Die Schweiz ist ein Land von Tierliebenden: Mehr als 1,8 Millionen Katzen und über eine halbe Million Hunde leben hierzulande.*
Doch eine Frage treibt viele Tierbesitzer regelmässig um: Was tun mit dem geliebten Vierbeiner, wenn Ferien anstehen? Ein Leitfaden.
Sommer, Sonne, Sonnenschein. Klettert das Thermometer in den heissen Monaten in die Höhe, freut sich unsereins über jeden Sprung ins kühle Nass.
Die Seelöwen im Zoo Basel geniessen dieses Privileg jeden Tag: Gekonnt schwimmen sie im Becken ihre Runden, springen aus dem Wasser und manchmal sogar vom Felsen. Die tägliche Showfütterung um 15.30 Uhr ist bei Tieren und Publikum gleichermassen beliebt und definitiv einen Besuch wert.
Das Schweizer Tierschutzgesetz ist fortschrittlicher als anderswo. Dennoch erlaubt es Zustände, die nichts mit tierfreundlicher Haltung zu tun haben – und dies bei einem grossen Teil der sogenannten Nutztiere.
Die Initiative gegen Massentierhaltung, welche diesen Herbst vors Stimmvolk kommt, fordert das Ende der industriellen Tierproduktion in der Schweiz und will eine Landwirtschaft, die das Wohl von Tier, Mensch und Umwelt ins Zentrum rückt. Was die Initiative genau für die Schweiz bedeutet, darüber sprach die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN mit der Co-Initiantin und Grünen-Nationalrätin Meret Schneider in einem ausführlichen Interview.
Katzen sind die beliebtesten Haustiere der Deutschen. Etwa 16 Millionen von ihnen leben in deutschen Haushalten, werden umsorgt und geliebt. Alleine rund 4,5 Millionen Katzen sind bei der Tierschutzorganisation TASSO e.V. registriert und in diesem Jahr konnten schon 37.850 verschwundene Katzen – dank ihrer Kennzeichnung und Registrierung – wieder zu ihren Menschen zurückkehren.
Doch leider hat nicht jede Katze ein sicheres und liebevolles Zuhause, in dem sie umsorgt wird. Denn ein grosser Teil der Katzen in Deutschland muss erheblich leiden – sei es beispielsweise in Tierversuchslaboren, als Qualzüchtungen oder auch als Opfer des Haustierabschusses durch Jäger.
Online-Versandhändler Zalando unterschreibt Absichtserklärung von VIER PFOTEN und positioniert sich gegen Verstümmelung von Merino-Lämmern beim „Mulesing“
Erfolg für den Tierschutz und VIER PFOTEN: Der Online-Versandhändler Zalando hat jetzt nach intensiven Gesprächen mit der globalen Tierschutzorganisation den „Brand Letter of Intent“ unterschrieben und bekennt sich mit dieser Absichtserklärung dazu, für seine Eigenmarken ab 2023 nur noch zertifizierte Wolle zu beziehen, die Mulesing ausschliesst. Unter Mulesing versteht man eine auf australischen Farmen betriebene schmerzhafte Verstümmelung von Merinolämmern. Die globale Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN begrüsst den Schritt von Europas grösstem Versandhändler.
Der Krieg in der Ukraine hat Menschen und Tiere gleichermassen vertrieben. Das Gebiet um Kiew und der Nordosten des Landes waren in der ersten Phase der Invasion besonders betroffen. Mit dem Rückzug des russischen Militärs wurden die Auswirkungen der Besetzung in vollem Umfang sichtbar. Die gesamte Region im Norden von Kiew ist verwüstet, viele Menschenleben sind zu beklagen, und Häuser sowie wichtige Infrastrukturen wie Strassen und Krankenhäuser sind zerstört. Veterinärkliniken und Tierheime, die für die Versorgung zurückgelassener Haustiere und streunender Tiere unerlässlich sind, wurden ebenfalls beschädigt oder stehen leer.
Viele der Tiere sind verängstigt, verletzt und brauchen dringend Hilfe. VIER PFOTEN hat im Dorf Belgorod, Oblast Kiew, ein temporäres Projekt zur tierärztlichen Versorgung eingerichtet und hilft nun in den Gebieten Bucha, Irpin und Umgebung.
Zwischen dem 9. und 11. Juni sowie vom 12. Juni auf den 13. Juni kam es zu weiteren Wolfsangriffen auf ungeschützte Nutztiere im Kanton Glarus.
Zwischen dem Abend des 9. Juni und dem Morgen des 11. Juni griff ein Wolf eine Schafherde in Elm, Wichlen, an und tötete vier Schafe.
Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN überführte die beiden Bären Sam und Jamila heute erfolgreich aus dem Zoo Skopje in Nordmazedonien in die eindrückliche Naturlandschaft des Arosa Bärenlandes.
Die beiden 18-jährigen Bärengeschwister verbrachten ihr bisheriges Leben einzeln in einer nicht artgemässen Anlage und mussten für eine dringend nötige Renovierung des Zoogeheges umplatziert werden. Nach rund drei Tagen Transport sind die beiden Bären wohlbehalten im Bündner Bärenschutzzentrum angekommen.
Die Lewa Savanne ist um einen kleinen Bewohner reicher: Am 3. Mai ist in den Kopjefelsen der Lewa Savanne ein Stachelschwein auf die Welt gekommen. Seit ein paar Tagen ist klar: es handelt sich um ein Männchen und es trägt den Namen Wakili. Wenn Wakili sich nicht im unterirdischen Bau versteckt, erkundet er zusammen mit den anderen Gruppenmitgliedern neugierig die Anlage. Die für das Nagetier typischen Stacheln sind bei der Geburt noch weich und kurz.
Geboren ist das kleine Stachelschwein in den Höhlen und Gängen der Anlage, die von den ausgewachsenen Stachelschweinen selbst gebaut und laufend erweitert werden. Genau wie in ihrer afrikanischen oder südeuropäischen Heimat verbringen die nachtaktiven Stachelschweine einen Grossteil ihrer Zeit „unter Tage“. Im Zoo Zürich verlassen sie für passendes Futter auch tagsüber gerne ihren Bau und erscheinen an der Oberfläche. Gewöhnliche Stachelschweine (Hystrix cristata) heissen zwar Schweine, gehören aber zu den Nagetieren. In Afrika sind Stachelschweine die grössten Nagetiere, in Europa werden sie nur vom Europäischen Biber in der Grösse übertroffen.
Mauersegler sind geschickte Insektenjäger und deshalb wichtig für das ökologische Gleichgewicht. Ihr Bestand nimmt im Kanton Appenzell I.Rh. jedoch immer weiter ab.
Die ARNAL AG wurde nun beauftragt, die Entwicklung der Vorkommen des Mauerseglers im Kanton zu überprüfen. Mauersegler brüten gerne über Jahre hinweg am selben Ort. Daher bittet die Fachstelle für Natur- und Landschaftsschutz die Bevölkerung, Mauerseglernester zu melden und bei Neu- und Umbauten Rücksicht zu nehmen.
Der Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, hat den Abschuss eines Wolfs zwischen den Gemeinden Ergisch und Unterbäch in der Region Schattenberge-Augstbord angeordnet. Das Grossraubtier hat 28 Nutztiere in einer geschützten Situation auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Nutzflächen (LN) getötet. Damit sind gemäss der revidierten Verordnung zum Bundesgesetz über die Jagd (JSV), die am 15. Juli 2021 in Kraft getreten ist, die Voraussetzungen für die Anordnung eines Abschusses erfüllt.
Die Bundesverordnung erlaubt den Abschluss von Grossraubtieren, wenn diese innerhalb von vier Monaten mindestens zehn Schafe oder Ziegen getötet haben.
Am Montagabend (09.05.2022) ist ein neuer Koala aus Deutschland angekommen. Aktuell befindet sich der zweijährige Tarni in Quarantäne. Danach wird die Australienanlage sein neues Zuhause.
Am Montagabend, 9. Mai 2022, ist im Zoo Zürich ein neuer Koala eingetroffen. Das Männchen reiste mit einem Transportfahrzeug aus dem Zoo Duisburg (Deutschland) an. Ein erfahrener Tierpfleger des Zoo Zürich begleitete das Beuteltier während seiner Fahrt. In Zürich befindet Tarni sich nun für die nächsten vier Wochen in Quarantäne. Dies ist für alle Neuankömmlinge so üblich.
Eine gute Nase und ein starker Zusammenhalt innerhalb der Gruppe kennzeichnen die spannenden Nasenbären. Als geschickte Kletterer suchen sie ihre Nahrung auf dem Boden und hoch in den Bäumen. Im Zoo Zürich bewohnen die Nasenbären zusammen mit den Brillenbären den Sangay Bergnebelwald.
Die nächsten Verwandten der Nasenbären sind die Waschbären. Obwohl der Name es anders vermuten lässt, sind beide Arten nicht näher mit den echten Bären verwandt. Im Zoo Zürich lebt der Südamerikanische Nasenbär, der über weite Teile des tropischen Südamerikas verbreitet ist. Weiter nördlich in Zentralamerika lebt die zweite Art der Nasenbären, der Weissrüssel-Nasenbär.
Die kleine Sala wurde letztes Jahr am 3. Oktober geboren. Zwergflusspferde lieben warmes und feuchtes Klima. In den kalten Monaten bleiben sie im Zoo Basel deshalb überwiegend drinnen. Bei sonnigem Wetter verbringt Sala ihre Zeit nun auf der Aussenanlage und ist für Besucher zu sehen.
Zwergflusspferde wurden erst spät wissenschaftlich beschrieben und sind in der Natur stark bedroht.
Eine Koalition von VIER PFOTEN, Stiftung für das Tier im Recht (TIR), Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) und Schweizerische Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz STVT
Der Krieg in der Ukraine zwingt zahlreiche Menschen zur Flucht. Viele Heimatvertriebene kommen in die Schweiz und nehmen dabei ihr geliebtes Haustier mit. Um die Flüchtenden in dieser schwierigen Situation zu unterstützen und zu entlasten, haben sich mehrere Schweizer Tierschutzorganisationen zusammengetan. Die Hilfs- und Informationsangebote werden auf einer digitalen Plattform gebündelt und zentral zur Verfügung gestellt.
Hasso und Mimi on tour: Auch Haustiere bekommen einen Tapetenwechsel, wenn sie mit in die Ferien fahren. Sie sind aber keine routinierten Autofahrer. Nach der manchmal mühseligen Suche einer Unterkunft, die Tiere willkommen heisst, steht die Vorbereitung der Anreise auf dem Programm.
Für Hunde und Katzen ist eine längere Fahrt mit dem Auto kein alltägliches Erlebnis. Sie spüren im Vorfeld keine Nervosität, da sie nicht wissen, was auf sie zukommt. Die Anspannung wächst erst, wenn sie unterwegs sind. Für die Fahrer heisst es, sich auf diese Situation vorzubereiten und die Fahrzeuge mit den besten Bedingungen für die Vierbeiner auszustatten. Der Qualitäts-Mietwagen-Veranstalter Sunny Cars und reiseziele.ch helfen den Besitzern der Haustiere mit zehn Expertentipps für eine problemlose und entspannte Anreise.
Im Zoo Zürich stehen seit gestern Bauprofile. Sie gehören zum Projekt Pantanal Voliere, das als nächster Meilenstein des Zoos einen grosszügigen Flugraum für bedrohte Vögel schaffen soll.
Seit gestern Donnerstag treffen die Zoobesucherinnen und Zoobesucher im Zoo Zürich auf Bauprofile zum Projekt Pantanal Voliere. Zusätzlich steht ab nächstem Dienstag eine Bauinformationstafel mit einer Gesamtvisualisierung im Bereich des Zoo Haupteingangs. Profile und Tafel informieren über das nächste Meilensteinprojekt des Zoos und zeigen insbesondere, wie viel Platz die Vögel im neuen Lebensraum zum Fliegen haben werden.
Auch wenn die Tage zum Teil noch empfindlich kalt sind, ist die Brut- und Setzzeit bereits im vollen Gange: Vögel bauen ihre Nester, Wildschweine bringen ihre Frischlinge zur Welt und Dachse sind schon fleissig dabei, ihren Nachwuchs aufzuziehen.
Zum Schutz der heimischen Wildtiere appelliert die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN an alle Hundehalter:innen, ihre Vierbeiner stets anzuleinen und nicht abseits der Wege zu spazieren.