16. Oktober 2026

Innovationsforum Ernährungswirtschaft: Drohnen für Rehkitzrettung, Weinbau, Transport

Vom gezielten Pflanzenschutz über die Rehkitzrettung bis zum Transport schwerer Lasten: Drohnen eröffnen der Land- und Ernährungswirtschaft neue Möglichkeiten. Das 7. Innovationsforum Ernährungswirtschaft zeigt am Dienstag, 24. November 2026, auf der Swiss Future Farm in Tänikon, was technisch bereits machbar ist, wo sinnvolle Anwendungen entstehen und welche gesetzlichen Grenzen zu beachten sind. Drohnen sind längst mehr als fliegende Kameras. Sie erfassen den Zustand von Pflanzen, liefern Daten zur Ergreifung von verschiedensten landwirtschaftlichen Massnahmen, bringen Material an schwer zugängliche Orte oder helfen dabei, Rehkitze vor dem Mähtod zu bewahren. Unter dem Titel „Die Zukunft im Anflug: Drohnen als Gamechanger!“ bringt das 7. Innovationsforum Ernährungswirtschaft Fachleute aus Landwirtschaft, Forschung, Behörden und Technologieunternehmen zusammen. Organisiert wird der Anlass vom ISF Institut für Intelligente Systeme und Smart Farming der OST – Ostschweizer Fachhochschule.

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Der Elo: Warum der Familienhund in der Schweiz noch wenig bekannt ist

Der Elo gilt als freundlicher, ausgeglichener und vielseitiger Familienhund. Trotzdem ist er in der Schweiz weit weniger bekannt als Labrador, Golden Retriever oder Eurasier. Dabei begann seine Zucht bereits 1987 in Deutschland. Gründe für seine geringe Bekanntheit sind die begrenzte Zahl an Zuchtstätten, seine besondere Zuchtorganisation und die fehlende Anerkennung durch den internationalen Hundeverband FCI. Der Elo entstand aus einem gezielten Zuchtprojekt von Marita und Heinz Szobries. Die beiden wollten einen Familienhund entwickeln, bei dem Gesundheit und Sozialverhalten wichtiger sind als ein einheitliches Aussehen. Als Ausgangsrassen dienten unter anderem Eurasier, Bobtail und Chow-Chow. Heute gibt es den Elo in unterschiedlichen Grössen, Fellvarianten und Farben. In der Schweiz ist seine Verbreitung weiterhin überschaubar. Die Elo Zucht- und Forschungsgemeinschaft führt fünf registrierte Schweizer Zuchtstätten auf. Sie befinden sich in Konolfingen, Gempen, Liestal, Ilanz und Maur. Wer sich für einen Welpen interessiert, muss deshalb unter Umständen längere Wartezeiten und weitere Anfahrtswege einplanen.

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Die Farbratte – das wohl am meisten unterschätzte Familientier

Viele Menschen denken bei Ratten zuerst an Abwasserkanäle, Krankheiten oder Ungeziefer. Dabei gehören Farbratten zu den intelligentesten, neugierigsten und sozialsten Heimtieren. Sie erkennen vertraute Menschen, lernen kleine Aufgaben und entwickeln bei behutsamem Umgang Vertrauen. Für Familien können sie faszinierende Mitbewohner sein – vorausgesetzt, ihre anspruchsvollen Bedürfnisse werden ernst genommen. Farbratten stammen von domestizierten Wanderratten ab. Anders als ihre wildlebenden Verwandten sind sie seit vielen Generationen an die Haltung durch Menschen angepasst. Sie betreiben intensive Körperpflege, kommunizieren mit Artgenossen und erkunden neugierig ihre Umgebung. Besonders bemerkenswert ist ihre Lernfähigkeit: Mit Geduld und positiver Bestärkung können sie auf ihren Namen reagieren und einfache Übungen lernen. In der Schweiz gelten klare Tierschutzvorgaben. Ratten dürfen nicht einzeln gehalten werden und benötigen ausreichend Platz, Beschäftigung sowie Sozialkontakte. Der Rattenclub Schweiz empfiehlt mindestens ein bis zwei Stunden täglichen Freilauf. Kleine Kinder sind mit der Betreuung häufig überfordert. Deshalb bleibt die Verantwortung immer bei den Erwachsenen.

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Nach Angriffen auf Rinder: Wildhüter töten 35-Kilo-Wolf in der Region La Sagne

(La Sagne NE). Nach mehreren Angriffen des Wolfsrudels von La Brévine haben Wildhüter am 8. Oktober 2026 in der Region La Sagne einen männlichen Wolf abgeschossen. Der Abschuss erfolgte im Rahmen der Bewilligungen des Bundes und des Kantons. Nach einem weiteren Angriff durch das Rudel von Jougne-Suchet wurde zudem eine Abschussbewilligung für einen zweiten Wolf erteilt.

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