Wie streunende Tiere in den Strassen von Bucha und anderen ukrainischen Städten versorgt werden

Der Krieg in der Ukraine hat Menschen und Tiere gleichermassen vertrieben. Das Gebiet um Kiew und der Nordosten des Landes waren in der ersten Phase der Invasion besonders betroffen. Mit dem Rückzug des russischen Militärs wurden die Auswirkungen der Besetzung in vollem Umfang sichtbar. Die gesamte Region im Norden von Kiew ist verwüstet, viele Menschenleben sind zu beklagen, und Häuser sowie wichtige Infrastrukturen wie Strassen und Krankenhäuser sind zerstört. Veterinärkliniken und Tierheime, die für die Versorgung zurückgelassener Haustiere und streunender Tiere unerlässlich sind, wurden ebenfalls beschädigt oder stehen leer. Viele der Tiere sind verängstigt, verletzt und brauchen dringend Hilfe. VIER PFOTEN hat im Dorf Belgorod, Oblast Kiew, ein temporäres Projekt zur tierärztlichen Versorgung eingerichtet und hilft nun in den Gebieten Bucha, Irpin und Umgebung.

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Die Bären Sam und Jamila sind wohlbehalten im Arosa Bärenland eingetroffen

Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN überführte die beiden Bären Sam und Jamila heute erfolgreich aus dem Zoo Skopje in Nordmazedonien in die eindrückliche Naturlandschaft des Arosa Bärenlandes. Die beiden 18-jährigen Bärengeschwister verbrachten ihr bisheriges Leben einzeln in einer nicht artgemässen Anlage und mussten für eine dringend nötige Renovierung des Zoogeheges umplatziert werden. Nach rund drei Tagen Transport sind die beiden Bären wohlbehalten im Bündner Bärenschutzzentrum angekommen.

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Zoo Zürich: Erstmals Nachwuchs bei den Stachelschweinen (Video)

Die Lewa Savanne ist um einen kleinen Bewohner reicher: Am 3. Mai ist in den Kopjefelsen der Lewa Savanne ein Stachelschwein auf die Welt gekommen. Seit ein paar Tagen ist klar: es handelt sich um ein Männchen und es trägt den Namen Wakili. Wenn Wakili sich nicht im unterirdischen Bau versteckt, erkundet er zusammen mit den anderen Gruppenmitgliedern neugierig die Anlage. Die für das Nagetier typischen Stacheln sind bei der Geburt noch weich und kurz. Geboren ist das kleine Stachelschwein in den Höhlen und Gängen der Anlage, die von den ausgewachsenen Stachelschweinen selbst gebaut und laufend erweitert werden. Genau wie in ihrer afrikanischen oder südeuropäischen Heimat verbringen die nachtaktiven Stachelschweine einen Grossteil ihrer Zeit „unter Tage“. Im Zoo Zürich verlassen sie für passendes Futter auch tagsüber gerne ihren Bau und erscheinen an der Oberfläche. Gewöhnliche Stachelschweine (Hystrix cristata) heissen zwar Schweine, gehören aber zu den Nagetieren. In Afrika sind Stachelschweine die grössten Nagetiere, in Europa werden sie nur vom Europäischen Biber in der Grösse übertroffen.

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Kanton Appenzell Innerrhoden: Hilfe für den Mauersegler

Mauersegler sind geschickte Insektenjäger und deshalb wichtig für das ökologische Gleichgewicht. Ihr Bestand nimmt im Kanton Appenzell I.Rh. jedoch immer weiter ab. Die ARNAL AG wurde nun beauftragt, die Entwicklung der Vorkommen des Mauerseglers im Kanton zu überprüfen. Mauersegler brüten gerne über Jahre hinweg am selben Ort. Daher bittet die Fachstelle für Natur- und Landschaftsschutz die Bevölkerung, Mauerseglernester zu melden und bei Neu- und Umbauten Rücksicht zu nehmen.

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Abschuss eines Wolfs in der Region Schattenberge-Augstbord angeordnet

Der Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, hat den Abschuss eines Wolfs zwischen den Gemeinden Ergisch und Unterbäch in der Region Schattenberge-Augstbord angeordnet. Das Grossraubtier hat 28 Nutztiere in einer geschützten Situation auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Nutzflächen (LN) getötet. Damit sind gemäss der revidierten Verordnung zum Bundesgesetz über die Jagd (JSV), die am 15. Juli 2021 in Kraft getreten ist, die Voraussetzungen für die Anordnung eines Abschusses erfüllt. Die Bundesverordnung erlaubt den Abschluss von Grossraubtieren, wenn diese innerhalb von vier Monaten mindestens zehn Schafe oder Ziegen getötet haben.

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Grosse Freude im Zoo Zürich: Koala-Männchen „Tarni“ ist da (Video)

Am Montagabend (09.05.2022) ist ein neuer Koala aus Deutschland angekommen. Aktuell befindet sich der zweijährige Tarni in Quarantäne. Danach wird die Australienanlage sein neues Zuhause. Am Montagabend, 9. Mai 2022, ist im Zoo Zürich ein neuer Koala eingetroffen. Das Männchen reiste mit einem Transportfahrzeug aus dem Zoo Duisburg (Deutschland) an. Ein erfahrener Tierpfleger des Zoo Zürich begleitete das Beuteltier während seiner Fahrt. In Zürich befindet Tarni sich nun für die nächsten vier Wochen in Quarantäne. Dies ist für alle Neuankömmlinge so üblich.

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Zoo Zürich: Nasenbären – kleine Schnüffler mit südamerikanischen Wurzeln

Eine gute Nase und ein starker Zusammenhalt innerhalb der Gruppe kennzeichnen die spannenden Nasenbären. Als geschickte Kletterer suchen sie ihre Nahrung auf dem Boden und hoch in den Bäumen. Im Zoo Zürich bewohnen die Nasenbären zusammen mit den Brillenbären den Sangay Bergnebelwald. Die nächsten Verwandten der Nasenbären sind die Waschbären. Obwohl der Name es anders vermuten lässt, sind beide Arten nicht näher mit den echten Bären verwandt. Im Zoo Zürich lebt der Südamerikanische Nasenbär, der über weite Teile des tropischen Südamerikas verbreitet ist. Weiter nördlich in Zentralamerika lebt die zweite Art der Nasenbären, der Weissrüssel-Nasenbär.

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Zoo Basel: Kleine Sala endlich auch für Besucher zu sehen

Die kleine Sala wurde letztes Jahr am 3. Oktober geboren. Zwergflusspferde lieben warmes und feuchtes Klima. In den kalten Monaten bleiben sie im Zoo Basel deshalb überwiegend drinnen. Bei sonnigem Wetter verbringt Sala ihre Zeit nun auf der Aussenanlage und ist für Besucher zu sehen. Zwergflusspferde wurden erst spät wissenschaftlich beschrieben und sind in der Natur stark bedroht.

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Soforthilfe für ukrainische Flüchtende mit Haustieren

Eine Koalition von VIER PFOTEN, Stiftung für das Tier im Recht (TIR), Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) und Schweizerische Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz STVT Der Krieg in der Ukraine zwingt zahlreiche Menschen zur Flucht. Viele Heimatvertriebene kommen in die Schweiz und nehmen dabei ihr geliebtes Haustier mit. Um die Flüchtenden in dieser schwierigen Situation zu unterstützen und zu entlasten, haben sich mehrere Schweizer Tierschutzorganisationen zusammengetan. Die Hilfs- und Informationsangebote werden auf einer digitalen Plattform gebündelt und zentral zur Verfügung gestellt.

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