Um die Anpassungen hinsichtlich des Umgangs mit Streunertieren im türkischen Tierschutzgesetz zu verhindern, haben die Stiftung für das Tier im Recht und VIER PFOTEN letzte Woche gemeinsam einen offenen Brief an das Parlament in der Türkei gerichtet.
Das neue Tierschutzgesetz in der Türkei würde Streunerhunden viel Leid zufügen. Wir sind zutiefst enttäuscht über die Entscheidung des Parlaments, das Tierschutzgesetz dahingehend zu ändern, dass die Entfernung der Tiere von den Strassen und ihre Unterbringung in Tierheimen sowie die Tötung kranker und aggressiver Streunerhunde vorgesehen sind. Es ist zu befürchten, dass dies Spielraum für Massentötungen birgt oder die Tiere in überfüllten und unterversorgten Tierheimen landen.
Sie werden für Unterhaltungszwecke ausgebeutet, wegen ihres Fells getötet, und ihre Knochen für dubiose traditionelle Medizin verwendet. Auf dem Schwarzmarkt kann ein ausgewachsener lebender Tiger für etwa 22‘000 Euro gekauft werden, während für Tiger mit weissem Fell sogar ein Vielfaches verlangt wird.
Anlässlich des heutigen Welt-Tiger-Tags am 29. Juli, macht VIER PFOTEN darauf aufmerksam, dass der grausame Handel mit Grosskatzen aufgrund fehlender Regulierungen in Europa und weltweit immer noch floriert. Besonders begehrt sind Tiger mit weissem Fell. Die hohe Nachfrage hat jedoch verheerende Folgen für die Tiere, da sie speziell für ihr weisses Fell gezüchtet werden. Diese Praxis ist oft mit Inzucht verbunden, was zu gesundheitlichen Problemen führt.
Lautstarke Feuerwerke rund um den Nationalfeiertag werden immer noch von vielen Privatpersonen zelebriert – unabhängig davon, ob Heimtierbesitzer oder nicht. Aber Feuerwerke verursachen in erster Linie Lärm, produzieren Abfall und haben durch die ausgelöste Feinstaub-Belastung einen negativen Klimaeffekt.
Für zahllose Heim- als auch Nutz- und Wildtiere sind sie eine immens grosse physische sowie psychische Belastung. Zudem verbrennen jährlich unzählige Kleinlebewesen wie Igel, Mäuse oder Insekten in den Holzhaufen der 1. August-Feuer.
Mit der Broschüre über die Amphibien der Kantone Obwalden und Nidwalden liegt neu ein informativer Begleiter für Erkundungstouren vor. Im Sommer wandern die jungen Amphibien zu Tausenden vom Wasser in den Landlebensraum: "Froschregen" wird dieses beeindruckende Naturschauspiel genannt.
An warmen Sommertagen krabbeln Tausende kleine Kröten und Frösche an Land. Sie haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten vom Ei zur Kaulquappe und schliesslich zu einem ausgewachsenen Frosch oder einer Kröte entwickelt. Weil sie zusammen und in grosser Zahl an Land gehen und noch sehr klein sind (1 bis 1,5 cm gross) wird dieses Naturschauspiel im Volksmund "Froschregen" genannt.
Der Igel ist eine bekannte und beliebte einheimische Wildtierart, die auch im Siedlungsraum anzutreffen ist. In den vergangenen Jahren mehren sich die Hinweise, dass die Igelpopulation in der Schweiz abnimmt. Im Projekt "Wilde Nachbarn Thurgau" erforscht das Naturmuseum Thurgau zusammen mit weiteren Partnerinstitutionen zurzeit das Vorkommen der Igel im Kanton.
Freiwillige Igelforscherinnen und -forscher erheben dafür wichtige Daten. Der Lebensraum der Igel hat sich in den vergangenen 50 Jahren stark verändert. Ursprünglich waren Igel in einer offenen, vielfältigen Kulturlandschaft zu Hause. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft und dem Verlust an Strukturen wurden sie in diesen Lebensräumen immer seltener.
Tierhalter und Tierfreunde können jederzeit in die Lage kommen, einem Vierbeiner Erste Hilfe leisten zu müssen. Gerade zur Sommerzeit trifft man nicht selten auf Hunde, die in überhitzten Autos einen Hitzekollaps erleiden.
Auch weilt man ferienhalber gerne etwas abgelegener, und der Weg zur nächsten Klinik dauert länger. Für solche Fälle hat die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) die Gratis-Broschüre „Erste Hilfe für Hund und Katze“ entwickelt.
Während viele Schweizerinnen und Schweizer dem Nationalfeiertag am 1. August entgegenfiebern, machen sich lärmempfindliche und tierliebende Menschen bereits grosse Sorgen. Sie und zahlreiche Haus-, Wild- und sogenannte Nutztiere leiden nämlich massiv unter dem laut knallenden Feuerwerk, das bereits in vielen Geschäften angeboten und bald in die Luft gejagt wird.
Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN gibt Tipps, wie Halterinnen und Halter von Haustieren das Leiden ihrer Vierbeiner lindern können und wie man Wild- und sogenannten Nutztieren helfen kann.
Gequälte Hunde, geschundene Pferde und leidende Tiere auf billigen Touristenmärkten trüben vielen Tierfreunden die Freude an den Ferien. Viele wollen helfen, wissen aber nicht wie. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) hat eine Broschüre mit wertvollen Informationen entwickelt, damit in solch besonderen Situationen tiergerecht reagiert werden kann.
„Jeder von uns hat als Tourist die Macht, Tierquälerei am Ferienort zu unterbinden, allein durch sein Verhalten“, betont Susy Utzinger, Geschäftsführerin der Stiftung und Tierschutzexpertin. „Kaufen Sie zum Beispiel niemals Tiere auf Touristenmärkten. Diese Tiere werden meist unter schrecklichen Bedingungen gehalten und 'produziert'. Verkaufte Tiere werden sofort durch neue ersetzt und der skrupellose Tierhandel richtiggehend angekurbelt“, erzählt Utzinger weiter.
Lange Wandertouren, das ausgedehnte Sportprogramm in der Mittagssonne oder ein ausgiebiges Sonnenbad auf dem aufgeheizten Balkon? Für die meisten von uns kommt das in den heissen Sommermonaten eher nicht in Frage, es ist einfach zu anstrengend. Und was für uns Menschen gilt, gilt für unsere tierischen Begleiter erst recht.
Oftmals werden bei Hunden, Katzen und kleinen Heimtieren die Auswirkungen der Hitze jedoch unterschätzt – dabei droht im schlimmsten Fall ein Hitzschlag.
Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN war seit 9. Januar erneut vor Ort im Sudan, um 15 Löwen, vier Hyänen und weitere Wildtiere aus dem Konfliktgebiet um Wad Madani zu retten. Im November evakuierte VIER PFOTEN 47 Wildtiere aus einem Rettungszentrum in der Hauptstadt Khartum. Diese wurden daraufhin in den Dinder- und den Um Barona-Nationalpark gebracht – zu dieser Zeit als sicher eingestufte Gebiete. Kürzlich erweiterte sich jedoch die Front des sudanesischen Bürgerkriegs um die nahegelegene Stadt Wad Madani. Das Leben der ohnehin schon geschwächten Tiere war erneut gefährdet.
VIER PFOTEN arbeitete unermüdlich an einer schnellen Lösung mit den sudanesischen Wildtierbehörden und plant nun den Transport der Tiere an einen sicheren Ort in eines seiner eigenen Wildtierschutzzentren.
Was für uns das laute und farbenprächtige Feiern des Jahreswechsels ist, bedeutet für viele Tiere der blanke Horror. Unseren Freudenbekundungen über den Anfang eines neuen Jahres, können viele Tiere nichts abgewinnen.
Sie geraten ab dem für sie unverständlichen Knallen und Pfeifen in Panik und sind kaum zu beruhigen.
Die Festtage stehen vor der Tür und schon jetzt wird in vielen Haushalten festlich dekoriert und der Tannenbaum aufgestellt.
Doch so manche Festtagsdeko birgt für Vierbeiner Gefahren. VIER PFOTEN erklärt, wie Sie sich heimtierfreundlich auf die besinnliche Feiertagszeit einstellen und Risiken für Hund und Katze vermeiden.
Nach über zwei Jahrzehnten als Gesicht des Knies Kinderzoos in der Direktion, gibt Benjamin Sinniger die Leitung der wichtigsten regionalen Freizeit- und Tiererlebnisinstitution in Rapperswil in neue Hände. Ab dem 1. Januar 2024 wird die in der Region bestens verwurzelte Sibylle Marti die Verantwortung für Knies Kinderzoo übernehmen.
Diese Übergabe erfolgt als reibungsloser Übergang in die Zukunft für Knies Kinderzoo. Die Familie Knie und das gesamte Kinderzoo-Team danken Benjamin Sinniger herzlich für seine engagierte Arbeit. Sinniger erlebte gemeinsam mit der Familie Knie zahlreiche Höhepunkte und Innovationen, die Knies Kinderzoo zu einem wichtigen Freizeitangebot in der Region machen.
Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) veröffentlicht Transparenzindex von Organisationen, die Tiere aus dem Ausland vermitteln.
Wer ein Tier aus dem Ausland adoptieren will, hat die Qual der Wahl: Dutzende Tierschutzorganisationen bieten Tiere aus verschiedensten Ländern in jedem Alter und jeder Grösse an.
Erleben Sie die atemberaubende Schönheit der Schweiz aus der Vogelperspektive mit einem Helikopterausflug für Tierliebhaber.
Entdecken Sie die majestätischen Alpen und glitzernden Seen und beobachten Sie Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung.
Die Umweltverbände Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz und Gruppe Wolf Schweiz verzichten auf ein Referendum gegen das revidierte Jagdgesetz. Das Parlament hat im Dezember 2022 die Chance verpasst, ein fachlich überzeugendes Gesetz zu verabschieden, das eine Regulierung der Wölfe mit klarem Bezug zu Schäden ermöglicht und so die Herausforderungen der Land- und Alpwirtschaft effektiver angegangen hätte. Trotzdem kann die Koexistenz mit dem Wolf auf Grundlage des nun vorliegenden Gesetzes gelingen. Entscheidend ist die Regelung mittels einer Jagdverordnung, die den Wolfsbestand nicht gefährdet und den Herdenschutz weiter stärkt, sowie deren gemeinsame Umsetzung durch Älplerinnen, Landwirte, Försterinnen, Naturschützende, Kantone und Gemeinden.
Der Wolf gehört zur heimischen Tierwelt und die Schweiz ist zu seinem Schutz verpflichtet. Eine Koexistenz von Mensch und Wolf ist auf der Basis des revidierten Gesetzes möglich, sofern die im Parlament genannten sichernden Bedingungen eingehalten werden. So sollen wolfsfreie Zonen nicht zulässig sein, und die Entfernung ganzer Rudel ist nur in Ausnahmefällen möglich. Auch Wolfsabschüsse in Jagdbanngebieten wird es weiterhin nicht geben. Die Hürden für den Abschuss von Einzelwölfen werden gegenüber Stand heute nur unwesentlich gesenkt und liegen immer noch wesentlich höher, als dies in der vom Volk 2020 abgelehnten Vorlage der Fall gewesen wäre. Die Regulierungszeit für Wölfe wird im Winter gegenüber dem Ist-Zustand sogar um zwei Monate verkürzt. Unter diesen Rahmenbedingungen ist eine erneute Gefährdung des Wolfsbestandes nicht möglich. Der Wolf wird sich deshalb auch mit dem neuen Jagdgesetz entwickeln können und ein integraler Bestandteil der heimischen Tierwelt bleiben. Deshalb verzichten die Verbände Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz und die Gruppe Wolf Schweiz auf das Ergreifen eines Referendums. Sie hatten bereits vor über fünf Jahren zugestimmt, dass beim Wolf – und nur beim Wolf – eine stärkere, gezielte und schadensorientierte Regulierung möglich sein könne.
Am 28. Oktober 2022 ist ein neues Weisskopfsaki-Männchen ins Affenhaus eingezogen. Neuankömmling Diego stammt aus dem schwedischen Tierpark Skansen-Akvariet und soll die erfolgreiche Zucht in Basel weiterführen.
Er wurde von den beiden Weibchen Estrella und Feliz offen empfangen und hat sich entsprechend schnell im Zolli eingelebt.
Am 8. November 2022 wurde auf dem Gebiet der Gemeinde Safiental ein mehrjähriger Wolfsrüde des Beverinrudels erlegt.
Die genetische Identifikation des Tieres hat ergeben, dass es sich dabei um M92, das besonders schadenstiftende Vatertier des Rudels, handelt.