Natur & Umwelt

Zolli-Babys: Okapi und Kleiner Kudu bereichern das Antilopenhaus

Der Zolli verzeichnet zwei Geburten im Antilopenhaus. Am Sonntagabend, 20. Oktober 2024, ist ein Okapi-Weibchen – deren Bestand stark gefährdet ist – zur Welt gekommen. Am Freitag, 25. Oktober 2024, folgte ein Kleiner Kudu-Bock. Das Antilopenhaus war und ist auch in den nächsten Tagen zeitweise geschlossen. Besucherinnen und Besucher brauchen sich noch etwas zu gedulden, um die beiden „Ablieger“ beobachten zu können.

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Rumänien verbietet Pelztierzucht ab 2027: Erfolg für Tierschutzorganisationen

Das rumänische Parlament hat mit grosser Mehrheit einen bahnbrechenden Beschluss gefasst: Ab 2027 ist die Zucht, Haltung und Tötung von Chinchillas und Nerzen für Pelzprodukte verboten. Die beiden Tierarten sind in Rumänien die einzigen, die bislang noch für die Pelzproduktion gezüchtet werden. Im Jahr 2023 gab es in Rumänien noch sieben Chinchilla-Farmen mit über 7'500 Tieren. Bei den Nerzen ist lediglich die Anzahl der produzierten Felle bekannt: 2023 waren es 255'000. Rumänien ist damit das 22. europäische und das 16. EU-Land, das ein solches Verbot beschlossen hat.

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Tierleid ohne Ende: Handlungsbedarf bei Tiertransporten an EU-Grenzen

Seit 15 Jahren dokumentieren Animal Welfare Foundation (AWF) und Animals` Angels (AA) die Folgen von Tierexporten aus der Europäi-schen Union (EU) in die Türkei. Immer wieder bleiben Tiertransporte an der Grenze im sogenannten Niemandsland zwischen Bulgarien und der Türkei stecken. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen melden AWF und AA einen Tiertransport mit Rindern. Dieser wird seit dem 18. Oktober 2024 festgehalten und darf weder in die Türkei einfahren noch in die EU zurückkehren.

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Trauriger Verlust: Moschusochsenweibchen „Maike“ verstirbt an Vergiftung

Die unglückliche Verkettung mehrerer Umstände hat den Tod eines unserer Tiere nach sich gezogen. Am 11.10. 2024 ist das bereits 15-jährige Moschusochsenweibchen „Maike“ an einer schweren Pansenübersäuerung und Darmentzündung gestorben. Als Ursache wurde am Institut für Tierpathologie der Universität Bern ein Übermass an gefressenen Eicheln diagnostiziert. 2024 ist ein sogenanntes Mastjahr bei Eichen, Buchen und Ahornbäumen.

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Undercover-Einsatz: Leid in deutscher Entenmast aufgedeckt

Tierrechtlerin Lisa Wilhelm von ANINOVA e.V. (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) nahm Schauspieler Daniel Noah (bekannt aus Tatort/ ARD, GUTE ZEITEN, SCHLECHTE ZEITEN / RTL oder SOKO Köln / ZDF) auf einen Undercover Einsatz für die Tiere mit. Gemeinsam hatten sie die Mission, das Leid von Mastenten aufzuzeigen und einige wenige von ihnen zu retten. Weitere Informationen hier. Über 15 Mio. Enten werden jedes Jahr in Deutschland gegessen, doch nur die wenigsten wissen, unter welchen Umständen die Tiere leben und leiden. Auch Daniel Noah war dies bisher nicht bekannt und umso emotionaler nahm ihn die Aktion mit, die weit nach Mitternacht stattfand. Der Lebensraum der Enten beschränkt sich in der Intensivhaltung auf trostlose Hallen. Dort werden bis zu 8.000 Enten, auf verkotetem Stroh, ohne Tageslicht und frischer Luft auf max. zwei DIN A 4 Blättern Platz pro Tier, gehalten.

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Invasive Quagga-Muschel breitet sich in Zentralschweizer Seen aus

Die Seen der Zentralschweizer Kantone sind mittels eDNA auf das Vorkommen von Quagga-Muscheln untersucht worden. Die Ergebnisse bestätigen die Ansiedlung der invasiven Art in Zuger- und Vierwaldstättersee. Erfreulicherweise konnte sie in den weiteren beprobten Seen der Zentralschweiz nicht nachgewiesen werden. Die Quagga-Muschel stammt ursprünglich aus dem Gebiet des Schwarzen Meeres und hat sich seit 2014, als sie erstmals in der Schweiz nachgewiesen wurde, in mehreren grossen Schweizer Seen angesiedelt (Genfer-, Neuenburger-, Bieler- und Bodensee). Einmal im Gewässer etabliert, verändert sie die Artenzusammensetzung stark, was sich negativ auf das aquatische Ökosystem auswirkt. Des Weiteren verursacht die Quaggamuschel grosse Schäden an Infrastrukturen wie Trinkwasserversorgungen und Heizsystemen, da die mikroskopisch kleinen Larven leicht in die Rohre gelangen, sich dort ansetzen und diese mit der Zeit verstopfen.

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Madagassische Raritäten im Zoo Zürich: Neue Becken für bedrohte Fischarten

In den Becken des Aquariums des Zoo Zürich hat es einige Veränderungen gegeben. Neu leben in drei Becken ausschliesslich Fische, die nur auf Madagaskar vorkommen und die alle gefährdet sind. Unter ihnen auch eine der seltensten Fischarten der Welt: Der Mangarahara-Buntbarsch. Er ist in der Wildnis so gut wie ausgestorben. Sein Überleben wird zurzeit durch die Forschung und Zucht in Zoos gesichert. Madagaskar ist ein Hotspot der Artenvielfalt. Erdgeschichtlich vor über 150 Millionen Jahren vom Festland getrennt, konnte sich die Natur auf Madagaskar ungestört entwickeln und eigene Wege gehen. So sind Arten entstanden, die es sonst nirgendwo anders auf der Welt gibt.

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WWF-Bericht: Drastischer Rückgang der Wildtierpopulationen

In den vergangenen 50 Jahren ist die durchschnittliche Grösse der beobachteten Wildtierpopulationen um 73 Prozent zurückgegangen. Zudem stehen wichtige Ökosysteme auf der ganzen Welt vor dem Kollaps. Diesen katastrophalen Trend zeigt der heute veröffentlichte WWF Living Planet Index, der 35’000 Populationstrends und 5’495 Arten von Amphibien, Vögeln, Fischen, Säugetieren und Reptilien umfasst. Unser Ernährungssystem und der fortschreitende Klimawandel sind wesentliche Ursachen für den wachsenden Druck auf die beobachteten Populationen.

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Flachmoore: Lebensräume für bedrohte Arten und wichtiger Wasserspeicher

Der Kanton Luzern hat 2023 mittels Feldbegutachtungen den Zustand all seiner Flachmoore von nationaler Bedeutung erhoben. Die Resultate sind nun ausgewertet und zeigen, welche Objekte intakt sind und wo Handlungsbedarf besteht. Es gilt, die artenreichen und auch für den Wasserhaushalt wichtigen Gebiete möglichst ungeschmälert zu erhalten. Der Kanton Luzern ist naturräumlich ein wassergeprägter Kanton. Neben rund 60 Hochmooren umfasst er auch insgesamt 101 Flachmoore von nationaler Bedeutung. Letztere nehmen eine Fläche von total rund 2’350 Hektaren ein, wobei die Mehrheit dieser Objekte im Entlebuch liegt.

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Pixel Zoo Jungle: Zoo Zürich und Projektil vereinen Kunst und Naturschutz

Der Zoo Zürich und das international bekannte Künstlerkollektiv Projektil machen gemeinsame Sache: die neuste Installation Pixel Zoo Jungle entstand in enger Zusammenarbeit und nimmt das Publikum mit auf eine einzigartige und immersive Reise mitten in die faszinierenden Regenwälder dieser Welt. Natur- und Artenschutz sind zentrale Aufgaben des Zoo Zürich als Naturschutzorganisation. Da liegt es nahe, auch auf neuen Wegen die Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema zu lenken. "Die Artenvielfalt auf unserem Planeten steht massiv unter Druck. Schon heute verlieren wir rund 150 Arten pro Tag! Als Kunstformat bietet Pixel Zoo Jungle die einzigartige Möglichkeit, eine Vielzahl unterschiedlicher Menschen zu erreichen und sie für den Natur- und Artenschutz zu begeistern", sagt Zoodirektor Severin Dressen.

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30 Jahre Wolf in der Schweiz: Zwischen Konflikten und Erfolgsgeschichten

Heute vor 30 Jahren wurde der erste Hinweis auf die natürliche Rückkehr des Wolfes in die Schweiz registriert. Während Konflikte die Diskussion prägen, geraten die positiven Auswirkungen der Rückkehr oft in Vergessenheit. Die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) organisiert in den nächsten 12 Monaten Aktionen und Veranstaltungen zum Jubiläum. Seit 30 Jahren leben Wölfe wieder in der Schweiz. Ihre Rückkehr ist eine Erfolgsgeschichte für den Artenschutz und positiv für das Ökosystem Wald. Doch genau heute vor 30 Jahren, am 2. Oktober 1994, wurden im Val Ferret im Unterwallis erstmals von Wölfen gerissene Nutztiere entdeckt - der erste Hinweis auf die Rückkehr des Wolfes in die Schweiz, Jahrzehnte nach seiner Ausrottung. Dieser Konflikt prägt die Diskussion bis heute und überlagert die positiven Aspekte der Rückkehr.

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Artenmanagement im Zoo Zürich: Erdmännchen an Hyänen verfüttert

Der Zoo Zürich hat heute drei Tiere aus der bestehenden Erdmännchen-Gruppe im Zoo entnommen, getötet und an die Hyänen verfüttert. Dies aus Gründen des Artenmanagements. Erdmännchen leben in grossen Familiengruppen zusammen. So auch im Zoo Zürich. Jeder Gruppe steht ein dominantes Paar vor, welches sich in der Regel als einziges fortpflanzt. Dies jedoch bis zu vier Mal im Jahr. Jeder Wurf umfasst ein bis fünf Jungtiere. In der Folge wächst die Erdmännchen-Gruppe kontinuierlich. Aktuell ist die Kapazitätsgrenze erreicht. Daher wurden heute drei Tiere entnommen.

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Neuer Grevyzebra-Hengst in der Lewa Savanne angekommen

Auf der Lewa Savanne lebt ein neuer Grevyzebra-Hengst. Die Männchen der Grevyzebras sind territoriale Einzelgänger, die ein Revier beanspruchen und dies auch verteidigen. Daher ist der Hengst seit Juli Schritt für Schritt an das Leben in Gesellschaft mit anderen Tierarten gewöhnt worden. Inzwischen hat er sich gut eingelebt und seinen Platz in der Savannen-WG gefunden. Das Leben in einer WG kann anspruchsvoll sein. Fehlen klare Regeln, gibt es früher oder später garantiert Zoff. Und selbst wenn Regeln vorhanden sind, braucht es trotzdem immer auch eine gewisse Toleranz- und Anpassungsfähigkeit. Was für menschliche Wohngemeinschaften gilt, gilt in gewisser Weise auch für tierische. Und so musste unser neuer Grevyzebra-Hengst erst einmal lernen, wie das mit dem Zusammenleben auf der Lewa Savanne funktioniert.

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SUST leistet Soforthilfe für Tiere nach Sturm Boris in Rumänien

Der Sturm Boris hat in der rumänischen Region Galati erhebliche Schäden verursacht und viele Menschen und Tiere in eine verzweifelte Lage gebracht. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) ist vor Ort, um dringend benötigte Soforthilfe zu leisten. Das Team vom SUST-Tierheim und dem SUST-Tierwaisenhospital (OAH) in Galati reagiert auf das Ausmass der Katastrophe mit Soforthilfe in Form von Futterspenden, medizinischer Versorgung und lebensrettenden Massnahmen für Tiere, die durch die Überschwemmungen in Not geraten sind. Lilu Gal, Managerin des Tierwaisen Hospitals in Galati ist erschüttert über das Ausmass: "Unzählige Hunde ertranken an ihren Ketten – wir sind froh, können wir denjenigen Tieren, die überlebt haben und ihren Menschen helfen"

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Freiwillige im Einsatz: Bergwaldprojekt fördert Lebensraum des Auerwilds

Bereits zum sechsten Mal sind Freiwillige des Bergwaldprojektes tätig, um den Lebensraum im Waldreservat Schwägalp-Bruggerwald aufzuwerten. Nach den letztjährigen Holzereiarbeitendurch den Forstbetrieb am Säntis erfolgt jeweils im Herbst die Feinarbeit mit einem Einsatz von Freiwilligen. Sie führen verschiedene Pflegearbeiten aus - insbesondere für das stark gefährdete Auerwild. Unter der Leitung eines ausgebildeten Projektleiters des Bergwaldprojektes arbeiten derzeit 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer während einer Woche auf der Schwägalp. Sie schichten Äste zu Haufen, um ein Aufwachsen der Bodenvegetation zu ermöglichen. Zum Schutz vor Wildverbiss werden aufkommende Weisstannen mit Zäunen geschützt.

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Wolfsbestände regulieren: Balanceakt zwischen Naturschutz & Landwirtschaft

Am 1. September startete die 5-monatige Periode, um die Wolfsbestände aktiv zu regulieren. Dieses Vorgehen ist nötig, um die Wolfspopulation wieder in den Griff zu bekommen und das exponentielle Wachstum zu stoppen. Der Schweizer Bauernverband fordert weitere Anpassungen in der Jagdschutzverordnung, damit die Koexistenz mit dem Raubtier verbessert wird. Eine aktive Regulierung der exponentiell wachsenden Wolfsbestände ist notwendig, um die traditionelle Sömmerung und damit die Nutzung der hoch gelegenen Alpgebiete in Zukunft zu erhalten. Gemäss Jagdverordnung ist diese zwischen 1. September 2024 und 31. Januar 2025 in jenen Kantonen möglich, welche die definierten Anforderungen erfüllen. Aktuell verdoppelt sich die Anzahl Wölfe alle zwei Jahre, was die Plafonierung auf einem erträglichen Niveau zwingend notwendig macht. Deshalb erwartet der Schweizer Bauernverband (SBV), dass die Kantone nun die nötigen personellen Ressourcen sicherstellen, um das Zeitfenster für die aktive Regulierung effizient zu nutzen. Auch die reaktive Regulierung bleibt wichtig. Hier sind die Schadschwellen (=Anzahl gerissene Nutztiere) zu senken, die einen Abschuss der schadenstiftenden Tiere zulassen.

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Bird Race 2024: Swiss Swaro Birders erzielen beeindruckenden 4. Platz

Am Wochenende des 6. bis 7. September hat das jährliche Bird Race vom Naturschutzverein Bird Life stattgefunden. Ornithologen in der ganzen Schweiz begaben sich auf Vogelsuche. Mit dabei waren wieder die Swiss Swaro Birders – das Expertenteam von SWAROVSKI OPTIK – und belegten dabei den 4. Platz. Am Freitag- bis Samstagabend hat das Bird Race 2024 mit 83 Teams in der Schweiz stattgefunden. Dabei machen sich Ornithologen in kleinen Teams von drei bis vier Personen auf die Suche nach möglichst vielen Vogelarten. Doch die Uhr tickt: Nur 24 Stunden haben die Birder Zeit. Fortbewegen dürfen sie sich lediglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrädern oder durch die eigene Muskelkraft.

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