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Baujagd-Verbot im Kanton Bern / Der Schweizer Tierschutz STS nimmt Stellung

13.09.2021 |  Von  |  Presseportal

Basel (ots) –

Der Grosse Rat des Kantons Bern hat heute, 13. September 2021, eine Motion gutgeheissen, die ein Verbot der Baujagd auf Fuchs und Dachs im Kantonsgebiet fordert. Der Regierungsrat hatte den Vorstoss zur Annahme empfohlen, unter der Voraussetzung, dass Ausnahmebewilligungen möglich sein müssten. Die Voraussetzungen für eine Bewilligung sind allerdings hoch, bzw. das Schlupfloch ist derart klein, dass kaum ein Dackel hindurchpasst. Der Schweizer Tierschutz STS begrüsst, trotz möglicher Ausnahmen, den Entscheid des bernischen Kantonsparlaments ausdrücklich. Nach Thurgau und Zürich wird damit Bern der dritte Kanton, der dieser ethisch fragwürdigen, grausamen Jagdtradition einen Riegel schiebt.

Baujagd ist eine äusserst brutale Jagdmethode, ein Tierkampf von Hund und Fuchs oder Dachs unter der Erde. Und gelingt dem panischen Tier die Flucht vor dem Hund hinaus aus dem Bau, wartet dort der Jäger mit der Flinte im Anschlag. Ebenso tierquälerisch und grausam wie die Baujagd selbst ist die gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung der Hunde am lebenden Fuchs. Für die Regulierung der Fuchs- und Dachspopulation ist die Baujagd bedeutungslos. Der Schweizer Tierschutz STS fordert seit langem ein landesweites Verbot dieser veralteten Jagdtradition. Jede Revision des eidgenössischen Jagdgesetzes, die derartige Tierquälereien zulässt, bleibt für den Tierschutz-Dachverband der Schweiz inakzeptabel.

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