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Tiere vereinen Menschen – Hilfe beim Teambuilding

02.08.2019 |  Von  |  Allgemein, Haustiere, Hunde, Nutztiere
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Tiere vereinen Menschen – Hilfe beim Teambuilding
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Teambuilding wird in einem Unternehmen oder Verein notwendig, wenn die Arbeitsgruppen neu zusammengesetzt werden sollen oder es häufige Konflikte beim Arbeiten gibt. Die einzelnen Teilnehmer sollen sich selbst neu erfahren und mehr über sich lernen, während für das Team der Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt trainiert wird.

Oft wird beim Teambuilding dann auf Aktivitäten wie Klettern, Wandern, Flossbau oder Survivaltraining zurückgegriffen. Eine viel interessantere Alternative ist dabei die Arbeit mit Tieren. Das Teambuilding mit Tieren wurde lang verlacht und als Modeerscheinung abgetan. Stattdessen ist es eine Erfahrung, die so schnell niemand vergisst, und hilft den Menschen bei ihrer Aufgabe, zu sich und zum Teamgeist zu finden.

Wieso eignen sich Tiere für das Teambuilding?

Der Umgang mit Tieren unterscheidet sich stark von dem mit Menschen. Auch in der Therapie für körperlich oder seelisch kranke Menschen werden beispielsweise Pferde und Hunde eingesetzt, denn sie sind empathische, sensible Tiere. Ein Tier geht auf den Menschen ein, wenn es sich von ihm geschätzt und geachtet fühlt: etwas, was man auch mit anderen Personen tun sollte.

Bei der Arbeit mit Tieren können Menschen verschiedene Qualitäten wie Führungsstrategien, Kommunikation und ihre Achtsamkeit trainieren. Ein ruhiges, selbstsicheres Auftreten führt bei Herdentieren wie bei einzelgängerisch lebenden Tieren eigentlich immer zum Erfolg und funktioniert auch in der Arbeitswelt.

Tiere sind ausserdem ehrlich und vorurteilsfrei. Hierarchien sowie sozialer und gesellschaftlicher Hintergrund eines Menschen sind ihnen egal, es geht rein darum, wie die Person auftritt. Jegliche Normen unserer Gesellschaft interessieren hier nicht. Mit dem Tier können Sie üben, wie Sie auf andere Lebewesen wirken und erhalten uneingeschränktes, hemmungsloses Feedback durch die Akzeptanz oder Nichtakzeptanz von Seiten des Tieres.

Beispiel: Teambuilding mit Pferden

Pferde werden oft als Spiegel des Menschen bezeichnet. Sie reflektieren unser Verhalten und reagieren sofort darauf. Aggressionen wie Unsicherheiten in unserem Auftreten werden vom Pferd unmittelbar widergespiegelt. So zeigt es Verhaltensmuster und Probleme im Team auf. Dabei passiert die Arbeit mit dem Pferd am Boden, es ist also keine Reiterfähigkeit nötig. Pferde-Teambuilding ist ausserdem nicht mit Reitunterricht zu vergleichen.



Das Pferd ist ein soziales Tier und kommuniziert fast ausschliesslich über seine Körpersprache. Dadurch reagiert es sehr sensibel auch auf die kleinsten Körpersignale und auch Sie werden somit sensibler dafür. Ihre Körpersprache sagt Ihrem Gegenüber mehr als tausende von Worten und durch Ihr Auftreten übertragen Sie unbewusst, was Sie denken. All das können Sie durch die Zusammenarbeit mit dem Pferd erfahren.

Beispiel: Teambuilding mit Schafen

Bei einem Schäfer sieht es immer so einfach aus, eine Herde zusammenhalten. In der Realität sieht das aber schon ganz anders aus, wenn die Teambuilding-Gruppe selbst versuchen soll, eine Schafherde in ein Gatter zu treiben. Denn die Tiere haben natürlich ganz andere Pläne und so wird das Team zur ruhigen, gemeinsamen Konfliktlösung gezwungen.

Schafe sind von Natur aus Fluchttiere. Dadurch eignen sie sich sehr gut, um ein achtsames, entspanntes Auftreten zu üben. Sie merken, wenn ihr Gegenüber angespannt ist und ob es sehr konzentriert oder eher gleichgültig ist. Weiterhin folgen sie am besten einer selbstsicheren, ruhigen Person, bei der sie darauf vertrauen, dass sie weiss, wohin sie die Herde führt. Wie auch im normalen Leben bringen Schreie und Wut nichts und führen nur zum Gegenteil.

Die Arbeit mit den Schafen fördert die Konzentration, die Aufmerksamkeit und den Zusammenhalt der Gruppe. Ein unkoordiniertes, achtloses Team wird nur Misserfolge erhalten. Weiterhin ist die Herde mehr oder weniger unberechenbar. Es entstehen immer wieder neue Situationen und spontane Konflikte, genau wie in der Arbeitswelt. Dadurch lernen Sie, Ihre Komfortzone zu verlassen.


Teambuilding mit Schafen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. (Bild: Laurinson Crusoe – shutterstock.com)


Hunde, Vögel und viel mehr: Weitere Tier-Teambuildings

Für das Teambuilding mit Tieren eignen sich nicht nur Pferde und Schafe. Es werden auch Hundeschlittenfahrten oder Falknerübungen angeboten, bei denen man sich in Führungsqualitäten und Geduld üben kann. Hier gibt es auch interessante psychologische Aspekte, denn nicht jedes Tier hört auf jeden Menschen. Welcher Hund oder Vogel arbeitet also mit welchem Menschen und woher kommt das?

Im Teambuilding mit eigensinnigen Tieren wie Vögeln oder sogar einem Esel können Sie lernen, zu überzeugen und selbstsicher aufzutreten. Bei der Tierarbeit öffnen sich häufig auch ruhige Menschen, die sonst eher wenig Raum in der Arbeitsgruppe erhalten. Lernen Sie, ein Tier ruhig zu lenken und finden Sie heraus, wie Sie in einem Rudel oder einer Herde akzeptiert werden, vielleicht sogar als Führungskraft.

Fazit

Wer in einem Team arbeiten will, muss erst einmal als einzelne Person funktionieren können. Dazu lehrt das Teambuilding mit Tieren einen Menschen, die eigenen Strategien und das persönliche Verhalten konstruktiv zu analysieren und verstehen zu lernen. Langsam findet man den eigenen Platz in der Gruppe, lernt aktiv und rücksichtsvoll zu kommunizieren und erkennt eigene Verhaltensmuster.

Dass das Tier-Teambuilding meistens draussen stattfindet, ist ein weiterer Vorteil. Sie können vom hektischen Alltag Abstand nehmen und stattdessen die beruhigende, aktivierende Wirkung der Natur geniessen. Hier können auch introvertierte Menschen aufblühen und alles funktioniert auch ohne Tierkenntnisse.

 

Titelbild: Rawpixel.com – shutterstock.com


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