Europa

Gartenteich ohne Fische: Planung, Pflanzen und Pflege im Jahreslauf

Ein Gartenteich ohne Fische kann sich zu einem vielfältigen Lebensraum für Libellen, Wasserinsekten, Amphibien und Vögel entwickeln. Weil Fischfutter und Ausscheidungen entfallen und keine Fische den Laich oder die Larven anderer Tiere fressen, lässt sich das Gewässer naturnah gestalten. Dauerhaft pflegeleicht wird es allerdings erst durch einen geeigneten Standort, nährstoffarme Baustoffe, abgestimmte Wasserpflanzen und zurückhaltende Eingriffe. Ob eine kleine Wasserfläche am Sitzplatz oder ein grösserer Naturteich geplant ist: Form, Tiefe, Uferzonen und Sicherheit müssen vor dem ersten Spatenstich feststehen. Ein stabiles Gewässer entsteht nicht durch möglichst viel Technik, sondern durch genügend Wasservolumen, unterschiedliche Pflanzbereiche und einen kontrollierten Nährstoffeintrag. Die laufende Pflege konzentriert sich vor allem auf Laub, abgestorbene Pflanzenteile, stark wachsende Arten und die Beobachtung des Wasserstands.

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Schweizerischer Nationalpark: Wildnis, Wandern und Tierbeobachtungen im Engadin

Im Schweizerischen Nationalpark gelten Regeln, die in gewöhnlichen Ferienregionen ungewohnt streng wirken: Wanderwege dürfen nicht verlassen werden, Hunde bleiben draussen, Pflanzen und Steine müssen an ihrem Platz bleiben, Feuer und Camping sind verboten. Genau darin liegt der besondere Reiz dieses Schutzgebiets im Engadin. Auf 170,3 Quadratkilometern soll sich die Natur möglichst ohne menschliche Eingriffe entwickeln. Wanderer erleben Bergföhrenwälder, alpine Matten, Geröllfelder und Täler, in denen Rothirsche, Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere leben und Bartgeier über den Felsflanken kreisen. Der 1914 gegründete Schweizerische Nationalpark ist zugleich Naturreservat, Forschungsgebiet und aussergewöhnliches Reiseziel. Rund 100 Kilometer markierte Wege verteilen sich auf 21 offizielle Wanderrouten. Familien können Naturlehrpfade erkunden, erfahrene Wanderer erreichen abgelegene Übergänge und hochalpine Seen, und in Zernez vermittelt das Nationalparkzentrum einen Einstieg in die Tierwelt, Geschichte und Forschung. Wer mehrere Tage bleibt, kann den Aufenthalt mit dem Unterengadin, dem Val Müstair oder einer Nacht in der einsamen Chamanna Cluozza verbinden.

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Ferien mit Hund am Balaton: Strände, Weingüter und Ausflüge für Mensch und Tier

Mit dem Hund zu verreisen bedeutet heute längst nicht mehr, Kompromisse beim Urlaub einzugehen – zumindest nicht am Balaton. Rund um Ungarns grössten See sind vierbeinige Begleiter nahezu überall willkommen: an Stränden, auf Wanderwegen, in Weingütern, Restaurants und in zahlreichen Unterkünften auf dem Land.

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Swiss Equestrian nominiert Vierspänner-Team für die Weltmeisterschaften in Aachen

Die Selektionskommission der Disziplin Fahren von Swiss Equestrian hat die Auswahl für die Weltmeisterschaften der Vierspänner getroffen, die vom 17. bis 23. August 2026 in Aachen (Deutschland) stattfinden werden. Seit mehreren Jahren hat Swiss Equestrian wieder die erfreuliche Möglichkeit, ein ganzes Team für die Weltmeisterschaften der Vierspänner in Aachen zu nennen. Ein Projekt, das mit viel Herzblut und Einsatz in den letzten Monaten nun seine Früchte trägt, sodass sich mehrere Schweizer Fahrer qualifizieren konnten.

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Von Delfinarien bis Eselritten: VIER PFOTEN empfiehlt tierfreundliche Alternativen

In vielen Feriendestinationen in Asien, Afrika sowie in Süd- und Zentralamerika locken Angebote, die Reisende nahe an Wildtiere bringen – Tigerselfies, Kuscheln mit Faultieren, Elefantenbaden oder Spaziergänge mit Löwen. Doch problematische Tierattraktionen finden sich auch in Europa: von Delfinarien über Eselritte bis hin zu vermeintlichen Schutzzentren. Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN empfiehlt, solche Angebote kritisch zu prüfen. Die Sommerferien stehen vor der Tür. Zahlreiche Menschen möchten sich in dieser Zeit nicht nur erholen, sondern auch Neues entdecken, lokale Traditionen und Speisen probieren und Andenken mit nach Hause bringen. Für viele gehören auch Begegnungen mit Tieren dazu, etwa bei Shows, auf Ausritten oder im Rahmen anderer touristischer Attraktionen.

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Heimsieg in St. Gallen: Schweizer Springreiter holen erneut den Nationenpreis

Das Schweizer Springreiterteam bestehend aus Martin Fuchs mit Lorde, Jason Smith mit Piccobello van’t Roosakker, Alain Jufer und Dante MM sowie Steve Guerdat mit Albführens Iashin Sitte gewinnen nach 2022 und 2023 innerhalb von vier Jahren zum dritten Mal den Nationenpreis des CSIO St. Gallen. Zweiter wurde das Team von Österreich vor Grossbritannien.

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Studie zeigt starken Rückgang der Insektenvielfalt seit Mitte des 20. Jahrhunderts

Ein Schweizer Forschungsteam rekonstruierte erstmals die Entwicklung der Insektenvielfalt in der Schweiz über fast ein Jahrhundert. Es zeigte sich, dass die untersuchten Tagfalter- und Totholzkäferarten vor allem Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurückgingen. Ein Schweizer Forschungsteam rekonstruierte erstmals die Entwicklung der Insektenvielfalt in der Schweiz über fast ein Jahrhundert. Die immer intensivere Landnutzung führte Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem starken Rückgang von Tagfalter- und Totholzkäferarten, seither konnten sich einige Arten zumindest teilweise erholen. Die Bemühungen zum Schutz der Biodiversität zeigen teilweise Wirkung, es braucht aber weitere Anstrengungen.

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Erste Wildbienen-Zählung Europas soll Leben in Gärten und Städten sichtbar machen

Wer gerade aufmerksam durch den Garten geht, merkt schnell: Die Natur ist zurück. Es summt, brummt und baut überall. Mauerbienen schlüpfen, Hummelköniginnen suchen Nistplätze, Sandbienen graben ihre Brutröhren. Doch wie viele Wildbienen tatsächlich mitten unter uns leben, weiss bisher kaum jemand. Genau das wollen Wildbiene + Partner und tausende Naturfreundinnen und Naturfreunde am Weltbienentag ändern: Am 20. Mai findet die erste App-gestützte Wildbienen-Zählung Europas statt. Bereits heute zeigt die MyBeeHome App, welches Potenzial in der gemeinsamen Beobachtung steckt: Über 4’500 Nutzerinnen und Nutzer haben bisher mehr als zwanzigtausend Beobachtungen dokumentiert und fast eine Million Quadratmeter Lebensraum sichtbar gemacht. Auf der Karte der App sind schon über 6’000 Wildbienen-Oasen eingetragen – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Kampagne „Mission 10’000 BeeHomes“. So entsteht nach und nach ein wachsendes Netzwerk bienenfreundlicher Orte in der Schweiz und Deutschland.

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80 Jahre Schoggitaler: Eine Erfolgsgeschichte für Natur- und Heimatschutz

In den 1940er-Jahren, wollte man aus dem Silsersee im Engadin einen Stausee machen. Es herrschte jedoch Krieg in Europa und mit Argumenten für Natur und Landschaft war gegen vermeintliche Energieunabhängigkeit kaum anzukommen. Da hatte der damalige Geschäftsführer des Schweizer Heimatschutzes die zündende Idee, für den Erhalt des Silsersees etwas Urschweizerisches und gleichzeitig Wertvolles zu verkaufen: Schokolade. In der Nachkriegszeit war diese rationiert und so wurde der Schoggitaler von 1946 zum Verkaufsschlager und die Rettung des Silsersees zu einer der erfolgreichsten Spendensammlungen der Schweiz. „Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz nutzen das Jubiläum, um den Schoggitaler zu erneuern“, erklärt Loredana Ventre, Geschäftsleiterin des Schoggitaler-Büros. Die bewährte Rezeptur aus Schweizer Biomilch und Fairtrade-Kakao ist neu mit Vanille verfeinert. Die Prägung erhält ein zeitloses Design und die Website sowie der Webshop wurden modernisiert.

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Saisonflor neu gedacht: Blühende Beete als ökologische Nahrungsquelle

Blumenbeete mit Saisonflor sind weit mehr als dekorative Farbtupfer. Richtig geplant und gepflegt verbinden sie starke Fernwirkung, gestalterische Flexibilität und eine monatelange Blüte mit echtem ökologischem Nutzen. Mit modernen und klug eingesetzten Pflanzkonzepten bieten Blumenbeete Wildbienen und anderen Insekten wertvolle Nahrungsquellen an. Für Blumenbeete werden einjährige oder nicht winterharte Pflanzen verwendet, die für eine begrenzte Saison gepflanzt werden. Sie blühen oder schmücken über mehrere Monate hinweg. Typisch sind Frühjahrs-, Sommer- und Herbstpflanzungen, die sich im Jahresverlauf ablösen. Klassische Vertreter sind Stiefmütterchen, Geranien, Petunien, Zinnien oder Begonien. Blumenbeete werden vor allem in öffentlichen Anlagen, Firmengärten, Vorgärten und auf Plätzen eingesetzt, wo eine starke visuelle Wirkung gefragt ist.

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Madeira für Gross und Klein: Fünf Highlights für den perfekten Familienurlaub

Raus aus dem Alltag, rein ins Inselgefühl: Madeira ist wie gemacht für Familien, die Natur, Bewegung und entspannte gemeinsame Zeit verbinden möchten. Zwischen wilden Küsten, geheimnisvollen Lorbeerwäldern und vulkanisch geprägten Landschaften entsteht eine Urlaubskulisse, die gleichermassen inspiriert und entschleunigt. Fünf ausgewählte Aktivitäten zeigen, wie abwechslungsreich Familien Madeira erleben können.

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Tirol bietet ideale Bedingungen für Ferien mit Grosseltern, Eltern und Kindern

Wenn Grosseltern, Eltern und Kinder gemeinsam verreisen, wird der Urlaub zum bewussten Treffpunkt im oft hektischen Alltag. Statt verstreuter Termine zählt hier vor allem eines: gemeinsame Zeit. Tirol bietet dafür ideale Voraussetzungen – mit kurzen Wegen, einer gut ausgebauten Infrastruktur und vielfältigen Naturerlebnissen, die für alle Altersgruppen zugänglich sind.

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Familienabenteuer in der Wildschönau mit neuem Weg und grossem Wirbelwindtag

In der Wildschönau wird der Sommer 2026 für Familien zum Abenteuer. Kinder entdecken die Bergwelt spielerisch beim Wandern, während Eltern sich keine Sorge um die Urlaubsgestaltung machen müssen. Denn das familienfreundliche Hochtal in den Kitzbüheler Alpen sorgt mit einem abwechslungsreichen Ferienprogramm für bestens organisierte Urlaubstage in der Natur. Von Schatzsuchen am Bruggberg mit anschliessendem Lagerfeuer über Familientage am Bauernhof bis zu Wald-Ausflügen zum geheimnisvollen Hinterriesbach oder Kräuterwanderungen mit Verkostung regionaler Spezialitäten reicht das Angebot. Am 4. Juli läutet der Wirbelwindtag rund um den neu angelegten Wirbelwindweg offiziell den Familiensommer ein. Weitere Themenwege wie der Koglweg oder die Holzweg-Runde laden Familien dazu ein, den Bergsommer aktiv und zugleich entspannt zu geniessen.

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Frühjahrsallergien bei Hunden und Katzen werden oft unterschätzt

Während Menschen den Frühling geniessen, beginnt für viele Hunde und Katzen eine stille Leidenszeit. Pollen, Gräser, Hausstaub: Umweltallergien treffen längst nicht mehr nur Menschen – sondern auch unsere Haustiere. Und sie werden dramatisch unterschätzt. Die Folge: chronischer Juckreiz, Hautentzündungen, Ohrenprobleme und ein dauerhaft gereiztes Immunsystem. „Viele Halter denken bei Kratzen oder Lecken zuerst an Flöhe oder falsches Verhalten“, erklärt Dario Vettese, Gründer und CEO von PetYu®. „Dabei steckt oft eine allergische Reaktion dahinter, die unbehandelt zu einem echten Dauerproblem wird.“

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