Natur & Umwelt

Neuer Unterwasser-Roboter greift sensibel und kraftvoll zugleich

Mit einem Robotergreifarm, der sowohl sensibel ist, also seine Umgebung nicht übermässig strapaziert, als auch kraftvoll zupacken kann, wollen Forscher der Universität Peking die Unterwasser-Manipulation revolutionieren. Die Anregung für die Konstruktion haben sich die Experten beim Oktopus geholt. Die Fangarme des Oktopus sind weich, wenn das Tier ein Objekt ansaugt oder ergreift, und versteifen sich blitzschnell, um eine bestimmte Position zu fixieren. Diese biologische Vorlage nutzten die chinesischen Wissenschaftler um Xie Guangming für die Entwicklung ihres Roboters.

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Wespen und Hornissen im Frühling: Was Hausbesitzer jetzt beachten sollten

Warme Frühlingstage locken nicht nur Menschen in den Garten. Auch Wespen und Hornissen sind unterwegs und suchen geschützte Plätzchen für ihr neues Zuhause. Wer früh hinschaut und potenzielle Bauplätze beseitigt, kann sich einigen Ärger ersparen. Wespen bevorzugen geschützte Hohlräume mit wenig Zugluft. Beispiele sind Rollladenkästen, Dachüberstände, Fassadenverkleidungen, Gartenhäuser, Terrassendielen oder Garagen. Hornissen mögen es besonders ruhig und dunkel, Dachböden, Scheunen und alte Baumhöhlen sind ihre bevorzugten Standorte. Frühling und Frühsommer sind die entscheidenden Wochen der Nestgründung.

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Wal Timmy in der Ostsee: Die Geschichte dahinter – und was Wale wirklich brauchen

Wochenlang hielt ein einzelner Wal die DACH-Region in Atem. „Timmy", ein junger Buckelwal, der sich Anfang März 2026 in die westliche Ostsee verirrt hatte, wurde zum Medienereignis, zum Politikum und zu einer Diskussion über den Meeresschutz. Doch wer ist dieses faszinierende Tier eigentlich – und was zeigt uns sein Schicksal über den Zustand unserer Ozeane? Der Fall hat viele bewegt und zugleich gespalten: Die einen feuerten die Retter an, die anderen kritisierten die Aktion als Tierquälerei mit gutem Gewissen. Doch jenseits des medialen Spektakels steckt hinter der Geschichte von Timmy eine tiefere Botschaft über die grössten Wale der Erde – und die Bedrohungen, denen sie täglich ausgesetzt sind.

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Neuer Migros-Förderpreis „Mensch & Natur“ erstmals verliehen

Eine Premiere am Nachhaltigkeitsevent der Migros-Gruppe: Zum ersten Mal wurde gestern Mittwoch, 6. Mai 2026, der Förderpreis „Mensch & Natur“ vergeben. Die neue Auszeichnung würdigt Menschen und Organisationen, die Nachhaltigkeit mit konkreten Projekten voranbringen und messbare Wirkung erzielen. Sie wird künftig jährlich vergeben. Die drei Kategorien Partnerorganisation, Landwirtschaft und Mitarbeitende sind mit bis zu CHF 10'000.- dotiert.

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VIER PFOTEN warnt: Schweizer Fleischkonsum deutlich über Empfehlung

Der Fleischkonsum in der Schweiz bleibt im internationalen Vergleich hoch: Laut Bundesamt für Statistik (BFS) hat die Bevölkerung im Jahr 2024 durchschnittlich mehr als 47 Kilogramm pro Kopf gegessen (Statistik veröffentlicht Ende 2025). Die renommierte EAT-Lancet-Kommission empfiehlt in ihrem jüngsten Update einen maximalen Jahreskonsum von lediglich 16,4 Kilogramm. Auf Basis dieser Empfehlung hat die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN auch dieses Jahr den sogenannten Meat Exhaustion Day errechnet: Bereits am 7. Mai ist die empfohlene Jahresmenge an Fleisch in der Schweiz aufgebraucht.

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80 Jahre Schoggitaler: Eine Erfolgsgeschichte für Natur- und Heimatschutz

In den 1940er-Jahren, wollte man aus dem Silsersee im Engadin einen Stausee machen. Es herrschte jedoch Krieg in Europa und mit Argumenten für Natur und Landschaft war gegen vermeintliche Energieunabhängigkeit kaum anzukommen. Da hatte der damalige Geschäftsführer des Schweizer Heimatschutzes die zündende Idee, für den Erhalt des Silsersees etwas Urschweizerisches und gleichzeitig Wertvolles zu verkaufen: Schokolade. In der Nachkriegszeit war diese rationiert und so wurde der Schoggitaler von 1946 zum Verkaufsschlager und die Rettung des Silsersees zu einer der erfolgreichsten Spendensammlungen der Schweiz. „Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz nutzen das Jubiläum, um den Schoggitaler zu erneuern“, erklärt Loredana Ventre, Geschäftsleiterin des Schoggitaler-Büros. Die bewährte Rezeptur aus Schweizer Biomilch und Fairtrade-Kakao ist neu mit Vanille verfeinert. Die Prägung erhält ein zeitloses Design und die Website sowie der Webshop wurden modernisiert.

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Saisonflor neu gedacht: Blühende Beete als ökologische Nahrungsquelle

Blumenbeete mit Saisonflor sind weit mehr als dekorative Farbtupfer. Richtig geplant und gepflegt verbinden sie starke Fernwirkung, gestalterische Flexibilität und eine monatelange Blüte mit echtem ökologischem Nutzen. Mit modernen und klug eingesetzten Pflanzkonzepten bieten Blumenbeete Wildbienen und anderen Insekten wertvolle Nahrungsquellen an. Für Blumenbeete werden einjährige oder nicht winterharte Pflanzen verwendet, die für eine begrenzte Saison gepflanzt werden. Sie blühen oder schmücken über mehrere Monate hinweg. Typisch sind Frühjahrs-, Sommer- und Herbstpflanzungen, die sich im Jahresverlauf ablösen. Klassische Vertreter sind Stiefmütterchen, Geranien, Petunien, Zinnien oder Begonien. Blumenbeete werden vor allem in öffentlichen Anlagen, Firmengärten, Vorgärten und auf Plätzen eingesetzt, wo eine starke visuelle Wirkung gefragt ist.

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Madeira für Gross und Klein: Fünf Highlights für den perfekten Familienurlaub

Raus aus dem Alltag, rein ins Inselgefühl: Madeira ist wie gemacht für Familien, die Natur, Bewegung und entspannte gemeinsame Zeit verbinden möchten. Zwischen wilden Küsten, geheimnisvollen Lorbeerwäldern und vulkanisch geprägten Landschaften entsteht eine Urlaubskulisse, die gleichermassen inspiriert und entschleunigt. Fünf ausgewählte Aktivitäten zeigen, wie abwechslungsreich Familien Madeira erleben können.

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Durch die Wüste nach Hegra: Handelswege, Pilgerreisen und ein Hotel voller Geschichte

Seit Jahrhunderten kreuzen sich in der Region AlUla im Nordwesten Saudi-Arabiens die Wege von Reisenden. Einst waren es Händler, die mit ihren Karawanen auf der Weihrauchroute durch die Wüste zogen, später Pilger, die mit der legendären Hejazbahn Richtung Medina fuhren. In der Region rund um die antike Nabatäerstadt Hegra lassen sich diese historischen Wege bis heute nachverfolgen – von monumentalen Felsgräbern über Relikte der berühmten Bahnstrecke bis hin zu aussergewöhnlichen Orten wie dem Hotel „The Chedi Hegra“, das einen ehemaligen Bahnhof in seine Architektur integriert hat.

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Familienabenteuer in der Wildschönau mit neuem Weg und grossem Wirbelwindtag

In der Wildschönau wird der Sommer 2026 für Familien zum Abenteuer. Kinder entdecken die Bergwelt spielerisch beim Wandern, während Eltern sich keine Sorge um die Urlaubsgestaltung machen müssen. Denn das familienfreundliche Hochtal in den Kitzbüheler Alpen sorgt mit einem abwechslungsreichen Ferienprogramm für bestens organisierte Urlaubstage in der Natur. Von Schatzsuchen am Bruggberg mit anschliessendem Lagerfeuer über Familientage am Bauernhof bis zu Wald-Ausflügen zum geheimnisvollen Hinterriesbach oder Kräuterwanderungen mit Verkostung regionaler Spezialitäten reicht das Angebot. Am 4. Juli läutet der Wirbelwindtag rund um den neu angelegten Wirbelwindweg offiziell den Familiensommer ein. Weitere Themenwege wie der Koglweg oder die Holzweg-Runde laden Familien dazu ein, den Bergsommer aktiv und zugleich entspannt zu geniessen.

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Resistente Keime: Klebsiella pneumoniae breitet sich in Wildtierpopulationen aus

Mit ESKAPE ist eine Gruppe von Bakterien besonders gegen Antibiotika resistent. Mit Klebsiella pneumoniae hat sich eine dieser Bakterien weit über Orte und Systeme hinaus verbreitet, die Antibiotika direkt ausgesetzt sind. Forscher der University of Parma haben nun einen ST307-Klon von K. pneumoniae und NDM-5 Carbapenemase in der Tierwelt nachgewiesen. Das bestätigt die Bedeutung der Tierwelt als Sammelbecken einer klinisch relevanten Resistenz.

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Biber siedeln sich in Basel an – neue Biberburg in den Langen Erlen entdeckt

In den Langen Erlen wurde Anfang des Jahres die Anwesenheit von Bibern nachgewiesen. Aufnahmen von Fotofallen zeigen, dass sich mindestens zwei Tiere im Gebiet aufhalten und dort bereits eine Biberburg errichtet haben. Der Biber ist eine streng geschützte und ökologisch sehr wertvolle Tierart. Als natürlicher Gestalter von Gewässerlandschaften trägt er wesentlich zur Förderung der Biodiversität bei. Durch seine Aktivitäten entstehen neue Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten wie Fische, Amphibien, Insekten und Vögel.

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Nach Rekordjahr: Zoo Basel zählt 2025 über 1,1 Millionen Besucher

Nach einem ereignisreichen Jubiläumsjahr 2024 kehrte der Zoo Basel 2025 wieder in den regulären Betrieb zurück. 1.145.218 Gäste besuchten den Zolli – was einem Rückgang von 6,6% gegenüber Vorjahr entspricht, der jedoch im erwarteten Rahmen liegt. Die Zahl der Jahreskarteneintritte stieg hingegen leicht auf 538.574 (2024: 538.525). Trotz unveränderter Eintrittspreise blieben die Einnahmen aus Eintritten und Jahreskarten somit nahezu auf Vorjahresniveau.

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"Hulk"-Eidechse verdrängt Farbvielfalt: Neue Variante verändert Italiens Echsenwelt

Laut Forschern des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie bricht die lange bestehende Vielfalt der Mauereidechse in grossen Teilen Italiens zusammen. Eine neu entstandene Form - grösser, aggressiver und mit markantem grün-schwarzen Muster - breitet sich um das heutige Rom heraus. Sie zeigt statt bisher drei nur noch eine Kehlfarbe - weiss.

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Wie Haustiere sicher und gesund durch den Winter kommen

Wenn Schnee die Schweizer Landschaft bedeckt und die Temperaturen unter null sinken, brauchen Haustiere besondere Aufmerksamkeit – denn anders als ihre wilden Verwandten können sie nicht einfach in die Wärme flüchten oder Fettreserven aufbauen. Katzen, Hunde, Kleintiere und Exoten stellen ihren Haltern im Winter ganz unterschiedliche Anforderungen. Ein Hund, der im Schnee tobt, eine Katze, die sich ans Kamin schmiegt, Meerschweinchen im Aussenstall – das Bild der Schweizer Haustierhaltung im Winter ist vielfältig. Doch hinter der gemütlichen Oberfläche lauern Risiken, die viele Tierhalter unterschätzen: Streusalz auf den Pfoten, Unterkühlung bei Kleintieren, Vergiftungen durch Frostschutzmittel oder Einsamkeit bei Tieren, die im Winter weniger Auslauf bekommen. Wer seine Haustiere gut durch die kalte Jahreszeit bringen will, muss ihre Bedürfnisse kennen – und konsequent handeln.

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Schnee, Eis und Kälte: Wie Wildtiere durch den Winter kommen

Wenn die ersten Schneeflocken fallen und die Temperaturen sinken, beginnt für die Wildtiere der Schweiz eine der härtesten Phasen des Jahres. Doch die Natur hat im Laufe der Evolution erstaunliche Strategien entwickelt, um zu überleben. Kein Supermarkt, keine Heizung, kein warmes Bett – und trotzdem überleben Tausende von Wildtieren jeden Winter in der Schweiz, von den verschneiten Alpengipfeln bis in die nebligen Mittellandtäler. Ob Winterschlaf, Winterruhe oder trotzige Aktivität bei minus 20 Grad: Jede Art hat ihre eigene Strategie entwickelt, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Diese Strategien sind das Ergebnis von Millionen von Jahren Evolution – und sie sind faszinierend in ihrer Vielfalt und Präzision.

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