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Wie kann man Schäden an den Möbeln verhindern?

13.02.2020 |  Von  |  Haustiere, Hunde
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Wer Haustiere besitzt, insbesondere Hund oder Katze, kennt das Problem, dass so manches Möbelstück irgendwann beschädigt wird. Seien es Kratzer im Türrahmen, Risse im Stoff der Couch, oder angekaute Stuhlbeine. Doch nicht nur das Haustier kann der Verursacher für Schäden an Möbeln sein. Ebenso kommen andere Ursachen infrage.

Wie stellt man es am besten an, die Möbel vor Schäden zu bewahren, ohne hierfür eine hohe finanzielle Aufwendung in Kauf zu nehmen? Wir erklären nachfolgend, wie man seine Möbel vor Schäden effektiv schützen kann.

Ursachen für Schäden an Möbelstücken

Bei beschädigten Möbelstücken fällt einem zwar meist zuerst das Haustier ein, es gibt jedoch, wie erwähnt, noch andere Ursachen, die für einen Schaden an Möbelstücken verantwortlich sein können. Hier einmal eine kleine Auswahl:

  • Falsche Einlagerung
  • Umzug
  • Haustiere

Die aufgeführten Ursachen lassen sich bis zu einem gewissen Punkt verhindern. Wie genau das geht, erläutern wir nachfolgend.

Schäden durch falsche Lagerung vermeiden

Braucht man seine Möbel über einen gewissen Zeitraum nicht, lagert man sie meistens ein. Wer es kann, tut dies meist im Keller. Allerdings gilt hierbei, zunächst die dort herrschenden Bedingungen zu kontrollieren. Ist der Keller feucht, wird von einer Lagerung abgeraten. Denn dann bilden sich mit der Zeit unschöne Stock- und Schimmelflecken auf den Möbeln.

Ist der Keller dagegen trocken, kann man die Möbel ruhig dort einlagern. Wichtig ist, sie korrekt zu stapeln und sie zusätzlich auf eine Palette zu stellen. Letzteres beugt einen Schaden vor, falls doch einmal Feuchtigkeit oder Wasser eindringt und den Boden flutet.

Hierbei wichtig: Gerade Gegenstände, wie zum Beispiel Türen sollten nicht gegen eine Wand gelehnt werden. Sie könnten sich durch die Temperaturveränderungen möglicherweise durchbiegen und passen anschliessend nicht mehr richtig an das Möbelstück.

Doch auch abseits des Kellers können Möbel Schaden nehmen. Beispielsweise, weil sie zu dicht an einer Wand stehen und sich dadurch mit der Zeit Schimmel bildet. In solchen Fällen ist guter Rat teuer. Mit den richtigen Vorkehrungen lässt sich jedoch auch hier Abhilfe schaffen.


Keller

Feuchte Kellerräume eignen sich nicht zur Lagerung von Möbeln. (Bild: andersphoto – shutterstock.com)


Möbelschäden durch den Umzug vermeiden

Dass es beim Umzug grundsätzlich mal etwas gibt, das zu Bruch geht, ist völlig normal. Kommt es zu Schäden an teuren Möbeln, ist es jedoch besonders ärgerlich. Vor allem, wenn man hinterher immer wieder auf den Schaden blickt.

Für den Transport in die neue Wohnung gibt es jedoch eine gute Lösung: das Möbelstück so gut wie möglich mit einer sogenannten Schutzdecke, oder aber mit Luftpolsterfolie umwickeln. Auf diese Weise bekommen die Möbel einen guten Schutz. Möbelschutzhüllen sind eine weitere Alternative. Wer nicht selbst tragen kann oder möchte, sollte ausserdem auf einen Möbelroller zurückgreifen. Sie gewährleisten, dass nicht alles so schnell wie möglich über die Bühne gehen muss und man sich beim Verladen Zeit lassen darf.

Übrigens: Je besser ein Umzug vorbereitet wird, desto reibungsloser und ohne Blessuren geht er über die Bühne.


Zwei Männer heben ein Sofa

Beim Umzug kann so einiges schief laufen. Deswegen sollte möglichst nicht auf Profis verzichtet werden. (Bild: Africa Studio – shutterstock.com)


Schäden durch Haustiere vermeiden

Katzen kratzen gerne die Tapete von der Wand. Ähnlich sieht es bei einem Hundewelpen und dem Stuhlbein aus. Es wird gerne einmal angeknabbert. Haustiere lassen sich, was die Schäden in der Wohnung angeht, einiges einfallen. Zunächst einmal: Für diese Probleme gibt es jeweils eine gute Lösung.

Wenn Hunde an Möbeln kauen, oder womöglich das Sofa auseinandernehmen, ist dies meist ein Hinweis darauf, dass sie nicht ausgelastet sind. Geht man mit ihnen regelmässig an die frische Luft? Können sie sich auspowern? Oder ist ihnen eventuell übergangsweise langweilig? Beispielsweise wenn der Besitzer nicht zu Hause ist? Für solche Fälle gibt es nur eine Lösung: Mehr Beschäftigung. Hunde benötigen andererseits auch eine entsprechende Erziehung. Gerade bei Welpen ist diese oft noch nicht gewährleistet.

Speziell im Fall des Hundewelpen bietet es sich an, die Stuhl- oder Tischbeine mit einem Mittel zu besprühen, dessen Geschmack der Welpe als nicht angenehm im Maul empfindet. Entsprechende Produkte bietet der Handel. Sie besitzen oftmals einen bitteren Geschmack, sind jedoch nicht schädlich für das Tier. Gleichzeitig lassen sich die Stuhl- und Tischbeine zuverlässig vor Beschädigungen schützen.

Bei Katzen hingegen sieht die Situation schon wieder ein wenig anders aus: Sie brauchen zwingend Möglichkeiten, um ihre Krallen zu wetzen, insbesondere wenn es sich um einen reinen Stubentiger handelt. Für gewöhnlich befestigen Katzenbesitzer deshalb ein sogenanntes Kratzbrett an der Wand, bestenfalls sogar ein paar, die an unterschiedlichen Stellen hängen.

Dazu gehört ein anständiger Kratzbaum, der mit viel Sisal umwickelt ist und an dem sich die Katze ihre Krallen wetzen kann. Generell gilt, dass wenn die Katze genügend Alternativen geboten bekommt, sie sich nicht an Möbeln austobt. Ferner gibt es noch weitere Möglichkeiten, damit das Tier sich richtig wohlfühlt und somit die Krallen von Wänden und Möbeln lässt.

Was die Couch angeht: Hier bietet es sich grundsätzlich an, eine Decke aufzulegen, die Stoff oder Leder schützen kann. Gerade wenn der Hund oder die Katze gerne auf dem Möbelstück Platz nimmt, sollte ein entsprechender Schutz gewährleistet sein, der sich einfacher reinigen lässt als der ganze Sofabezug.


Hund beisst Kissen in Stücke

Verspielte, nicht gut erzogene Hunde können mehr Schaden anrichten, als man denkt. (Bild: Aleksey Boyko – shutterstock.com)


 

Titelbild: Melissa Sue – shutterstock.com


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