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Winterurlaub mit Hund – Spass & Action mit dem Vierbeiner

12.12.2019 |  Von  |  Allgemein, Hunde, Natur & Umwelt
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Möchte man den Winterurlaub mit dem Hund verbringen, sind einige Orte vorteilhafter als andere. Nicht jede Art von Ferien ist auch für den Hund geeignet. Wer einen Urlaub mit Hund plant, sollte sich optimal über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. Zudem sind einige Vorbereitungen zu treffen, sodass der Hund auch im Urlaub die beste Pflege geniesst. 

Der folgende Artikel erklärt, welche Reisen Hund und Hundebesitzern zu Gute kommen und gibt Tipps, auf was Sie bei der Buchung achten sollten.

Winterurlaub mit dem Hund – welche Destinationen sind geeignet?

Plant man einen Urlaub mit Hund, wählt man am besten einen Ort oder ein Land, das gut mit dem Auto zu erreichen ist. Die an Deutschland angrenzenden Länder wie beispielsweise Frankreich, Schweiz oder Österreich sind beliebte Wintersportdestinationen und haben auch Hundebesitzern etwas zu bieten. Wer gegen etwas weitere Fahrten nichts einzuwenden hat, kann auch die skandinavischen Länder in Erwägung ziehen. Naturliebhaber und ambitionierte Wanderer kommen hier auf ihre Kosten und in vielen Ferienunterkünften ist sogar mehr als ein Hund erlaubt.

Möchte man dem Hund einen entspannten Urlaub bieten, ist von Flugreisen jeglicher Art abzuraten, da dies für den Hund unnötigen Stress bedeutet und sogar gefährlich sein kann. Die meisten Hunde müssen im Frachtraum fliegen, wo niemand während des Flugs ein Auge auf sie hat. Mit längeren Autofahrten kommen die meisten Hunde dagegen sehr gut zurecht.

Hotel, Ferienhaus oder Campingplatz – die beste Unterkunft mit Hund

Obwohl viele Hunde sich auf Wanderschaft mitten in der Natur am wohlsten fühlen würden, ist das meistens nicht der Urlaub, den Herrchen oder Frauchen im Sinn haben. Für den Winterurlaub mit Hund ist das Ferienhaus oder die Ferienwohnung die beste Lösung. Hotelzimmer können für Hund und Reinigungspersonal zur Herausforderung werden, daher sind Unterkünfte, in denen der Hund auch mal alleine bleiben kann, wesentlich besser geeignet.

Gerade wenn man begeisterter Ski- oder Snowboardfahrer ist, wird einem nichts anderes übrig bleiben, als den Hund eine Weile alleine zu lassen. Einen Hund auf die Piste mitzunehmen ist keine Option, denn dort ist nicht nur er selbst gefährdet, sondern er gefährdet auch andere Pistennutzer.

Reist man in einer Gruppe und bucht gleich eine ganze Hütte oder ein grosses Ferienhaus, kann man sich untereinander in der Hundebetreuung abwechseln. Ob eine Wanderung durch die Winterlandschaft oder einen Stadtbesuch, die meisten Hunde freuen sich über jedes neue Erlebnis. Und auch die Hunde entspannen nach einer anstrengenden Schneewanderung abends gerne vor dem Kaminfeuer.

Vorbereitungen für den Winterurlaub mit Hund

Hat man sich entschlossen, den Hund mit in den Urlaub zu nehmen, sind einige Vorbereitungen zu treffen. So benötigt jeder Hund, der die Grenze überquert einen gültigen EU-Heimtierausweis, in dem die Chipnummer und der Impfstatus des Hundes verzeichnet sind. Eine aktuelle Tollwutimpfung ist für die meisten Länder Pflicht. Auch sollte man sich über die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes, das man bereist, informieren. Manche Länder fordern zusätzliche Nachweise, bevor ein Hund einreisen darf.

Entscheidet man sich den Winterurlaub in südlichen Gefilden zu verbringen, wie Spanien oder Italien, muss der Hund gegen Reisekrankheiten wie Herzwürmer oder Leishmaniose geschützt werden. Ein imprägniertes Halsband oder ein Spot-on-Präparat, das Mücken fernhält oder die entsprechende Wurmkur erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt.

Neben den gesundheitsrelevanten Vorbereitungen, möchte man natürlich, dass der Hund sich in der fremden Umgebung schnell wie zuhause fühlt. Um dem Hund die Umstellung zu erleichtern, hilft es, das gewohnte Futter und die Lieblingssnacks in ausreichender Anzahl im Gepäck zu haben. Auch das Lieblingsspielzeug oder das gewohnte Hundebett wirken oft Wunder.

Werden schneereiche Gebiete besucht und sind lange Wanderungen mit dem Hund geplant, ist die Mitnahme einer Pfotencreme für die abendliche Pfotenmassage zu empfehlen. Was sonst noch eingepackt werden kann, ist dieser ausführlichen Packliste zu entnehmen.



Hunde erlaubt? Wenn ja, wie viele?

Letztendlich sollte man sich vor der Buchung genau über die Regulationen am Urlaubsort informieren. Macht man Urlaub am Meer, möchte man den Hund natürlich auch mal mit an den Strand nehmen. Hier ist es sinnvoll, in Erfahrung zu bringen, ob und zu welchen Zeiten Hunde an den Strand dürfen und ob das Laufen ohne Leine gestattet ist. Auch ein Wintersportort, in dem der Hund immer an der Leine gehalten werden muss, ist sicher nicht das, was man sich als Hundebesitzer vorgestellt hat.

Besitzt man mehrere Hunde, ist es wichtig, zu wissen, ob das ‚Haustiere erlaubt‘ in der Beschreibung der Unterkunft sich auf einen oder mehrere Hunde bezieht. Zudem sollte man sich immer mit dem Kleingedruckten befassen. Für manche Ferienhäuser, Hütten oder Ferienwohnungen ist eine Kaution pro Haustier zu zahlen, die für zwei Hunde schon mal doppelt so hoch sein kann, wie die Kaution für die Anmietung der Unterkunft selbst.

 

Titelbild: oneinchpunch – shutterstock.com


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