Tierschutz

Bienenfreundlicher Garten: So hilfst du Wildbienen mit Pflanzen, Nistplätzen und mehr

Ohne Bienen kein Apfel, keine Kirsche, keine Zucchetti. Rund 80 Prozent aller heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf Bestäubung durch Insekten angewiesen – und Bienen spielen dabei die Hauptrolle. In der Schweiz gelten laut WWF nur noch 37 Prozent der über 600 heimischen Wildbienenarten als ungefährdet. Was ein einzelner Garten dagegen tun kann, ist erstaunlich viel. Der Rückgang der Bienen ist keine Zukunftswarnung mehr – er ist Gegenwart. Intensive Landwirtschaft, Pestizide, versiegelte Flächen und das Verschwinden blütenreicher Wiesen haben dazu geführt, dass viele Bienenarten heute schlicht keine Nahrung und keinen Nistplatz mehr finden. Dabei reicht oft schon ein kleiner Garten oder ein Balkon, um echte Wirkung zu erzielen.

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Weltbienentag zeigt zentrale Rolle von Bienen für Umwelt, Ernährung, Gesundheit und Pflege

Bienen stehen heute wie kaum ein anderes Insekt für Artenvielfalt und Umweltbewusstsein. Der Weltbienentag, den die Vereinten Nationen für den 20. Mai jährlich ausgerufen haben, lenkt den Blick darüber hinaus auf die vielseitige Bedeutung von Bienen für unseren Alltag – sowohl im Kleinen als auch für die Weltgemeinschaft als Ganzes. Der Frühling ist die Zeit, in der es die Menschen nach draussen lockt und damit verbundene Themen in den Fokus rücken. Ob leichte Bekleidung, Outdoorsport oder das Geniessen der Natur – auch bei Vergleich.org standen in den vergangenen Wochen vor allem Themen rund um Gartenwelten im Zentrum. Beobachtet wird ein gestiegenes Verbraucherinteresse an Produktgruppen rund um Gartenarbeit und Outdoorgenuss. Anlässlich des Weltbienentags rücken nun die gelb-schwarz gestreiften Insekten in den Fokus.

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Wal Timmy in der Ostsee: Die Geschichte dahinter – und was Wale wirklich brauchen

Wochenlang hielt ein einzelner Wal die DACH-Region in Atem. „Timmy", ein junger Buckelwal, der sich Anfang März 2026 in die westliche Ostsee verirrt hatte, wurde zum Medienereignis, zum Politikum und zu einer Diskussion über den Meeresschutz. Doch wer ist dieses faszinierende Tier eigentlich – und was zeigt uns sein Schicksal über den Zustand unserer Ozeane? Der Fall hat viele bewegt und zugleich gespalten: Die einen feuerten die Retter an, die anderen kritisierten die Aktion als Tierquälerei mit gutem Gewissen. Doch jenseits des medialen Spektakels steckt hinter der Geschichte von Timmy eine tiefere Botschaft über die grössten Wale der Erde – und die Bedrohungen, denen sie täglich ausgesetzt sind.

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VIER PFOTEN warnt: Schweizer Fleischkonsum deutlich über Empfehlung

Der Fleischkonsum in der Schweiz bleibt im internationalen Vergleich hoch: Laut Bundesamt für Statistik (BFS) hat die Bevölkerung im Jahr 2024 durchschnittlich mehr als 47 Kilogramm pro Kopf gegessen (Statistik veröffentlicht Ende 2025). Die renommierte EAT-Lancet-Kommission empfiehlt in ihrem jüngsten Update einen maximalen Jahreskonsum von lediglich 16,4 Kilogramm. Auf Basis dieser Empfehlung hat die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN auch dieses Jahr den sogenannten Meat Exhaustion Day errechnet: Bereits am 7. Mai ist die empfohlene Jahresmenge an Fleisch in der Schweiz aufgebraucht.

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Saisonflor neu gedacht: Blühende Beete als ökologische Nahrungsquelle

Blumenbeete mit Saisonflor sind weit mehr als dekorative Farbtupfer. Richtig geplant und gepflegt verbinden sie starke Fernwirkung, gestalterische Flexibilität und eine monatelange Blüte mit echtem ökologischem Nutzen. Mit modernen und klug eingesetzten Pflanzkonzepten bieten Blumenbeete Wildbienen und anderen Insekten wertvolle Nahrungsquellen an. Für Blumenbeete werden einjährige oder nicht winterharte Pflanzen verwendet, die für eine begrenzte Saison gepflanzt werden. Sie blühen oder schmücken über mehrere Monate hinweg. Typisch sind Frühjahrs-, Sommer- und Herbstpflanzungen, die sich im Jahresverlauf ablösen. Klassische Vertreter sind Stiefmütterchen, Geranien, Petunien, Zinnien oder Begonien. Blumenbeete werden vor allem in öffentlichen Anlagen, Firmengärten, Vorgärten und auf Plätzen eingesetzt, wo eine starke visuelle Wirkung gefragt ist.

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Nachwuchs bei den Zwergottern: Zwei Jungtiere im Zoo Basel geboren

Am 19. Januar 2026 sind im Zoo Basel zwei gefährdete Zwergotter (Aonyx cinereus) geboren. Nach ihren ersten Lebenswochen in der Wurfbox erkunden die Geschwister nun erstmals die Aussenanlage. Dabei liefern sie sich verspielte Raufereien – ein typisches Zeichen für ihr ausgeprägtes Sozialverhalten. Für Mutter Riya (8) und Vater Ramu (3) sind es die ersten Jungen, die sie erfolgreich aufziehen, für den Zoo Basel die ersten jungen Otter seit 13 Jahren. Zwergotter (Aonyx cinereus) sind die kleinsten Otter der Welt. Sie leben an Flüssen und Seen, in Sümpfen, küstennahen Feuchtgebieten, Mangrovenwäldern und Reisfeldern in Süd- und Südostasien. Dort jagen sie im Wasser nach Krebsen, Muscheln, Schnecken und weiteren Wasserlebewesen.

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Biber siedeln sich in Basel an – neue Biberburg in den Langen Erlen entdeckt

In den Langen Erlen wurde Anfang des Jahres die Anwesenheit von Bibern nachgewiesen. Aufnahmen von Fotofallen zeigen, dass sich mindestens zwei Tiere im Gebiet aufhalten und dort bereits eine Biberburg errichtet haben. Der Biber ist eine streng geschützte und ökologisch sehr wertvolle Tierart. Als natürlicher Gestalter von Gewässerlandschaften trägt er wesentlich zur Förderung der Biodiversität bei. Durch seine Aktivitäten entstehen neue Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten wie Fische, Amphibien, Insekten und Vögel.

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