Natur & Umwelt

Neuer Grevyzebra-Hengst in der Lewa Savanne angekommen

Auf der Lewa Savanne lebt ein neuer Grevyzebra-Hengst. Die Männchen der Grevyzebras sind territoriale Einzelgänger, die ein Revier beanspruchen und dies auch verteidigen. Daher ist der Hengst seit Juli Schritt für Schritt an das Leben in Gesellschaft mit anderen Tierarten gewöhnt worden. Inzwischen hat er sich gut eingelebt und seinen Platz in der Savannen-WG gefunden. Das Leben in einer WG kann anspruchsvoll sein. Fehlen klare Regeln, gibt es früher oder später garantiert Zoff. Und selbst wenn Regeln vorhanden sind, braucht es trotzdem immer auch eine gewisse Toleranz- und Anpassungsfähigkeit. Was für menschliche Wohngemeinschaften gilt, gilt in gewisser Weise auch für tierische. Und so musste unser neuer Grevyzebra-Hengst erst einmal lernen, wie das mit dem Zusammenleben auf der Lewa Savanne funktioniert.

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SUST leistet Soforthilfe für Tiere nach Sturm Boris in Rumänien

Der Sturm Boris hat in der rumänischen Region Galati erhebliche Schäden verursacht und viele Menschen und Tiere in eine verzweifelte Lage gebracht. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) ist vor Ort, um dringend benötigte Soforthilfe zu leisten. Das Team vom SUST-Tierheim und dem SUST-Tierwaisenhospital (OAH) in Galati reagiert auf das Ausmass der Katastrophe mit Soforthilfe in Form von Futterspenden, medizinischer Versorgung und lebensrettenden Massnahmen für Tiere, die durch die Überschwemmungen in Not geraten sind. Lilu Gal, Managerin des Tierwaisen Hospitals in Galati ist erschüttert über das Ausmass: "Unzählige Hunde ertranken an ihren Ketten – wir sind froh, können wir denjenigen Tieren, die überlebt haben und ihren Menschen helfen"

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Freiwillige im Einsatz: Bergwaldprojekt fördert Lebensraum des Auerwilds

Bereits zum sechsten Mal sind Freiwillige des Bergwaldprojektes tätig, um den Lebensraum im Waldreservat Schwägalp-Bruggerwald aufzuwerten. Nach den letztjährigen Holzereiarbeitendurch den Forstbetrieb am Säntis erfolgt jeweils im Herbst die Feinarbeit mit einem Einsatz von Freiwilligen. Sie führen verschiedene Pflegearbeiten aus - insbesondere für das stark gefährdete Auerwild. Unter der Leitung eines ausgebildeten Projektleiters des Bergwaldprojektes arbeiten derzeit 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer während einer Woche auf der Schwägalp. Sie schichten Äste zu Haufen, um ein Aufwachsen der Bodenvegetation zu ermöglichen. Zum Schutz vor Wildverbiss werden aufkommende Weisstannen mit Zäunen geschützt.

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Wolfsbestände regulieren: Balanceakt zwischen Naturschutz & Landwirtschaft

Am 1. September startete die 5-monatige Periode, um die Wolfsbestände aktiv zu regulieren. Dieses Vorgehen ist nötig, um die Wolfspopulation wieder in den Griff zu bekommen und das exponentielle Wachstum zu stoppen. Der Schweizer Bauernverband fordert weitere Anpassungen in der Jagdschutzverordnung, damit die Koexistenz mit dem Raubtier verbessert wird. Eine aktive Regulierung der exponentiell wachsenden Wolfsbestände ist notwendig, um die traditionelle Sömmerung und damit die Nutzung der hoch gelegenen Alpgebiete in Zukunft zu erhalten. Gemäss Jagdverordnung ist diese zwischen 1. September 2024 und 31. Januar 2025 in jenen Kantonen möglich, welche die definierten Anforderungen erfüllen. Aktuell verdoppelt sich die Anzahl Wölfe alle zwei Jahre, was die Plafonierung auf einem erträglichen Niveau zwingend notwendig macht. Deshalb erwartet der Schweizer Bauernverband (SBV), dass die Kantone nun die nötigen personellen Ressourcen sicherstellen, um das Zeitfenster für die aktive Regulierung effizient zu nutzen. Auch die reaktive Regulierung bleibt wichtig. Hier sind die Schadschwellen (=Anzahl gerissene Nutztiere) zu senken, die einen Abschuss der schadenstiftenden Tiere zulassen.

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Bird Race 2024: Swiss Swaro Birders erzielen beeindruckenden 4. Platz

Am Wochenende des 6. bis 7. September hat das jährliche Bird Race vom Naturschutzverein Bird Life stattgefunden. Ornithologen in der ganzen Schweiz begaben sich auf Vogelsuche. Mit dabei waren wieder die Swiss Swaro Birders – das Expertenteam von SWAROVSKI OPTIK – und belegten dabei den 4. Platz. Am Freitag- bis Samstagabend hat das Bird Race 2024 mit 83 Teams in der Schweiz stattgefunden. Dabei machen sich Ornithologen in kleinen Teams von drei bis vier Personen auf die Suche nach möglichst vielen Vogelarten. Doch die Uhr tickt: Nur 24 Stunden haben die Birder Zeit. Fortbewegen dürfen sie sich lediglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrädern oder durch die eigene Muskelkraft.

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Freudige Erwartung im Zoo Zürich: Elefantenkuh Farha erwartet Nachwuchs

Bei den Asiatischen Elefanten des Zoo Zürich steht im Frühjahr 2025 eine Geburt an. Elefantenkuh Farha ist trächtig. Vater des ungeborenen Kalbs ist der 19-jährige Elefantenbulle Thai. Für Farha ist es bereits die vierte Trächtigkeit. "Die Trächtigkeit von Farha ist ein Lichtblick und lässt uns positiv in die Zukunft schauen. Mit dem baldigen Zuwachs bei den Asiatischen Elefanten können wir einen wichtigen Beitrag für die europäische Reservepopulation leisten," sagt Zoodirektor Severin Dressen. Der errechnete Geburtstermin liegt zwischen Mitte April und Anfang Mai 2025. Die maximale Tragezeit bei Asiatischen Elefanten beträgt 22 Monaten. Somit fand die Zeugung des Nachwuchses im Sommer 2023 statt.

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VIER PFOTEN startet Kampagne für mehr Tierwohl in der Landwirtschaft

Die neue Kampagne von VIER PFOTEN will eine neue Wertehaltung gegenüber unseren Tieren in der Landwirtschaft verankern. Denn den Preis für den unbewussten Konsum von Billig-Tierprodukten bezahlen die Tiere. Indem wir Tierprodukte ersetzen, reduzieren oder einen höheren Qualitätsstandard wählen, machen wir einen Unterschied. Dazu liefert die Kampagne spannende Einblicke und Fakten über Tiere in der Landwirtschaft und zeigt auf, warum es sich lohnt, auf verantwortungsbewussten Konsum zu setzen. Eine zentrale Rolle spielen dabei drei Videos, die Einblicke in die aussergewöhnlichen Fähigkeiten dieser Tiere bieten.

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Weniger Wolfsrisse trotz steigender Wolfspopulation in Wallis und Graubünden

Zahlen aus den Kantonen Wallis und Graubünden per Ende August 2024 zeigen: Die Anzahl Risse durch Wölfe geht weiter zurück. Dies, obwohl der Wolfsbestand noch immer leicht zunimmt. Im Wallis sind 15 Prozent weniger Risse zu verzeichnen als zum selben Zeitpunkt im Vorjahr, im Kanton Graubünden sogar 35 Prozent weniger. Bereits 2023, also vor Beginn der proaktiven Wolfsregulierung, waren die Risse gegenüber 2022 deutlich gesunken. Die Zahlen unterstreichen die Wirksamkeit des Herdenschutzes. In der Schweiz leben mittlerweile über 35 Wolfsrudel und der Bestand nimmt weiterhin leicht zu. Einen gegenläufigen Trend gibt es bei den durch Wölfe gerissenen Nutztieren: Diese Zahlen zeigen nach 2023 das zweite Jahr in Folge einen rückläufigen Trend, wie die amtlichen Angaben der Kantone Wallis und Graubünden zeigen. Somit ist nicht nur die Zahl der Risse pro Wolf, sondern auch die absolute Zahl der Wolfsrisse rückläufig. Zu verdanken ist dieser Trend in erster Linie dem weiter ausgebauten Herdenschutz, zumal ein Abgleich der Schäden mit den regulierten Rudeln keinen klaren Zusammenhang erkennen lässt.

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Elefant Charley beginnt Ruhestand im 10.000 Hektar grossen Shambala-Reservat

Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat sich gemeinsam mit der Elizabeth Margaret Steyn (EMS) Stiftung und dem „Shambala Private Game Reserve“ dafür eingesetzt, dass Charley, ein 42-jähriger afrikanischer Elefant, in das 10‘000 Hektar grosse Shambala Privatreservat in Limpopo umziehen kann, um dort seinen Ruhestand zu geniessen. Für Charley öffnet sich damit ein neues Kapitel in seinem Leben.

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Bartgeier Johannes kehrt nach schwerer Verletzung ins Glarnerland zurück

Im Glarner Klöntal konnte ein stark verletzter Bartgeier von der Wildhut gerettet und im Natur- und Tierpark Goldau wieder gesund gepflegt werden. Es handelt sich um den im Jahr 2017 in Obwalden ausgewilderten Bartgeier Johannes. Seit letzter Woche kreist das inzwischen geschlechtsreife Männchen wieder über dem Glarnerland und den angrenzenden Innerschweizer Kantonen. Die Stiftung Pro Bartgeier hofft, dass der Bartgeier in naher Zukunft für Bartgeiernachwuchs in der Zentralschweiz sorgen wird und damit dazu beiträgt, die noch zu geringe genetische Diversität im Bestand zu erhöhen.

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Klemens Pütz erforscht einzigartige Königspinguine in Chile

Was fressen eigentlich Königspinguine? Das erforscht Klemens Pütz vom Antarctic Research Trust ART, Naturschutzpartner des Zoo Zürich seit 2006. Damit Pütz’ Arbeit und die aller anderen Naturschutzprojekte des Zoos besser sichtbar wird, hat der Zoo Zürich verschiedene Naturschutzbotschafter verpflichtet. Als einer von 17 Botschaftern gibt Pütz einen exklusiven Einblick in seine spannende Arbeit am anderen Ende der Welt. Dort erforscht er derzeit eine aussergewöhnliche Kolonie von Königspinguinen – die am weitesten vom Südpolarmeer entfernte und einzige in Chile. Eine spezielle Lebensweise, die sich auch im Magen der Tiere widerspiegelt.

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Zoo Basel gibt Geoffroy-Klammeraffen nach 50 Jahren ab

Über 50 Jahre hielt und züchtete der Zoo Basel Geoffroy-Klammeraffen (Ateles geoffroyi). Im Juli 2024 gab er seine Gruppe geschlossen an den Skærup Zoo in Dänemark ab. Der Zolli will sich in Zukunft auf die Haltung einer der drei von der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) empfohlenen Klammeraffenarten konzentrieren. Bis es soweit ist, ziehen nach der Renovierung des Geheges zunächst Gelbbrustkapuziner (Sapajus xanthosternos) ins Zuhause der Klammeraffen ein.

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Erfolgreiches Jahr für Zoo Basel: Neue Vogelwelten mit Nachzuchten und Zuwachs

Über ein Jahr ist seit der Eröffnung der neuen Vogelwelten vergangen. Der Zoo Basel zieht eine durchwegs positive Bilanz: Sowohl in der Freiflughalle als auch in den Ost-Volieren, im Neubau, in der begehbaren Voliere und hinter den Kulissen gab es mehrfach Nachzuchten. Neue Paare wurden gebildet, andere Arten stiessen dazu. Und auch die Pelikane fühlen sich wohl in ihrer erweiterten Anlage. Am 3. Juni 2023 wurden die Vogelwelten für die Besucherinnen und Besucher eröffnet. Damit sich die Vögel ohne Publikum an ihre neue Umgebung gewöhnen konnten, wurden die ersten Arten bereits Mitte März 2023 in die Aufzuchtstation gebracht.

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Familienführung im Naturmuseum Thurgau: Spannendes über Stadttauben entdecken

Am Mittwoch, 7. August 2024, bietet eine Familienführung Kindern und Erwachsenen Gelegenheit, miteinander Spannendes zu den vertrauten und doch oft übersehenen Tauben zu entdecken und zu erfahren. Wo viele Menschen leben, sind meist auch Strassentauben nicht weit. In Städten fliegen sie in Schwärmen umher, hocken auf Dächern und tippeln über Plätze.

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VIER PFOTEN warnt zum Welt-Tiger-Tag vor grausamem Handel mit Grosskatzen

Sie werden für Unterhaltungszwecke ausgebeutet, wegen ihres Fells getötet, und ihre Knochen für dubiose traditionelle Medizin verwendet. Auf dem Schwarzmarkt kann ein ausgewachsener lebender Tiger für etwa 22‘000 Euro gekauft werden, während für Tiger mit weissem Fell sogar ein Vielfaches verlangt wird. Anlässlich des heutigen Welt-Tiger-Tags am 29. Juli, macht VIER PFOTEN darauf aufmerksam, dass der grausame Handel mit Grosskatzen aufgrund fehlender Regulierungen in Europa und weltweit immer noch floriert. Besonders begehrt sind Tiger mit weissem Fell. Die hohe Nachfrage hat jedoch verheerende Folgen für die Tiere, da sie speziell für ihr weisses Fell gezüchtet werden. Diese Praxis ist oft mit Inzucht verbunden, was zu gesundheitlichen Problemen führt.

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Feuerwerke am 1. August: Grosse Belastung für Tiere und Umwelt

Lautstarke Feuerwerke rund um den Nationalfeiertag werden immer noch von vielen Privatpersonen zelebriert – unabhängig davon, ob Heimtierbesitzer oder nicht. Aber Feuerwerke verursachen in erster Linie Lärm, produzieren Abfall und haben durch die ausgelöste Feinstaub-Belastung einen negativen Klimaeffekt. Für zahllose Heim- als auch Nutz- und Wildtiere sind sie eine immens grosse physische sowie psychische Belastung. Zudem verbrennen jährlich unzählige Kleinlebewesen wie Igel, Mäuse oder Insekten in den Holzhaufen der 1. August-Feuer.

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Neue Broschüre: Amphibien in Ob- und Nidwalden erkunden

Mit der Broschüre über die Amphibien der Kantone Obwalden und Nidwalden liegt neu ein informativer Begleiter für Erkundungstouren vor. Im Sommer wandern die jungen Amphibien zu Tausenden vom Wasser in den Landlebensraum: "Froschregen" wird dieses beeindruckende Naturschauspiel genannt. An warmen Sommertagen krabbeln Tausende kleine Kröten und Frösche an Land. Sie haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten vom Ei zur Kaulquappe und schliesslich zu einem ausgewachsenen Frosch oder einer Kröte entwickelt. Weil sie zusammen und in grosser Zahl an Land gehen und noch sehr klein sind (1 bis 1,5 cm gross) wird dieses Naturschauspiel im Volksmund "Froschregen" genannt.

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