeld zu tragen.

Über SnusMarkt.ch

SnusMarkt.ch ist Teil der Haypp Group. Haypp Group ist Vorreiterin beim globalen Übergang vom Rauchen zu risikoärmeren Produktalternativen. Mit ihren Ursprüngen in Skandinavien und ihrer umfassenden Erfahrung aus wegweisenden Märkten für rauchfreie Alternativen nutzt Haypp sein regulatorisches Fachwissen und seine Führungsposition im E-Commerce, um über 1,1 Millionen Verbrauchern einen überzeugenden Mehrwert zu bieten. Mit elf verschiedenen E-Commerce-Marken ist die Gruppe in sechs Ländern in Europa und den USA vertreten.

Weitere Informationen unter www.SnusMarkt.ch sowie www.hayppgroup.com

Pressekontakt:

Lisa Hottes
Head of PR & External Affairs DACH
Tel.: +49 151 41253176
E-Mail: lisa.hottes@hayppgroup.com

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