Tierschutz in der Schweiz: Aktiv werden bei Misshandlung und Vernachlässigung

Regelmässig erreichen die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) Anfragen was zu tun ist bei Feststellungen, dass ein Tier misshandelt, vernachlässigt oder überanstrengt wird. Das geht von Beobachtungen oder gar Berichten über Aussagen von der Täterschaft selbst, dass ein Tier qualvoll oder mutwillig getötet oder dies zumindest versucht bzw. beabsichtigt wurde bis zu Sichtungen von Menschen, die Tiere aussetzen. Täglich geschehen solche Tierquälereien – Täter kommen in der Schweiz oftmals bequem durchs Leben. Dies nicht etwa, weil unser Tierschutzgesetz nicht greifen würde, sondern vielmehr, weil die zuständigen Behörden von solchen Fällen häufig gar nicht erst erfahren.

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Zoo Basel gibt Geoffroy-Klammeraffen nach 50 Jahren ab

Über 50 Jahre hielt und züchtete der Zoo Basel Geoffroy-Klammeraffen (Ateles geoffroyi). Im Juli 2024 gab er seine Gruppe geschlossen an den Skærup Zoo in Dänemark ab. Der Zolli will sich in Zukunft auf die Haltung einer der drei von der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) empfohlenen Klammeraffenarten konzentrieren. Bis es soweit ist, ziehen nach der Renovierung des Geheges zunächst Gelbbrustkapuziner (Sapajus xanthosternos) ins Zuhause der Klammeraffen ein.

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Erfolgreiches Jahr für Zoo Basel: Neue Vogelwelten mit Nachzuchten und Zuwachs

Über ein Jahr ist seit der Eröffnung der neuen Vogelwelten vergangen. Der Zoo Basel zieht eine durchwegs positive Bilanz: Sowohl in der Freiflughalle als auch in den Ost-Volieren, im Neubau, in der begehbaren Voliere und hinter den Kulissen gab es mehrfach Nachzuchten. Neue Paare wurden gebildet, andere Arten stiessen dazu. Und auch die Pelikane fühlen sich wohl in ihrer erweiterten Anlage. Am 3. Juni 2023 wurden die Vogelwelten für die Besucherinnen und Besucher eröffnet. Damit sich die Vögel ohne Publikum an ihre neue Umgebung gewöhnen konnten, wurden die ersten Arten bereits Mitte März 2023 in die Aufzuchtstation gebracht.

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Weltkatzentag: Kastrationen verhindern Katzenleid in der Schweiz

Morgen, am 8. August ist Weltkatzentag. Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN will zu diesem Anlass auf die Streunerkatzenproblematik in der Schweiz aufmerksam machen und gleichzeitig über die Wichtigkeit von Kennzeichnung und Registrierung sowie Kastration von Katzen aufklären. In der Schweiz ist die Katze mit rund 1.8 Millionen Individuen das beliebteste Haustier. Viele davon haben aber leider kein festes Zuhause. Die Dunkelziffer ist hoch, da die Tiere oft zurückgezogen leben und die Nähe zu Menschen scheuen.

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Ferien mit Hund: Schweiz ist Top-Destination für tierfreundliche Reisen

Wer in die Ferien fährt, nimmt den geliebten Vierbeiner gerne mit auf Reisen. Seite an Seite mit dem Hund sind die Schweizerinnen und Schweizer am häufigsten in vertrauten Gefilden unterwegs. Das hat eine Datenauswertung von Interhome ergeben. Eine Analyse der Reisegewohnheiten von Schweizer Reisenden durch den Ferienhausanbieter Interhome zeigt, dass von allen Haustieren Hunde am liebsten mit in die Ferien genommen werden. So gibt es in der Schweiz laut Google-Keyword-Daten durchschnittlich fast 1’400 Suchanfragen pro Monat nach „Ferien mit Hund“. Die Schweiz steht dabei ganz oben auf der Wunschliste für Ferien mit dem Vierbeiner.

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Haustierbetreuung während der Olympischen Spiele

Während die Welt gespannt auf die Olympischen Spiele in Paris blickt, stehen viele Haustierbesitzer vor einer ganz anderen Herausforderung: Wer kümmert sich um ihre geliebten Vierbeiner, wenn sie selbst mitfiebern oder sogar verreisen, um das Spektakel live zu erleben? Eine kürzlich durchgeführte Umfrage von Weenect, dem französischen Marktführer für GPS-Tracker für Hunde und Katzen, gibt Aufschluss darüber, wie Haustierbesitzer in Frankreich, Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz ihre Tiere während solcher Anlässe betreuen lassen.

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Familienführung im Naturmuseum Thurgau: Spannendes über Stadttauben entdecken

Am Mittwoch, 7. August 2024, bietet eine Familienführung Kindern und Erwachsenen Gelegenheit, miteinander Spannendes zu den vertrauten und doch oft übersehenen Tauben zu entdecken und zu erfahren. Wo viele Menschen leben, sind meist auch Strassentauben nicht weit. In Städten fliegen sie in Schwärmen umher, hocken auf Dächern und tippeln über Plätze.

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VIER PFOTEN & Stiftung für das Tier im Recht kritisieren Tierschutzgesetz in Türkei

Um die Anpassungen hinsichtlich des Umgangs mit Streunertieren im türkischen Tierschutzgesetz zu verhindern, haben die Stiftung für das Tier im Recht und VIER PFOTEN letzte Woche gemeinsam einen offenen Brief an das Parlament in der Türkei gerichtet. Das neue Tierschutzgesetz in der Türkei würde Streunerhunden viel Leid zufügen. Wir sind zutiefst enttäuscht über die Entscheidung des Parlaments, das Tierschutzgesetz dahingehend zu ändern, dass die Entfernung der Tiere von den Strassen und ihre Unterbringung in Tierheimen sowie die Tötung kranker und aggressiver Streunerhunde vorgesehen sind. Es ist zu befürchten, dass dies Spielraum für Massentötungen birgt oder die Tiere in überfüllten und unterversorgten Tierheimen landen.

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VIER PFOTEN warnt zum Welt-Tiger-Tag vor grausamem Handel mit Grosskatzen

Sie werden für Unterhaltungszwecke ausgebeutet, wegen ihres Fells getötet, und ihre Knochen für dubiose traditionelle Medizin verwendet. Auf dem Schwarzmarkt kann ein ausgewachsener lebender Tiger für etwa 22‘000 Euro gekauft werden, während für Tiger mit weissem Fell sogar ein Vielfaches verlangt wird. Anlässlich des heutigen Welt-Tiger-Tags am 29. Juli, macht VIER PFOTEN darauf aufmerksam, dass der grausame Handel mit Grosskatzen aufgrund fehlender Regulierungen in Europa und weltweit immer noch floriert. Besonders begehrt sind Tiger mit weissem Fell. Die hohe Nachfrage hat jedoch verheerende Folgen für die Tiere, da sie speziell für ihr weisses Fell gezüchtet werden. Diese Praxis ist oft mit Inzucht verbunden, was zu gesundheitlichen Problemen führt.

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Feuerwerke am 1. August: Grosse Belastung für Tiere und Umwelt

Lautstarke Feuerwerke rund um den Nationalfeiertag werden immer noch von vielen Privatpersonen zelebriert – unabhängig davon, ob Heimtierbesitzer oder nicht. Aber Feuerwerke verursachen in erster Linie Lärm, produzieren Abfall und haben durch die ausgelöste Feinstaub-Belastung einen negativen Klimaeffekt. Für zahllose Heim- als auch Nutz- und Wildtiere sind sie eine immens grosse physische sowie psychische Belastung. Zudem verbrennen jährlich unzählige Kleinlebewesen wie Igel, Mäuse oder Insekten in den Holzhaufen der 1. August-Feuer.

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Neue Broschüre: Amphibien in Ob- und Nidwalden erkunden

Mit der Broschüre über die Amphibien der Kantone Obwalden und Nidwalden liegt neu ein informativer Begleiter für Erkundungstouren vor. Im Sommer wandern die jungen Amphibien zu Tausenden vom Wasser in den Landlebensraum: "Froschregen" wird dieses beeindruckende Naturschauspiel genannt. An warmen Sommertagen krabbeln Tausende kleine Kröten und Frösche an Land. Sie haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten vom Ei zur Kaulquappe und schliesslich zu einem ausgewachsenen Frosch oder einer Kröte entwickelt. Weil sie zusammen und in grosser Zahl an Land gehen und noch sehr klein sind (1 bis 1,5 cm gross) wird dieses Naturschauspiel im Volksmund "Froschregen" genannt.

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Igelpopulation im Thurgau: Freiwillige erforschen Lebensräume und Bestände

Der Igel ist eine bekannte und beliebte einheimische Wildtierart, die auch im Siedlungsraum anzutreffen ist. In den vergangenen Jahren mehren sich die Hinweise, dass die Igelpopulation in der Schweiz abnimmt. Im Projekt "Wilde Nachbarn Thurgau" erforscht das Naturmuseum Thurgau zusammen mit weiteren Partnerinstitutionen zurzeit das Vorkommen der Igel im Kanton. Freiwillige Igelforscherinnen und -forscher erheben dafür wichtige Daten. Der Lebensraum der Igel hat sich in den vergangenen 50 Jahren stark verändert. Ursprünglich waren Igel in einer offenen, vielfältigen Kulturlandschaft zu Hause. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft und dem Verlust an Strukturen wurden sie in diesen Lebensräumen immer seltener.

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Erste Hilfe für Vierbeiner: Gratis-Broschüre der Susy Utzinger Stiftung

Tierhalter und Tierfreunde können jederzeit in die Lage kommen, einem Vierbeiner Erste Hilfe leisten zu müssen. Gerade zur Sommerzeit trifft man nicht selten auf Hunde, die in überhitzten Autos einen Hitzekollaps erleiden. Auch weilt man ferienhalber gerne etwas abgelegener, und der Weg zur nächsten Klinik dauert länger. Für solche Fälle hat die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) die Gratis-Broschüre „Erste Hilfe für Hund und Katze“ entwickelt.

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Stressfreier Nationalfeiertag: Tipps zum Schutz von Haustieren und Wildtieren

Während viele Schweizerinnen und Schweizer dem Nationalfeiertag am 1. August entgegenfiebern, machen sich lärmempfindliche und tierliebende Menschen bereits grosse Sorgen. Sie und zahlreiche Haus-, Wild- und sogenannte Nutztiere leiden nämlich massiv unter dem laut knallenden Feuerwerk, das bereits in vielen Geschäften angeboten und bald in die Luft gejagt wird. Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN gibt Tipps, wie Halterinnen und Halter von Haustieren das Leiden ihrer Vierbeiner lindern können und wie man Wild- und sogenannten Nutztieren helfen kann.

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Tierleid am Ferienort: So können Sie helfen

Gequälte Hunde, geschundene Pferde und leidende Tiere auf billigen Touristenmärkten trüben vielen Tierfreunden die Freude an den Ferien. Viele wollen helfen, wissen aber nicht wie. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) hat eine Broschüre mit wertvollen Informationen entwickelt, damit in solch besonderen Situationen tiergerecht reagiert werden kann. „Jeder von uns hat als Tourist die Macht, Tierquälerei am Ferienort zu unterbinden, allein durch sein Verhalten“, betont Susy Utzinger, Geschäftsführerin der Stiftung und Tierschutzexpertin. „Kaufen Sie zum Beispiel niemals Tiere auf Touristenmärkten. Diese Tiere werden meist unter schrecklichen Bedingungen gehalten und 'produziert'. Verkaufte Tiere werden sofort durch neue ersetzt und der skrupellose Tierhandel richtiggehend angekurbelt“, erzählt Utzinger weiter.

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Gut geschützt durch den Sommer: Tipps zum Schutz von Haustieren vor Überhitzung

Lange Wandertouren, das ausgedehnte Sportprogramm in der Mittagssonne oder ein ausgiebiges Sonnenbad auf dem aufgeheizten Balkon? Für die meisten von uns kommt das in den heissen Sommermonaten eher nicht in Frage, es ist einfach zu anstrengend. Und was für uns Menschen gilt, gilt für unsere tierischen Begleiter erst recht. Oftmals werden bei Hunden, Katzen und kleinen Heimtieren die Auswirkungen der Hitze jedoch unterschätzt – dabei droht im schlimmsten Fall ein Hitzschlag.

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Küken-Alarm im Masoala Regenwald: Nachwuchs bei bedrohten Vogelarten

Wer derzeit aufmerksam durch den Masoala Regenwald läuft, kann einige Vogel-Jungtiere entdecken. Manche sind schon etwas älter, andere frisch geschlüpft und noch ist die Brutsaison nicht zu Ende. Besonders erfreulich ist der Nachwuchs bei den Mähnenibissen, den Bernierenten und den Madagaskarenten. Alle drei Arten sind in ihrem Bestand gefährdet, die beiden Enten-Arten gar stark bedroht. Jedes Küken ist wertvoll für den Arterhalt. Unser Tierpfleger und Vogel-Experte Nicolai Becker hat den Nachwuchs daher genaustens im Blick.

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