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Pflanzenkraft als Alternative für Tiere

13.02.2020 |  Von  |  Haustiere, Hunde, Natur & Umwelt
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Haustiere sind eine Bereicherung im Leben eines Jeden. Verhält sich der tierische Liebling jedoch nicht so, wie man es von ihm gewohnt ist, kommen bei den meisten Besitzern Sorgen auf. Meist bringt ein Besuch beim Tierarzt Aufschluss und es kann eine Behandlung angestrebt werden. In manchen Fällen jedoch muss man hierbei nicht zwingend auf die Produkte aus der Schulmedizin zurückgreifen.

Pflanzliche Arzneien helfen bei den unterschiedlichsten Problemen, insbesondere wenn sie psychischer Natur sind. Doch auch im physischen Bereich hat die Gabe eines solchen Präparats schon Erfolge hervorgebracht. Doch wann lohnt es sich, ein solches einzusetzen und was gibt es noch zu beachten?

Wann ergibt die Gabe pflanzlicher Arzneien Sinn?

Normalerweise ist es so, dass jeder verantwortungsvolle Tierbesitzer mit seinem Liebling zum Tierarzt geht, wenn es zu einer Situation kommt, in welcher sich das Tier nicht verhält, wie man es gewohnt ist. Dieser stellt dann eine Diagnose anhand unterschiedlicher Untersuchungen und leitet anschliessend eine angemessene Behandlung ein.

Letzten Endes kommt es auf die Diagnose an, wenn es darum geht, wie diese aussieht. Sie beinhaltet meist die Gabe von Medikamenten. Diese kommen üblicherweise aus dem Bereich der Schulmedizin, besitzen jedoch auch die gleichen Nebenwirkungen. Eine pflanzliche Alternative hingegen wirkt oftmals schonender und wird vom Tier gut vertragen.

Nun bleibt die Frage, wann es Sinn ergibt, sie auch einzusetzen. Eines sollte klar sein: Stellt der Tierarzt bei der Untersuchung schwerwiegende Krankheiten fest, deren Behandlung zwingend die Gabe eines Medikamentes erfordert, sind pflanzliche Alternativen nicht zweckführend. Handelt es sich stattdessen um einen Prozess, von dem es bekannt ist, dass pflanzliche Heilkräfte ihn positiv unterstützen können, ist die Gabe durchaus sinnvoll.

Meist profitiert die Psyche von den Heilkräften

Es gibt zwar viele Bereiche, die sich mit pflanzlichen Heilmitteln angehen lassen, doch im Vordergrund steht vor allem das psychische Nervenkostüm des Vierbeiners. Daher werden sie meist eingesetzt, um Tieren Situationen zu erleichtern, in denen sie für gewöhnlich mit Stress reagieren.

Ein gutes Beispiel ist der Umzug eines Tierschutzhundes in sein neues Zuhause. In der heutigen Zeit fliegen viele dieser mit dem Flugzeug ein. Für sie stellt der Flug ein erhebliches Mass an Stress dar. Ein pflanzliches Mittel senkt den Stresspegel des Tieres eventuell ab. Gleiches gilt auch für Haustiere, die Probleme mit dem Silvester- oder Geburtstagsfeuerwerk haben. Hierbei handelt es sich allerdings meist um Situationen, die der Halter voraussagen und entsprechende Vorbereitungen anstellen kann.

Ebenso profitieren Haustiere von den pflanzlichen Heilkräften, wenn sie mit dem Alter Unsicherheiten, oder aber Verhaltensauffälligkeiten entwickeln. Bei so manchem Hund kommt es zum Beispiel vor, dass er mit steigendem Alter Ängste in Situationen entwickelt, die er eigentlich vom Welpenalter an kennt. Der Einsatz von pflanzlichen Heilmitteln ist hierbei ebenfalls sinnvoll.


Langer, goldener Retrievalhund unter hellgrauem Pflaumen.

Vor allem Stress und Ängste können durch pflanzliche Heilmittel bei Haustieren gemildert werden. (Bild: Prystai – shutterstock.com)


Welche pflanzlichen Alternativen gibt es?

Für gewöhnlich werden zweierlei pflanzliche Alternativen für solche Zwecke eingesetzt:

  • Bachblüten
  • Produkte, die mit unterschiedlichen Wirkstoffen arbeiten

Bachblüten versprechen, das Tier auf sanfte Weise zu behandeln und werden zumeist zur Verbesserung der psychischen Situation eingesetzt. Entwickelt wurden sie von einem englischen Arzt namens Dr. Edward Bach. Insgesamt gibt es 38 unterschiedliche Mischungen, in denen die pflanzlichen Bestandteile von Blumen, Büschen und Bäumen enthalten sind. Der Markt ist relativ breitgefächert und bietet spezifische Mittel, die Stress behandeln, oder Angstzustände abmildern sollen.

Andere Produkte bestehen aus einer Mixtur unterschiedlicher Wirkstoffe, die verschiedenste Probleme behandeln. Es gibt sie in Form von Tabletten, Pulvern oder Tinkturen, die das Tier mit dem Futter zu sich nimmt. Derlei Produkte helfen dem Tier nicht nur, besser mit einer Stresssituation umzugehen. Je nach Verwendungszweck steht auch die physische Konstitution des Tieres im Vordergrund. Mittels dieser Produkte lassen sich beispielsweise Symptome von Arthrose oder ähnlichem behandeln.

Mittel für die Psyche enthalten beispielsweise oftmals L-Tryptophan, Produkte für die Gelenkkraft sind mit Grünlippmuschelpulver oder Chlorella Algen versehen.

Wie wirkungsvoll sind pflanzliche Alternativen?

Die Wirkung pflanzlicher Heilmittel hängt immer auch mit dem Tier selbst zusammen. Es gibt welche, die ausserordentlich gut auf die Substanzen reagieren und bei denen eine deutliche Verbesserung eintritt. Unterdessen zeigt die Gabe bei anderen Tieren keinerlei Effekte.

Um herauszufinden, ob das eigene Tier auf derartige Produkte gut anspricht, kann man es als Besitzer jedoch auf einen Versuch ankommen lassen. Selbstverständlich erst nach erfolgter Diagnostik beim Tierarzt. Natürlich sollte der Besitzer keine Wunder von pflanzlichen Alternativen erwarten. In einigen Fällen lässt sich die Situation für das Tier jedoch massgeblich verbessern.

 

Titelbild: praditkhorn somboonsa – shutterstock.com


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