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Hundesprache verstehen – So kommuniziert Ihr Vierbeiner

09.09.2019 |  Von  |  Haustiere
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Hundesprache verstehen – So kommuniziert Ihr Vierbeiner
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Hunde drücken ihre Gefühle durch ein bestimmtes Verhalten oder durch Reaktionen aus, die oftmals von Menschen falsch interpretiert werden.

Daher ist es wichtig, auf kleinste Anzeichen Ihres Hundes zu achten und diese auch richtig zu deuten. Denn durch Missverständnisse werden sowohl Mensch als auch Hund, nicht daraus schlau und können unter diesen Umständen sogar darunter leiden. Im schlimmsten Fall kann es zu Bissvorfällen kommen.

So kommunizieren Hunde untereinander und mit den Menschen

Hunde verständigen sich durch ihre Mimik und Gestik. Ist die Rute des Hundes steif aufgerichtet und die Brust rausgestreckt, so zeigt der Hund seine Dominanz. Vermeidet Ihr Hund den Blickkontakt und wendet sein Kopf leicht von Ihnen weg oder einem gegenüber stehendem Hund gesenkt ab, so signalisiert der Hund seine Unterwürfigkeit.

Es gibt noch zahlreiche weitere Anzeichen, auf die Sie achten sollten, wenn Sie Ihren Hund besser verstehen wollen. Sie sollten vor allem auf die unterschiedlichsten Anzeichen der Körperhaltung, Haltung der Ohren, Haltung der Rute und die verschiedensten Mimiken des Hundes beobachten. Wenn Sie lange genug Ihren Hund beobachten und studieren, wird es Ihnen dabei helfen, Ihren Vierbeiner besser nachvollziehen zu können.

Obwohl es verschiedenste Hunderassen gibt, kommunizieren alle Hunde gleich. Doch es wird etwas schwierig bei Hunden mit beispielsweise einer geringelten Rute, die Anzeichen der Rutenhaltung zu erkennen. Hier ist es ratsam, auf die Schwanzwurzel zu achten.

Der erste Eindruck – auch von weitem erkennbar

Hunde drücken sich mit ihrer Körperhaltung aus und können sowohl Menschen als auch anderen Hunden schon aus grösserer Distanz signalisieren, wie sie sich fühlen. Deutet man die Körperhaltung richtig, so kann man Konflikte zweier Hunde schon im Vorfeld verhindern.

Diese Gefühle z.B. können Hunde allein durch ihre Gestik und Mimik ausdrücken:

  • Freude
  • Angst
  • Trauer
  • Wut

Aber nicht nur Gefühle drücken sie mit ihrer Körperhaltung aus, sondern auch:

  • Gehorsamkeit
  • Dominanz
  • Neugierde
  • Unsicherheit

Sie müssen kein Profi sein, um Hundesprache richtig zu deuten

Das Verhalten Ihres Hundes richtig zu deuten, ist zu Beginn vor allem für neue Hundebesitzer eine grosse Herausforderung. Wenn Sie Ihren Hund aber aufmerksam beobachten, werden Sie mit der Zeit seine Verhaltensweise besser verstehen können. Sollten Sie weiterhin trotzdem noch Fragen haben, bieten Ihnen Hundeschulen die nötigen Antworten.



Nur ein ausgeglichener Hund ist ein glücklicher Hund

Um einen ausgeglichenen Hund zu haben, sollten Sie schon von Beginn an, dem Hund seine Grenzen aufzeigen. Schon im Welpenalter sollten Sie mit dem Hund trainieren, das Essensverhalten zu disziplinieren. Dies ist sehr hilfreich, wenn Sie den Futternapf füllen oder entleeren wollen.

Bei sich nicht zurückhaltenden Hunden kann es durchaus passieren, dass ein alltäglicher Vorgang – die Futterübergabe – zu einem schwierigen Problem wird, wenn der Hund versucht, seinen Napf zu verteidigen und dadurch möglicherweise nach der Hand schnappt.

Aber nicht nur das Essen sollte geteilt werden, sondern auch das Spielzeug. Es erleichtert das Spielen im Freien, mit beispielsweise einem Ball. Da der Hund gelernt hat, mit anderen seine Sachen zu teilen, ist der Hund gegenüber anderen Hunden sozial. So kann man Streitigkeiten aus dem Weg gehen.

Jeder Hund ist vom Wesen anders

Während einige Hunde aufgeschlossen und selbstbewusst sind, können andere Hunde schüchtern oder gar ängstlich sein. Nicht nur gegenüber Menschen können Hunde misstrauisch sein, sondern auch gegenüber Objekten.

Viele Hunde haben grosse Angst in Autos, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch in Hundeanhänger einzusteigen. Dies kann spätestens bei einem Besuch im Tierarzt zum Verhängnis werden. Auch hier sollte schon früh angefangen werden, zu trainieren.


Wie Menschen entwickeln auch Hunde ihre ganz eigene Persönlichkeit. (Bild: Ekaterina Brusnika – shutterstock.com)


Sie wollen demnächst eine längere Fahrradtour machen und dabei nicht auf Ihren Hund verzichten? Dann fangen Sie schon vorher an, mit ein paar ,,Leckerlis’’ den Hund in einen Hundeanhänger zu locken. Denn wenn Ihr Hund es nicht gewohnt ist, so lange zu laufen, dann bietet sich ein Hundeanhänger bestens für längere Ausflüge an.

Traut sich der Hund dem Hundeanhänger immer näher, so belohnen Sie Ihren Hund mit ,,Leckerlies’’ und Streicheleinheiten. Ihr Vierbeiner wird bei mehrmaligem Üben merken, dass der Anhänger kein gefährlicher Gegenstand ist. Und wenn er versteht, dass es an die frische Luft geht, so setzt er sich später freiwillig rein.

Üben Sie aber nur bis zu 10 Minuten am Tag, sonst kann es passieren dass Sie Ihren Hund überfordern. Schliesslich kostet es Ihrem Vierbeiner jede Menge Überwindung, sich seinen Ängsten zu stellen.

 

Titelbild: Olena Yakobchuk – shutterstock.com


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