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Die Katzensprache von Anfang an verstehen

11.11.2019 |  Von  |  Haustiere
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Die Katzensprache von Anfang an verstehen
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Wer sich einen Stubentiger anschaffen will, sollte die Katzensprache verstehen. Katzen drücken sich auf verschiedenste Weise aus.

Wer die Katzensprache versteht weiss über die Bedürfnisse seiner Katze Bescheid. Er kann sich darauf einstellen und richtig reagieren.

Eine Katze kommuniziert mit unterschiedlichen Lautäusserungen

Der typische Katzenlaut ist das Miauen. Wenn eine Katze miaut will sie damit die Aufmerksamkeit ihres Besitzers auf sich lenken. Was der laut genau bedeutet, hängt von der jeweiligen Situation ab. Es kann sein, dass die Katze nach draussen will, Durst hat oder einfach mit dem Besitzer spielen will. Manchmal geht das Miauen in ein Wimmern über. Das ist der Fall, wenn sich die Katze sehr unwohl fühlt. Möglicherweise ist sie in einer Kiste gefangen und möchte befreit werden.

Fühlt sich die Katze wohl, reagiert sie mit einem wohligen Schnurren. Schnurren nutzen die Katzen auch untereinander. Sie zeigen dadurch an, dass die andere Katze keinen Angriff befürchten muss. Faucht allerdings eine Katze böse, dann ist Vorsicht geboten. Kommt ein anderes Tier oder der Besitzer näher, kann es sein, dass die Katze ihn kratzt. Kreischt eine Katze, hat das eine ganz andere Bedeutung. Das ist ein Laut bei der Paarung und hat nichts mit Ängstlichkeit oder Aggressivität zu tun.

Die Katze kommuniziert über die Schwanzstellungen

Sehr wichtig sind die verschiedenen Schwanzstellungen der Katze. Diese drücken mehr aus als die Lautäusserungen. Läuft die Katze mit einem nach oben gerecktem Schwanz durch die Wohnung geht es ihr gut, sie ist glücklich und zufrieden. Ist der Schwanz sogar leicht nach vorne gebeugt, hat sie Lust zu spielen. Anders sieht es aus, wenn der Schwanz zwischen die Beine geklemmt ist. Die Katze zeigt damit an, dass es ihr nicht besonders gut geht. Sie ist unglücklich oder ängstlich. Wedelt die Katze mit dem Schwanz, ist sie genervt und man sollte sich besser vorsichtig nähern.


Unterschiedliche Silhouetten von Katzen

Die Schwanzstellungen der Katzen drücken Gefühlszustände der Katze aus und haben eine große Aussagekraft für den Menschen. (Bild: Ellika – shutterstock.com)


Die Katze kommuniziert mit den Augen

Wer die Katzensprache verstehen will, muss sich auch mit den Ohren der Katze befassen. Menschen können Ohren nicht oder nur selten bewegen. Das ist bei der Katze ganz anders. Die Katzenohren haben viele Muskeln mit denen sie mit den Ohren die unterschiedlichsten Stellungen einnehmen können.

Ohren sind für die Katze sehr wichtig, denn das Tier verfügt über eines der feinsten Gehöre im Tierreich. Die Katze kann die Ohren in Richtung der Schallquelle richten und damit noch besser hören. Richtet die Katze ihre Ohren nach vorne, dann fühlt sie sich wohl und ist entspannt. Wechseln die Ohren ständig die Stellung und zucken sie, dann zeigt die Nervosität an. Ist die Katze hingegen ängstlich, legt der Stubentiger die Ohren an.

So markieren Katzen ihr Revier

Auch Katzen markieren ihr Revier und auch Menschen und Tiere, die sich darin befinden. Viele Katzenbesitzer kennen das sogenannte „Köpfchengeben“. Die Katze reibt damit mit dem Kopf an Menschen, anderen Katzen und auch Gegenständen. Es will die Lebewesen und Gegenstände damit markieren und zeigen, dass diese jetzt zu dem Revier der Katze gehören.

Die Duftdrüsen befinden sich dabei am ganzen Körper. Unter anderem sind Drüsen an den Schläfen, an der Unterlippe und unter dem Kinn. Für die Katze nimmt durch diese Verhaltensweise die Umgebung einen einheitlichen Duft an. Dieser verflüchtigt sich natürlich mit der Zeit. Damit dies nicht geschieht, muss das Tier den Vorgang wiederholen. Das Köpfchengeben ist also weniger ein Ausdruck von Zärtlichkeit, sondern dient dazu, das Revier mit einer Duftmarke zu versehen. Katzen reagieren häufig ängstlich, wenn diese Marke gestört wird.

War eine Katze ausserhalb des Reviers unterwegs, wird sie von der Katze zu Hause erst einmal angefaucht. Katzen markieren ihr Revier auch durch das Absetzen von Duftmarken über den Urin. Besonders viele Duftmarken setzen die Katzen während der Paarungszeit ab.



Hunde und Katzen – ein ewiges Missverständnis

Hunde und Katzen sind meist nicht gut aufeinander zu sprechen. Wer sich die Kommunikation der Hunde und der Katzen ansieht, findet dort eine Erklärung. Nur zwei Beispiele: Wedelt der Hund mit dem Schwanz, geht es ihm gut und er freut sich. Wedelt die Katze mit dem Schwanz, kommt man ihr besser nicht zu nahe. Schnurrt die Katze, geht es ihr gut. Das Knurren eines Hundes hört sich ganz ähnlich an, hat aber gerade die gegensätzliche Bedeutung. Trotzdem können Hunde und Katzen zusammen aufwachsen.

Fazit: Besser mit Katzen zusammenleben

Katzen sind faszinierende Haustiere. Wer sein Haustier besser versteht, hat mehr Freude daran und geht besser auf dessen Wünsche ein. Die hier aufgeführten Tipps sind nur ein Anfang. Katzen gelten bei manchen Tierfreunden als Schwierig. Das ist so aber nicht richtig. Katzen sind manchmal ein wenig eigenwillig. Das Problem liegt aber nicht an der Katze, sondern am Besitzer. Wer die Katze nicht verstehen will, dem wird der Haustiger immer ein Geheimnis bleiben. Die Katze ist ein treuer Gefährte, eine treue Gefährtin, wenn sich der Besitzer um die Bedürfnisse des Tieres kümmert. Dazu gehörten neben einem Verständnis der Sprache ein Katzenklo und ein Kratzbaum.

 

Titelbild: Kristi Blokhin – shutterstock.com


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