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Freunde fürs Leben – das Alter von Haustieren

29.05.2020 |  Von  |  Haustiere, Hunde, Wildtiere

Snoopy bricht alle Rekorde und ist mit 25 Jahren der älteste Hund der Schweiz. Der Zwergpudel stammt aus einem Tierheim in Frankreich. Katja Dettwiler nahm sich des Rüden an, um ihm einen schönen Lebensabend zu bescheren. Dies ist nun schon 13 Jahre her. Dreimal täglich geht Snoopy Gassi. An Geburtstagen werden Lachs und Crevetten serviert. Der älteste Hund der Welt wurde übrigens 29,5 Jahre alt.

Diese Extreme weichen von der Regel ab. Fakt ist, Katzen und Hunde bleiben viele Jahre an unserer Seite. Ihre Anschaffung verlangt Verantwortung und Weitblick. Tiere altern anders als Menschen. Im Folgenden geben wir einen kleinen Überblick über das Lebensalter von Tieren und der Entsprechung zum Menschen.

Ein Hundeleben

Hunde gelten als die besten Freunde des Menschen. Die Bindung zwischen Hund und Herrchen ist besonders eng und häufig werden auch die Geburtstage des Familienhundes dick im Kalender angestrichen.

Das Lebensalter eines Hundes ist abhängig von Rasse und Grösse. Allgemein lässt sich sagen, dass grössere Hunde etwa zwölf Jahre alt werden. Bei kleineren Hunden sind 15 Jahre keine Seltenheit. Im Durchschnitt dauert ein Hundeleben acht bis neun Jahre.

Ein Hundealter kann nicht mit einem Menschenalter gleichgesetzt werden. Hunde altern schneller als wir Menschen. Ein achtjähriger Hund zählt bereits zu den Senioren, während ein gleichaltriger Zweibeiner gerade einmal die Grundschule besucht.

  •       ein Hundejahr = 17 Menschenjahre
  •       drei Hundejahre = 32 Menschenjahre
  •       sechs Hundejahre = 50 Menschenjahre

Neun Hundejahre entsprechen bei kleinen Rassen einem Alter von 56 Jahren. Mittelgrosse Hunde haben zu diesem Zeitpunkt 69 Jahre hinter sich gebracht. Bei grossen Rassen darf bereits der 85. Geburtstag gefeiert werden.

Katzengeburtstag

Eine Katze hat sprichwörtlich sieben Leben. In Wahrheit liegt das durchschnittliche Lebensalter der Fellnasen bei 14 Jahren. Katzen leben häufig gefährlich. Freigänger besitzen daher nur ein durchschnittliches Lebensalter von vier Jahren. Eine wohlbehütete Hauskatze wird nicht selten 20 Jahre und älter. Die älteste Katze der Welt starb im stolzen Alter von 38 Jahren.



Auch Katzen altern schneller als wir Menschen. Die Tiere sind bereits mit einem Jahr ausgewachsen und geschlechtsreif. In späteren Jahren vollzieht sich der Alterungsprozess weniger schnell und es kann davon ausgegangen werden, dass ein Menschenjahr fünf Katzenjahren gleichkommt.

  •       ein Katzenjahr = 15 Menschenjahre
  •       drei Katzenjahre = 28 Menschenjahre
  •       sechs Katzenjahre = 42 Menschenjahre
  •       neun Katzenjahre = 52 Menschenjahre
  •       zwölf Katzenjahre = 64 Menschenjahre
  •       sechzehn Katzenjahre = 80 Menschenjahre
  •       zwanzig Katzenjahre = 96 Menschenjahre

Goldhamster und Goldfisch

Der Goldhamster besitzt eine der geringsten Lebenserwartungen unter den Haustieren. Nach etwa einem bis drei Jahren müssen Sie sich von den putzigen Nagern verabschieden.

Für Überraschungen sorgt der Goldfisch. Er kann 20 bis 30 Jahre in Teich oder Aquarium schwimmen. Rekordhalter ist ein Goldfisch aus dem Vereinigten Königreich. Dieser wurde 43 Jahre alt.

Wellensittich und Papagei

Auch bei unseren gefiederten Freunden lassen sich Unterschiede im Lebensalter feststellen. Wellensittiche können zwischen fünf und 15 Jahre alt werden. Dies hängt sicher mit den Haltungsbedingungen zusammen. Auch mag der kleine Sittich nicht gern allein sein. Die Lebenserwartung eines Kanarienvogels liegt bei bis zu 22 Jahren.

Mit einem Papagei können Sie am längsten Tiergeburtstag feiern. Nicht selten werden die intelligenten und sprachbegabten Vögel älter als ihre Halter selbst. Ein artverwandter Inka-Kakadu brachte es auf stolze 83 Jahre. Wollen Sie diese Geburtstage besonders bunt und kreativ feiern, eignet sich hervorragend eine Mottoparty zu Ehren des Vogels!


Ein Papagei kann viele Jahrzehnte lang Ihr Begleiter werden. Die ältestes Tiere wurde über 80 Jahre alt. (Bild: Veera – shutterstock.com)


Schildkröten und andere Exoten

Schildkröten werden bekanntlich sehr alt. Die Galapagos-Inseln sind dabei natürlich nicht mit einem Schweizer Wohnzimmer vergleichbar. Während ein Alter von 180 Jahren bei Riesenschildkröten keine Seltenheit darstellt, können als Haustiere gehaltene Schildkröten durchaus 30 bis 40 Jahre alt werden.

Wer sich für ein quirliges Frettchen entscheidet, wird etwa sieben Jahre sein Leben mit ihm teilen können. Chinchillas besitzen eine Lebenserwartung von circa zehn Jahren. Die Liebhaber von Schlangen oder Leguanen können von einer Lebenserwartung von bis zu 15 Jahren ausgehen.

 

Titelbild: Budimir Jevtic – shutterstock.com


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