Natur & Umwelt

Säntis in Bewegung: Bis zu 15'000 Kubikmeter Fels drohen auf die Schwägalp zu stürzen

Die imposante Bergwelt rund um Säntis und Schwägalp zeigt derzeit ihre unberechenbare Seite: An der Säntis-Nordwand ist ein gewaltiger Felsbereich instabil geworden. Bis zu 15'000 Kubikmeter Gestein könnten abbrechen. Für Ausflügler/innen und Wanderer/innen gibt es jedoch eine wichtige Entwarnung: Der offizielle Wanderweg Schwägalp–Siebenhütten kann weiterhin benutzt werden.

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Klimafitte Bäume und Sträucher: Gehölze für Tiere und trockene Sommer

Heissere Sommer, längere Trockenperioden und zunehmend aufgeheizte Siedlungsräume verändern die Bedingungen für Bäume und Sträucher in Mitteleuropa. Bei Neupflanzungen zählt deshalb stärker, ob ein Gehölz Wärme und zeitweisen Wassermangel verträgt. Für einen ökologisch wertvollen Garten reicht Trockenheitsverträglichkeit allein jedoch nicht: Geeignete Arten können zugleich Blüten, Früchte, Raupenfutter, Verstecke und Nistmöglichkeiten für heimische Tiere bieten. Besonders interessant sind Gehölze, die bereits heute an warmen oder trockenen Standorten Mitteleuropas vorkommen. Feldahorn, Elsbeere, Speierling und manche Eichen gehören ebenso dazu wie Kornelkirsche, Weissdorn, Schlehe, Wolliger Schneeball und Wildrosen. Entscheidend ist allerdings keine allgemeine Liste von „Klimabäumen“: Boden, Winterhärte, Wurzelraum, Wasserversorgung und die spätere Grösse müssen zum konkreten Standort passen.

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Teppichpython im Porträt: Lebensraum, Verhalten und Haltung der Würgeschlange

Die Teppichpython fällt durch ihre kontrastreiche Zeichnung, ihren kräftigen Körper und ihre ausgeprägte Kletterfähigkeit auf. Hinter dem deutschen Namen verbirgt sich ein weit verbreiteter Formenkreis aus Australien und Neuguinea, dessen Vertreter sich in Farbe, Grösse und Lebensweise deutlich unterscheiden können. Als anpassungsfähige Würgeschlange bewohnt die Teppichpython Regenwälder, offene Waldlandschaften, felsige Gebiete und sogar menschliche Siedlungsräume. In der Terraristik gilt sie als faszinierender, aber anspruchsvoller Pflegling: Ihre Haltung verlangt viel Platz, zuverlässige Klimatechnik, sorgfältige Fütterung und eine langfristige Verpflichtung.

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Tierpark Bern macht neue Ausrichtung mit Logo & „Wildzeichen“ im Park sichtbar für Besucher

Der Tierpark Bern gibt seiner neuen Ausrichtung ein Gesicht: Ab sofort wird „Mehr Raum für Vielfalt“ auch visuell sichtbar. Ein neues Logo, eigens entwickelte „Wildzeichen“ und erste grossflächige Gestaltungen im Park machen den Wandel nun für Besucherinnen und Besucher erlebbar.

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Schweizerischer Nationalpark: Wildnis, Wandern und Tierbeobachtungen im Engadin

Im Schweizerischen Nationalpark gelten Regeln, die in gewöhnlichen Ferienregionen ungewohnt streng wirken: Wanderwege dürfen nicht verlassen werden, Hunde bleiben draussen, Pflanzen und Steine müssen an ihrem Platz bleiben, Feuer und Camping sind verboten. Genau darin liegt der besondere Reiz dieses Schutzgebiets im Engadin. Auf 170,3 Quadratkilometern soll sich die Natur möglichst ohne menschliche Eingriffe entwickeln. Wanderer erleben Bergföhrenwälder, alpine Matten, Geröllfelder und Täler, in denen Rothirsche, Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere leben und Bartgeier über den Felsflanken kreisen. Der 1914 gegründete Schweizerische Nationalpark ist zugleich Naturreservat, Forschungsgebiet und aussergewöhnliches Reiseziel. Rund 100 Kilometer markierte Wege verteilen sich auf 21 offizielle Wanderrouten. Familien können Naturlehrpfade erkunden, erfahrene Wanderer erreichen abgelegene Übergänge und hochalpine Seen, und in Zernez vermittelt das Nationalparkzentrum einen Einstieg in die Tierwelt, Geschichte und Forschung. Wer mehrere Tage bleibt, kann den Aufenthalt mit dem Unterengadin, dem Val Müstair oder einer Nacht in der einsamen Chamanna Cluozza verbinden.

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Alpabzug 2026: Wie Hitze und Trockenheit die Schweizer Alpsaison verändern

Der Alpabzug gehört zu den eindrücklichsten Traditionen der Schweizer Berglandwirtschaft. 2026 steht das Ende der Alpsaison jedoch unter besonderen Vorzeichen. Nach einem bislang aussergewöhnlich heissen und vielerorts sehr trockenen Sommer sind Futterangebot, Wasserversorgung und Zustand der Alpweiden stärker in den Fokus gerückt. In einzelnen Regionen mussten Tiere bereits früher ins Tal gebracht werden. Eine schweizweit einheitliche Entwicklung gibt es dennoch nicht: Höhenlage, Exposition, lokale Niederschläge, Wasserressourcen und die Verfassung der Tiere entscheiden darüber, wie lange eine Sömmerung verantwortungsvoll fortgesetzt werden kann. Wenn Kühe, Rinder, Schafe und Ziegen im Spätsommer und Herbst von den Alpen ins Tal zurückkehren, wird daraus in vielen Schweizer Regionen ein öffentliches Ereignis. Geschmückte Tiere, schwere Treicheln, traditionelle Kleidung und Dorfanlässe prägen das bekannte Bild. Hinter dieser Tradition steht jedoch eine sehr konkrete landwirtschaftliche Entscheidung. Eine Herde bleibt nur so lange auf der Alp, wie genügend geeignetes Futter und Wasser vorhanden sind und die Bedingungen eine sichere und tiergerechte Haltung zulassen.

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NaturAktiv AG regelt Unternehmensnachfolge mit Florian Renggli

Die NaturAktiv AG hat ihre Unternehmensnachfolge erfolgreich geregelt. Florian Renggli hat sämtliche Aktien von Kurt Renggli und Stefan Falkensammer übernommen und trägt ab sofort als Geschäftsführer sowie Mitglied des Verwaltungsrats die unternehmerische Verantwortung für das Unternehmen. Mit diesem Schritt schafft der auf Outdoor-Freunde, Jäger, Sportschützen, Sammler und Waffenbörsen spezialisierte Fachbetrieb frühzeitig klare Verhältnisse für die kommenden Jahre.

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Der Iltis in der Schweiz: Heimlicher Jäger zwischen Weihern, Hecken und Höfen

Er trägt eine helle Gesichtsmaske, bewegt sich meist im Schutz der Dunkelheit und kann bei Gefahr einen durchdringenden Geruch verbreiten. Trotzdem bekommen ihn selbst erfahrene Naturbeobachter nur selten zu Gesicht. Der Iltis lebt heimlich. In der Schweiz streift er durch Wälder, Feuchtgebiete und strukturreiche Kulturlandschaften. Seine bevorzugte Nahrung macht ihn besonders abhängig von intakten Lebensräumen: Frösche und Kröten stehen weit oben auf seinem Speiseplan. Verschwinden Weiher, feuchte Wiesen, Hecken und natürliche Bachläufe, verliert der Iltis zugleich Jagdgebiete, Verstecke und sichere Wanderkorridore.

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Der Luchs in der Schweiz: Naturerlebnis und Rückkehr eines heimlichen Jägers

Er hört ausgezeichnet, bewegt sich beinahe lautlos und bleibt selbst dort meist unsichtbar, wo er seit Jahren lebt. Der Luchs ist in die Schweiz zurückgekehrt. Doch die Geschichte des heimlichen Jägers ist noch lange keine abgeschlossene Erfolgsgeschichte. Heute besiedelt der Eurasische Luchs wieder weite Teile des Juras, der Alpen und der Nordostschweiz. KORA schätzte den Bestand für das biologische Jahr 2024/25 auf 364 selbstständige Tiere. Jungtiere, die noch bei ihrer Mutter leben, sind in dieser Zahl nicht enthalten. Damit beherbergt die Schweiz einen bedeutenden Teil des Luchsbestands im Alpenraum.

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Ferien mit Hund am Balaton: Strände, Weingüter und Ausflüge für Mensch und Tier

Mit dem Hund zu verreisen bedeutet heute längst nicht mehr, Kompromisse beim Urlaub einzugehen – zumindest nicht am Balaton. Rund um Ungarns grössten See sind vierbeinige Begleiter nahezu überall willkommen: an Stränden, auf Wanderwegen, in Weingütern, Restaurants und in zahlreichen Unterkünften auf dem Land.

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Kanton Bern im Porträt: Sehenswürdigkeiten, Natur, Wirtschaft und Ausflugsziele

Kaum ein anderer Schweizer Kanton wechselt sein Gesicht so häufig wie Bern. Zwischen den französischsprachigen Höhen des Berner Juras und den vergletscherten Gipfeln des Oberlands liegen die Bundesstadt, alte Marktorte, Industriestandorte, Weinberge, Bauernland und drei grosse Seenlandschaften. Wer Bern nur mit Bundeshaus, Bär und Berner Oberland verbindet, kennt deshalb erst einen Teil der Geschichte. Der Kanton ist zugleich politisches Zentrum, grösster Industriekanton der Schweiz, zweisprachiger Lebensraum und eine der vielfältigsten Ferienregionen des Landes.

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Fische aus Seegraswiesen enthalten laut Studie deutlich mehr wichtige Nährstoffe

Seegraswiesen bieten Fischen eine reichhaltigere Mischung an essenziellen Nährstoffen. Das schaffen nahegelegene Korallenriffe hingegen nicht, wie Forscher des „Project Seagrass“ und Kollegen der Universität Stockholm zeigen. Das Team hat Fische aus 20 Seegraswiesen und 20 Korallenriffen entlang eines 3000 Kilometer langen Küstenabschnitts zwischen Kenia und Mosambik in Ostafrika mit Blick auf sechs wichtige Nährstoffe untersucht, die Menschen für ihre Gesundheit benötigen: Kalzium, Eisen, Zink, Selen, Vitamin A und Omega-3-Fettsäuren.

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Neue Wildruhezonen stärken den Schutz von Wildtieren und Naturräumen

Angesichts der stetigen Zunahme von Outdoor-Aktivitäten verstärkt der Kanton Freiburg den Schutz der Wildtiere. Nebst der bereits bestehenden Wildruhezone La Berra werden 12 neue Wildruhezonen geschaffen. Dadurch sollen die für die Wildtiere unverzichtbaren Ruhe- und Erholungsphasen sichergestellt werden, insbesondere im Winter. Es handelt sich um gezielte Massnahmen, die mit den Freizeitaktivitäten der Bevölkerung vereinbar und zeitlich begrenzt sind. Die 13 Wildruhezonen umfassen 3903 Hektar, was 2,34 % des Kantonsgebiets entspricht. Die entsprechende Verordnung wird am 1. Juli 2027 in Kraft treten.

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Waldbrand in der Schweiz: Gefahrenstufen, Feuerverbote und richtiges Verhalten

Ein weggeworfener Zigarettenstummel, ein unbeaufsichtigtes Lagerfeuer, ein Blitzeinschlag in ausgetrocknetem Gras: Waldbrände entstehen schnell und breiten sich unter bestimmten Bedingungen rasend aus. Anfang Juli 2026 gelten in mehreren Schweizer Kantonen – darunter Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Uri und St. Gallen – Feuerverbote der Stufe 4. Was das bedeutet, wie man sich verhält und warum der Wald in der Schweiz aktuell besonders gefährdet ist, erklärt dieser Ratgeber. Das Waldbrandinformationssystem des Bundes, das seit 2022 in Zusammenarbeit von Bund und Kantonen betrieben wird, bewertet die Waldbrandgefahr täglich anhand von fünf Stufen. Die Gefahrensituationen sind in fünf Stufen unterteilt und werden mit situationsbedingten Massnahmen begleitet. Aktuell befinden sich weite Teile der Schweiz auf Stufe 4 – und die Situation spitzt sich zu.

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Zecken bei Mensch, Hund und Katze: Schutz, Entfernung und die wichtigsten Krankheiten

Ein Spaziergang durch den Wald, eine Runde im hohen Gras, ein Nachmittag im Garten – und abends beim Absuchen taucht sie auf: eine Zecke, gut versteckt hinter dem Ohr des Hundes, im Bauchnabel des Kindes oder im Nacken. Zecken sind in der Schweiz längst überall präsent, und wer weiss, wie man sich schützt und was im Ernstfall zu tun ist, kann entspannter draussen sein. Zecken sind keine Katastrophe – aber sie sind auch kein Thema, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Sie können Krankheiten übertragen, die ohne rechtzeitige Behandlung ernsthaft werden. Das gilt für Menschen genauso wie für Hund und Katze. Ein Überblick für die ganze Familie.

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Vogeltränke aufstellen: Standort, Pflege und was Vögel wirklich brauchen

Ein heisser Junitag, mittags, der Garten liegt still. Kein Zwitschern, kein Flattern – weil die Vögel erschöpft in irgendwelchen Schatten sitzen und Wasser suchen, das es gerade kaum gibt. Mit einer einzigen flachen Schale voll frischem Wasser kann man das ändern – und bekommt dafür das schönste Schauspiel zurück, das ein Garten zu bieten hat. Im Sommer trocknen Pfützen, Gräben und kleine Bachläufe rasch aus. Was in der freien Natur noch halbwegs funktioniert, fehlt in versiegelten Siedlungsgebieten fast völlig. Vögel müssen aber zwei Mal täglich trinken – Körnerfresser wie Spatzen und Finken sogar öfter, weil sie über die Nahrung kaum Feuchtigkeit aufnehmen. Eine Vogeltränke im Garten ist deshalb gerade im Sommer keine nette Geste, sondern echte Hilfe.

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Wallis macht Schutzgebiete digital erlebbar und informiert über Tier- und Pflanzenwelt

Der Kanton Wallis will sein Naturerbe aufwerten. Die Dienststelle für Wald, Natur und Landschaft stellt ein Webportal online, auf dem die kantonalen Schutzgebiete präsentiert werden. Zudem erneuert sie die in den Gebieten aufgestellten Informationstafeln, um für eine verbesserte Sensibilisierung der Öffentlichkeit und eine klare und einheitliche Information im ganzen Kanton zu sorgen.

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Flugzeugtreibstoff aus Rinderdung: Start-up produziert nachhaltiges Kerosin für Airlines

Ein US-Start-up hat erfolgreich Flugzeugtreibstoff aus Rinderdung hergestellt. Circularity Fuels wandelte in einem Pilotprojekt auf einem Milchviehbetrieb in Kalifornien methanreiches Biogas aus den Ausscheidungen von Rindern in nachhaltigen Flugkraftstoff um, der die ASTM-Standards für die kommerzielle Luftfahrt erfüllt. Die Anlage wurde während sechs Monaten auf einem Milchviehbetrieb mit mehr als 5'000 Tieren nahe Madera im US-Bundesstaat Kalifornien getestet. Ziel war die Produktion von Sustainable Aviation Fuel (SAF), also nachhaltigem Flugzeugtreibstoff.

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