Kanton Glarus: Kärpfrudel darf reguliert werden

Das Departement Bau und Umwelt des Kantons Glarus hat Anfang Oktober 2022 beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) ein Gesuch für die Regulierung des Kärpf-Wolfsrudels eingereicht. Das Gesuch wurde mit den bisher festgestellten Nutztierrissen begründet. Insgesamt werden dem Rudel 50 Schafrisse zugeschrieben, weitere 14 Tiere blieben nach den Angriffen vermisst. Das BAFU hat dem Gesuch nun zugestimmt.

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Tierfreundliche Alternativen: Faux Gras statt tierquälerische Stopfleber

Am internationalen Tag gegen Foie gras machen sich die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN und die Westschweizer Organisation Stop Gavage Suisse für tierfreundliche Alternativen zur Stopfleber stark, um die Feiertage mit Genuss und ohne Grausamkeiten zu feiern. Das Importverbot für Foie gras steht auch auf der politischen Agenda in der Schweiz. Denn der internationale Trend ist eindeutig: Selbst König Charles III von England hat vor kurzem Foie gras aus seinen königlichen Residenzen verbannt. Das Leben der Enten und Gänse in der Stopfmast ist grausam: Im Rahmen der Foie-gras-Produktion werden die Tiere vor dem Schlachten zwei Wochen lang „gestopft“. Das bedeutet, dass ihnen drei- bis viermal täglich innerhalb von drei Sekunden bis zu 1 kg Maispüree durch die Speiseröhre gepresst wird. Zum Vergleich: Diese unter Zwang verabreichten Futtermengen würden bei einem Menschen 12 kg Spaghetti pro Tag entsprechen. Gegen Ende dieser Stopfmast wiegt die Leber der Gänse 2 kg statt 200 g – 10x mehr als bei einem gesunden Tier. Der dadurch entstehende Druck auf die Organe verursacht Schmerzen und Atembeschwerden. Hinzu kommen das Töten der „unbrauchbaren“ weiblichen Küken, methodische Verstümmelungen und fragwürdige Haltungsbedingungen.

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Zoo Basel: Winterspeck erwünscht – Winterfütterung bei Zootieren

Seit 2020 hält der Zoo Basel Baumstachler, auch Ursons genannt. Bedenkt man deren natürlichen Lebensraum in Nordamerika, erstaunt es nicht, dass sich die Tiere im Herbst Fettreserven anfressen, um die kargen Winter zu überstehen. Ursons sind Pflanzenfresser und ernähren sich vorwiegend von Laub, Knospen, Beeren und Baumrinde. Im Herbst ergänzen sie ihre Diät durch Buchennüsschen und Eicheln.

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Meeresschildkröten aus Costa Rica in der ersten exklusiven Infografik des ICT

Costa Rica beheimatet fünf der sieben bekanntesten Arten von Meeresschildkröten. Das Land ist privilegiert durch die Ankunft und die Eiablage, die Jahr für Jahr an beiden Küsten stattfindet. Die grüne Schildkröte, Lederschildkröte, Oliv-Ridley-Schildkröte, Unechte Karettschildkröte und die Echte Karettschildkröte, versetzen die nationalen und internationalen Touristen immer wieder in Erstaunen, wenn sie diese an einigen Stränden Costa Ricas in ihren Brutgebieten beobachten.

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Anzahl und Dimension heutiger Wildnisgebiete sind ein Armutszeugnis

Ursprüngliche Lebensräume, in denen sich die Natur frei entwickeln kann, sind entscheidend für den Erhalt der bedrohten Biodiversität, für die Forschung, aber auch als Erholungsraum. An der heutigen Wildnisfachtagung diskutierten 70 Fachleute aus Naturschutz, Behörden und Wissenschaft darüber, was es braucht, um die letzten grossen naturnahen Landschaften der Schweiz zu bewahren und „wilde Ecken“ im Siedlungsraum zu fördern. „Es braucht einen besseren Schutz der verbleibenden grossen, ursprünglichen Naturlandschaften in der Schweiz“, fasst Jan Gürke die Erkenntnis und Forderung der rund 70 Fachleute zusammen, die heute in Biel die Zukunft der Schweizer Wildnis diskutiert haben. Der Leiter der aktuellen Pro Natura Wildnis-Kampagne verweist auf die diversen Erschliessungsprojekte für Tourismus und Energiegewinnung die aktuell die letzten Wildnislandschaften bedrohen. „Es ist ein Armutszeugnis, dass der Schweizerische Nationalpark das einzige grosse geschützte Wildnisgebiet der Schweizer Alpen ist. Um die akute Biodiversitätskrise abzuwenden, braucht es unbedingt mehr solcher Gebiete mit einem umfassenden, langfristigen Schutz“. Dieser Meinung sind nicht nur die anwesenden Expertinnen und Experten sondern auch über 1000 ihrer Kollegen, die letztes Jahr an einer Befragung zum Thema „Wildnis“ teilgenommen haben.

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Leinenpflicht: Hunde müssen an die Leine – zum Schutz der Wildtiere

Der Kanton Obwalden ruft zur Einhaltung der Leinenpflicht auf. Damit soll verhindert werden, dass freilaufende Hunde Wildtiere jagen, verletzen oder sogar töten. Es ist wichtig, eine Störung der Wildtiere zu vermeiden und diese vor allem im Winter sowie in der Setz- und Brutzeit zu schützen. Bei den kantonalen Fachstellen mehren sich die Meldungen aus der Bevölkerung, dass sich immer mehr Hundebesitzer nicht an die geltende Leinenpflicht in den Naturschutzzonen (u.a Usser Allmend, Städerried, Hinteregg-Andresen) halten. Gerade im Gebiet Langis/Kaltbad spitzt sich die Situation zu, da hier auf engem Raum viele Besucher zum Langlaufen, Schneeschuhlaufen oder Wandern zusammenkommen und auch ihre Hunde mitbringen.

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Tiere im Winter – Achtung Gefahren!

Die kalte Jahreszeit hält mit Minustemperaturen und Schnee in höheren Lagen Einzug. Da gilt es auch Vorkehrungen für unsere tierischen Freunde zu treffen. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) weist auf typische Winter-Gefahren hin und bietet Tipps, wie Tiere gesund durch die Kälte kommen. Hund: Die meisten Hunde nehmen die Kälte viel lockerer als wir und so mancher hat den Schnee sogar zum Fressen gern. Aber aufgepasst: Dies bezahlen sie oft mit einer Magen-Darmentzündung und starkem Halsweh. Zudem wird die Kälte für Hunde dann gefährlich und lebensbedrohlich, wenn sie sich nicht bewegen können. Daher sehr wichtig: Hunde im Winter nicht draussen anbinden und nicht lange im abgestellten Fahrzeug warten lassen.

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Ratgeber: Tierwohl in Notsituationen – Vorsorge für Ihr Tier

Ein Spitalaufenthalt, eine Geschäftsreise, ein Schicksalsschlag: Viele Tierhalter sind auf solche Situationen ungenügend vorbereitet. Der Ratgeber der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) hilft, dies zu ändern. Zum Jahresende befassen sich viele Menschen mit Versicherungswechsel oder der Planung ihrer Zukunft durch Vorsorgemöglichkeiten. Bei ihren Haustieren aber sind sie weniger weitsichtig.

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Papiliorama: Neuer Publikumsliebling dank Rettungsaktion

Seit einigen Tagen ist das Papiliorama im Dreiseenland um eine Attraktion reicher: eine spannende Ausstellung mit 20 grossen Terrarien voller faszinierender Lebewesen wie Gottesanbeterinnen, Wandelnden Ästen und anderen exotischen Erfindungen von Mutter Natur konnte aus dem Tropenhaus Wolhusen vor dem Aus gerettet werden und sorgt nun für viel Interesse bei den Besuchern in Kerzers. Expovivo hiess die Wanderausstellung mit mobilen Terrarien von Christian und Christine Schweizer, welche mehr als 30 Jahre lang in verschiedensten Messe- und Einkaufszentren der Schweiz zu sehen war.

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