Verwilderte Katzen und Hunde im In- und Ausland zu kastrieren ist eine äusserst wichtige Tierschutzleistung. Für viele junge TierärztInnen scheint dies die ideale Möglichkeit zu sein, praktisch am Tier lernen zu können.
Es ist jedoch fragwürdig, wenn ungenügend ausgebildete Anfänger an notleidenden Tieren Handlungen vornehmen, welche sie noch nicht wirklich beherrschen. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) und Kompanima bieten mit den Trainee-Programmen Wissen und Fertigkeiten für Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte.
In Europa werden jährlich Millionen von Hunden Opfer des illegalen Welpenhandels. Aktuelle Untersuchungen der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN zeigen, dass sich die Social-Media-Plattformen von Meta, Facebook und Instagram, zu Hotspots des skrupellosen Welpenhandels entwickelt haben. Dabei schaffen es die Verkäuferinnen und Verkäufer scheinbar ohne Konsequenzen, Metas Richtlinien sowie gesetzliche Bestimmungen zum Welpenhandel zu umgehen. Um das Leid von vielen Welpen in Europa zu beenden, fordert VIER PFOTEN einen sofortigen Stopp von Hundeanzeigen auf Facebook und Instagram, bis der Handel angemessen kontrolliert und reguliert werden kann.
Zwischen September 2023 und Juni 2024 hat VIER PFOTEN in sieben europäischen Ländern – darunter die Schweiz – Facebook-Gruppen, Inserate auf Facebook Marketplace und Instagram-Accounts durchleuchtet, die Mitgliedern und Followern Welpen zum Verkauf anboten. Die Ermittlerinnen und Ermittler stiessen auf mehr als hundert Facebook-Gruppen und über fünfzig Instagram-Konten mit Welpenanzeigen von Privatpersonen. Die untersuchten Facebookgruppen, einschliesslich Verkäuferinnen und Verkäufer und der potenziellen Käuferschaft, hatten mehr als 600‘000 Mitgliederinnen und Mitglieder. Der Meta-Konzern hat den Handel mit Tieren auf Facebook Marketplace verboten. In Gruppen oder auf Profilen dürfen Haustiere angeboten werden, sofern diese von gewerblichen Anbietenden stammen. Genau diese Richtlinien des Konzerns bieten Schlupflöcher, die unseriöse Händlerinnen und Händler schamlos ausnutzen. Auch bei gemeldeten Verstössen gibt es für die Anbietenden selten Konsequenzen.
Jedes Jahr aufs Neue sterben Hunde einen qualvollen Tod, weil ihre Menschen verantwortungslos gehandelt und sie im heissen Auto zurückgelassen haben. Die traurige Bilanz des bisherigen Sommers: 52 Hunde mussten in 48 Städten aus dem geparkten Fahrzeug befreit werden.
Für viele war es eine Rettung in letzter Sekunde. Für neun dieser Vierbeiner kam jedoch jede Hilfe zu spät, sie starben an den Folgen der Überhitzung. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas grösstes kostenloses Heimtierregister betreibt, warnt erneut eindringlich vor den Gefahren des Backofens auf vier Rädern.
Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat sich gemeinsam mit der Elizabeth Margaret Steyn (EMS) Stiftung und dem „Shambala Private Game Reserve“ dafür eingesetzt, dass Charley, ein 42-jähriger afrikanischer Elefant, in das 10‘000 Hektar grosse Shambala Privatreservat in Limpopo umziehen kann, um dort seinen Ruhestand zu geniessen.
Für Charley öffnet sich damit ein neues Kapitel in seinem Leben.
Im Glarner Klöntal konnte ein stark verletzter Bartgeier von der Wildhut gerettet und im Natur- und Tierpark Goldau wieder gesund gepflegt werden. Es handelt sich um den im Jahr 2017 in Obwalden ausgewilderten Bartgeier Johannes.
Seit letzter Woche kreist das inzwischen geschlechtsreife Männchen wieder über dem Glarnerland und den angrenzenden Innerschweizer Kantonen. Die Stiftung Pro Bartgeier hofft, dass der Bartgeier in naher Zukunft für Bartgeiernachwuchs in der Zentralschweiz sorgen wird und damit dazu beiträgt, die noch zu geringe genetische Diversität im Bestand zu erhöhen.
Im Dräckspatz Hundesalon in Greifensee erhält Ihr Hund eine liebevolle und professionelle Pflege, die genau auf seine individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Rita Aeberli, zertifizierte Hundecoiffeuse und leidenschaftliche Hundeliebhaberin, hat sich mit ihrem eigenen Salon einen lang gehegten Traum erfüllt.
Seitdem bietet ...
Was fressen eigentlich Königspinguine? Das erforscht Klemens Pütz vom Antarctic Research Trust ART, Naturschutzpartner des Zoo Zürich seit 2006.
Damit Pütz’ Arbeit und die aller anderen Naturschutzprojekte des Zoos besser sichtbar wird, hat der Zoo Zürich verschiedene Naturschutzbotschafter verpflichtet. Als einer von 17 Botschaftern gibt Pütz einen exklusiven Einblick in seine spannende Arbeit am anderen Ende der Welt. Dort erforscht er derzeit eine aussergewöhnliche Kolonie von Königspinguinen – die am weitesten vom Südpolarmeer entfernte und einzige in Chile. Eine spezielle Lebensweise, die sich auch im Magen der Tiere widerspiegelt.
VIER PFOTEN hat zwei Tigerjunge aus illegaler Privathaltung gerettet und in sein Grosskatzenschutzzentrum LIONSROCK in Südafrika gebracht. Nach einer 13‘000 km langen Reise aus der Slowakei können sich die einjährige Sky und ihre Schwester Snow, die weisses Fell hat, endlich in ihrem neuen Zuhause unter der südafrikanischen Sonne erholen.
Mitte April wurden die beiden weiblichen Tiger mit ihrem Bruder von den slowakischen Behörden aus grausamer, illegaler Privathaltung konfisziert. Bis zu ihrer Übersiedlung nach LIONSROCK wurden die Tiger temporär im Zoo Bojnice untergebracht.
Die 49-jährige Elefantenkuh Ceyla-Himali aus dem Zoo Zürich litt altershalber bereits seit längerem an gesundheitlichen Problemen und wurde veterinärmedizinisch eng begleitet.
Am Morgen des 10. August 2024 konnte Ceyla-Himali nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen. Nach einer erneuten Beurteilung hat sich der Zoo Zürich aus Sicht des Tierwohls entschieden, die betagte Elefantendame zu euthanasieren.
Nach den jüngsten Gesetzesänderungen des türkischen Parlaments, die eine langfristige Massenunterbringung und Tötung von streunenden Hunden erlauben, betont die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN die Ineffektivität dieser grausamen Methoden, die das Leid der Tiere nur noch verschlimmern.
Stattdessen bieten die Kastration, medizinische Behandlung und Impfung herrenloser Hunde in Kombination mit Aufklärungsprogrammen und der Einbindung von betroffenen Gemeinden erfolgreiche Alternativen, um die Zahl der Streuner zu kontrollieren.
Regelmässig erreichen die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) Anfragen was zu tun ist bei Feststellungen, dass ein Tier misshandelt, vernachlässigt oder überanstrengt wird. Das geht von Beobachtungen oder gar Berichten über Aussagen von der Täterschaft selbst, dass ein Tier qualvoll oder mutwillig getötet oder dies zumindest versucht bzw. beabsichtigt wurde bis zu Sichtungen von Menschen, die Tiere aussetzen.
Täglich geschehen solche Tierquälereien – Täter kommen in der Schweiz oftmals bequem durchs Leben. Dies nicht etwa, weil unser Tierschutzgesetz nicht greifen würde, sondern vielmehr, weil die zuständigen Behörden von solchen Fällen häufig gar nicht erst erfahren.
Über 50 Jahre hielt und züchtete der Zoo Basel Geoffroy-Klammeraffen (Ateles geoffroyi). Im Juli 2024 gab er seine Gruppe geschlossen an den Skærup Zoo in Dänemark ab. Der Zolli will sich in Zukunft auf die Haltung einer der drei von der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) empfohlenen Klammeraffenarten konzentrieren.
Bis es soweit ist, ziehen nach der Renovierung des Geheges zunächst Gelbbrustkapuziner (Sapajus xanthosternos) ins Zuhause der Klammeraffen ein.
Über ein Jahr ist seit der Eröffnung der neuen Vogelwelten vergangen. Der Zoo Basel zieht eine durchwegs positive Bilanz: Sowohl in der Freiflughalle als auch in den Ost-Volieren, im Neubau, in der begehbaren Voliere und hinter den Kulissen gab es mehrfach Nachzuchten. Neue Paare wurden gebildet, andere Arten stiessen dazu. Und auch die Pelikane fühlen sich wohl in ihrer erweiterten Anlage.
Am 3. Juni 2023 wurden die Vogelwelten für die Besucherinnen und Besucher eröffnet. Damit sich die Vögel ohne Publikum an ihre neue Umgebung gewöhnen konnten, wurden die ersten Arten bereits Mitte März 2023 in die Aufzuchtstation gebracht.
Morgen, am 8. August ist Weltkatzentag. Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN will zu diesem Anlass auf die Streunerkatzenproblematik in der Schweiz aufmerksam machen und gleichzeitig über die Wichtigkeit von Kennzeichnung und Registrierung sowie Kastration von Katzen aufklären.
In der Schweiz ist die Katze mit rund 1.8 Millionen Individuen das beliebteste Haustier. Viele davon haben aber leider kein festes Zuhause. Die Dunkelziffer ist hoch, da die Tiere oft zurückgezogen leben und die Nähe zu Menschen scheuen.
Wer in die Ferien fährt, nimmt den geliebten Vierbeiner gerne mit auf Reisen. Seite an Seite mit dem Hund sind die Schweizerinnen und Schweizer am häufigsten in vertrauten Gefilden unterwegs. Das hat eine Datenauswertung von Interhome ergeben.
Eine Analyse der Reisegewohnheiten von Schweizer Reisenden durch den Ferienhausanbieter Interhome zeigt, dass von allen Haustieren Hunde am liebsten mit in die Ferien genommen werden. So gibt es in der Schweiz laut Google-Keyword-Daten durchschnittlich fast 1’400 Suchanfragen pro Monat nach „Ferien mit Hund“. Die Schweiz steht dabei ganz oben auf der Wunschliste für Ferien mit dem Vierbeiner.
Oft geraten sogenannte Nutztiere in Not: Abstürze ins Güllenloch, Beinbrüche, Festliegen infolge Milchfieber oder Schwergeburt, verstiegene Tiere und auch schon ein Sturz in den Swimming Pool gehen als Hilferufe beim Grosstier-Rettungsdienst (GTRD) ein.
Die Rettung der grossen und schweren Tiere erfordert spezielle Gerätscha...
Während die Welt gespannt auf die Olympischen Spiele in Paris blickt, stehen viele Haustierbesitzer vor einer ganz anderen Herausforderung: Wer kümmert sich um ihre geliebten Vierbeiner, wenn sie selbst mitfiebern oder sogar verreisen, um das Spektakel live zu erleben?
Eine kürzlich durchgeführte Umfrage von Weenect, dem französischen Marktführer für GPS-Tracker für Hunde und Katzen, gibt Aufschluss darüber, wie Haustierbesitzer in Frankreich, Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz ihre Tiere während solcher Anlässe betreuen lassen.
Am Mittwoch, 7. August 2024, bietet eine Familienführung Kindern und Erwachsenen Gelegenheit, miteinander Spannendes zu den vertrauten und doch oft übersehenen Tauben zu entdecken und zu erfahren.
Wo viele Menschen leben, sind meist auch Strassentauben nicht weit. In Städten fliegen sie in Schwärmen umher, hocken auf Dächern und tippeln über Plätze.