Natur & Umwelt

Waschbären: Gefahr für heimische Arten oder harmlose Neubürger in der Schweiz?

Waschbären gelten vielen als putzig und clever – doch hinter dem niedlichen Äusseren verbirgt sich ein invasiver Neozoon mit beträchtlichem Einfluss auf die Umwelt. In der Schweiz mehren sich Sichtungen des nachtaktiven Kleinbären, was Fragen über seine ökologische Rolle aufwirft. In Nordamerika heimisch, hat der Waschbär in Europa längst Fuss gefasst. Besonders in Deutschland ist seine Population stark gewachsen. Doch auch in der Schweiz sind die Allesfresser mittlerweile unterwegs – vom Kanton Aargau über Zürich bis ins Tessin. Die Diskussionen darüber, ob sie harmlos oder schädlich sind, werden zunehmend hitzig geführt.

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Gefahr im Anflug: Asiatische Hornisse breitet sich Richtung Appenzellerland aus

Im vergangenen Herbst wurde in der Region St.Gallen nahe der Ausserrhoder Kantonsgrenze das erste Nest von Asiatischen Hornissen nachgewiesen. Die Fachleute rechnen daher, dass sich das Insekt in diesem Jahr auch im Appenzellerland ausbreitet. Für Honigbienen und einheimische Insekten ist die Asiatische Hornisse gefährlich, für den Menschen normalerweise nicht. Sie hat zudem grossen Appetit auf zuckerhaltige Früchte und kann Schäden im Obstbau anrichten. Eine Bekämpfung ist sinnvoll. Die Bevölkerung wird gebeten, Sichtungen zu melden.

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Neuer Lebensraum für Frösche & Co. – Amphibienteich im „Chäsmoos“ angelegt

2024 wurde auf der Liegenschaft „Chäsmoos“ im Bezirk Schwende-Rüte ein neuer Amphibienteich geschaffen, um das verschwundene Lebensumfeld von Amphibien zu ersetzen. Auf Initiative von Hans Breitenmoser unter der Projektleitung von Roman Sutter (Agricultura), sowie mit Unterstützung des Bundesamts für Umwelt und des Fonds Landschaft Schweiz entstand ein nachhaltiger Teich, der einen wertvollen Lebensraum für Amphibien bietet. Im Gebiet Fähneren gab es früher nach Aussage von Hans Breitenmoser ein höheres Vorkommen an Amphibien (Frösche, Kröten, Molche, Unken, Salamander). Allerdings waren damals auch mehr Teiche und Tümpel vorhanden. Viele dieser Kleingewässer sind im Laufe der Zeit zugeschüttet oder entwässert worden. Es war das Ziel, mit dem Bau eines Amphibienweihers Ersatz für die „verschwundenen“ Teiche und Tümpel zu schaffen.

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