Wildtiere

Anzahl und Dimension heutiger Wildnisgebiete sind ein Armutszeugnis

Ursprüngliche Lebensräume, in denen sich die Natur frei entwickeln kann, sind entscheidend für den Erhalt der bedrohten Biodiversität, für die Forschung, aber auch als Erholungsraum. An der heutigen Wildnisfachtagung diskutierten 70 Fachleute aus Naturschutz, Behörden und Wissenschaft darüber, was es braucht, um die letzten grossen naturnahen Landschaften der Schweiz zu bewahren und „wilde Ecken“ im Siedlungsraum zu fördern. „Es braucht einen besseren Schutz der verbleibenden grossen, ursprünglichen Naturlandschaften in der Schweiz“, fasst Jan Gürke die Erkenntnis und Forderung der rund 70 Fachleute zusammen, die heute in Biel die Zukunft der Schweizer Wildnis diskutiert haben. Der Leiter der aktuellen Pro Natura Wildnis-Kampagne verweist auf die diversen Erschliessungsprojekte für Tourismus und Energiegewinnung die aktuell die letzten Wildnislandschaften bedrohen. „Es ist ein Armutszeugnis, dass der Schweizerische Nationalpark das einzige grosse geschützte Wildnisgebiet der Schweizer Alpen ist. Um die akute Biodiversitätskrise abzuwenden, braucht es unbedingt mehr solcher Gebiete mit einem umfassenden, langfristigen Schutz“. Dieser Meinung sind nicht nur die anwesenden Expertinnen und Experten sondern auch über 1000 ihrer Kollegen, die letztes Jahr an einer Befragung zum Thema „Wildnis“ teilgenommen haben.

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Tiere im Winter – Achtung Gefahren!

Die kalte Jahreszeit hält mit Minustemperaturen und Schnee in höheren Lagen Einzug. Da gilt es auch Vorkehrungen für unsere tierischen Freunde zu treffen. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) weist auf typische Winter-Gefahren hin und bietet Tipps, wie Tiere gesund durch die Kälte kommen. Hund: Die meisten Hunde nehmen die Kälte viel lockerer als wir und so mancher hat den Schnee sogar zum Fressen gern. Aber aufgepasst: Dies bezahlen sie oft mit einer Magen-Darmentzündung und starkem Halsweh. Zudem wird die Kälte für Hunde dann gefährlich und lebensbedrohlich, wenn sie sich nicht bewegen können. Daher sehr wichtig: Hunde im Winter nicht draussen anbinden und nicht lange im abgestellten Fahrzeug warten lassen.

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Furna GR: Nahbegegnung mit Wolf

Am 6. Oktober 2022 wurde der Wildhut eine Nahbegegnung zwischen einer vierzehnjährigen Jugendlichen und einem Wolf in Furna gemeldet. Wie die Jugendliche berichtete, sei die Begegnung mit dem Wolf auf dem Weg zur Schule in einer Spitzkehre auf kurzer Distanz passiert und habe beide überrascht. Auf das hin habe der Wolf geknurrt und sich dann entfernt.

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Jagd- und Schutzgesetz: praxisnahe und breit abgestützte Lösung existiert

Der Ständerat berät diesen Donnerstag eine neue Revision des Jagd- und Schutzgesetzes (JSG). Auf dem Tisch liegt leider ein Vorschlag, der eine fachgerechte und rasche Lösung zum Wolf ignoriert. Ein von neun Verbänden aus Landwirtschaft, Naturschutz, Jagd und Forst erarbeitetes Konzept sieht hingegen sowohl eine präventive Wolfsregulierung als auch die Stärkung des Herdenschutzes vor. Für die Umweltverbände wäre daher ein Entscheid zugunsten der Scheinlösung der UREK-S inakzeptabel. Auf den Alpsommer 2023 hin soll ein breit abgestütztes revidiertes Jagdgesetz (JSG) vorliegen, wel­ches bei der Regulierung des Wolfes neue Wege geht. Eine Koalition aus neun Organisationen (Schwei­zerischer Bauernverband SBV, Schweiz. Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete SAB, Schweiz. Alpwirtschaftlicher Verband SAV, JagdSchweiz, Schweiz. Forstverein, BirdLife Schweiz, Gruppe Wolf Schweiz, Pro Natura, WWF Schweiz) hat in der Frage der präventiven Regulierung des Wolfsbestan­des einen Konsens im Interesse von Alpwirtschaft und Artenschutz gefunden.

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Kanton Appenzell Innerrhoden: Hilfe für den Mauersegler

Mauersegler sind geschickte Insektenjäger und deshalb wichtig für das ökologische Gleichgewicht. Ihr Bestand nimmt im Kanton Appenzell I.Rh. jedoch immer weiter ab. Die ARNAL AG wurde nun beauftragt, die Entwicklung der Vorkommen des Mauerseglers im Kanton zu überprüfen. Mauersegler brüten gerne über Jahre hinweg am selben Ort. Daher bittet die Fachstelle für Natur- und Landschaftsschutz die Bevölkerung, Mauerseglernester zu melden und bei Neu- und Umbauten Rücksicht zu nehmen.

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Abschuss eines Wolfs in der Region Schattenberge-Augstbord angeordnet

Der Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, hat den Abschuss eines Wolfs zwischen den Gemeinden Ergisch und Unterbäch in der Region Schattenberge-Augstbord angeordnet. Das Grossraubtier hat 28 Nutztiere in einer geschützten Situation auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Nutzflächen (LN) getötet. Damit sind gemäss der revidierten Verordnung zum Bundesgesetz über die Jagd (JSV), die am 15. Juli 2021 in Kraft getreten ist, die Voraussetzungen für die Anordnung eines Abschusses erfüllt. Die Bundesverordnung erlaubt den Abschluss von Grossraubtieren, wenn diese innerhalb von vier Monaten mindestens zehn Schafe oder Ziegen getötet haben.

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Brut- und Setzzeit hat begonnen: Bitte auf Wildtiere Rücksicht nehmen!

Auch wenn die Tage zum Teil noch empfindlich kalt sind, ist die Brut- und Setzzeit bereits im vollen Gange: Vögel bauen ihre Nester, Wildschweine bringen ihre Frischlinge zur Welt und Dachse sind schon fleissig dabei, ihren Nachwuchs aufzuziehen. Zum Schutz der heimischen Wildtiere appelliert die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN an alle Hundehalter:innen, ihre Vierbeiner stets anzuleinen und nicht abseits der Wege zu spazieren.

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Liechtenstein: Rücksicht auf Wildtiere nehmen - Winterruhezonen beachten

Wichtige Winterlebensräume von Wildtieren sind ab Mittwoch, 15. Dezember, mit einem Betretungsverbot belegt. Die häufig genutzten Winterwanderwege, Ski- und Schneetourenrouten bleiben jedoch begehbar. Auch ausserhalb der Winterruhezonen ist rücksichtsvolles Verhalten gegenüber Wildtieren gefordert. Der Winter stellt für wildlebende Tiere eine grosse Herausforderung dar. Mit rücksichtsvollem Freizeitverhalten sowie der Einhaltung von vier einfachen Regeln kann massgeblich dazu beigetragen werden, dass Wildtiere die kalte Jahreszeit schadlos überstehen.

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Sieben gerettete Löwen erreichen Schutzzentrum in den Niederlanden

Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat am 29. September drei weibliche und vier männliche Löwen aus gefährlichen Haltungsbedingungen in Picior de Munte im Süden Rumäniens gerettet. Die Reise in ihr neues Zuhause führte durch Ungarn, die Slowakei, Tschechien und Deutschland. Am 1. Oktober trafen sie schliesslich in dem von VIER PFOTEN geführten FELIDA Grosskatzenschutzzenrum in den Niederlanden ein. VIER PFOTEN wird auch weiterhin mit dem früheren Besitzer der Löwen verhandeln, um die Zucht vor Ort endgültig zu beenden und eine artgemässe Lösung für drei verbliebene Löwen zu finden: die Eltern der Geretteten sowie ein Löwenjunges.

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Zunehmende Wolfspräsenz gefährdet die einheimische Zucht

Die Wolfspräsenz hat diesen Sommer schweizweit stark zugenommen. Neben bestehenden Rudeln, die sich erfolgreich fortgepflanzt haben, bildeten sich zusätzlich neue. Aus Sicht des Schweizerischen Schafzuchtverbandes (SSZV) und des Schweizerischen Ziegenzuchtverbandes (SZZV) müssen die Auswirkungen davon genau analysiert werden. Umdenken und rasches Handeln im Umgang mit Grossraubtieren sind zwingend nötig.

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Wildnispark Zürich / Sihlwald: Eintauchen in das WWW des Waldes

Mit dem Wildnistag „NatUrwald“ bietet der Wildnispark Zürich seinen Gästen am 26. September in Sihlwald ein paar ganz besondere Highlights: einen Einblick ins Internet des Waldes, Fahrten mit der Museumsbahn und vieles mehr. Der „NatUrwald-Tag“ vom 26. September bietet Familien, Naturinteressierten und Dampflok-Fans zahlreiche spannende Erlebnisse. Auf dem Areal des Besucherzentrums in Sihlwald geben die Junior Ranger des Wildnispark Zürich ihr Wissen mit viel Begeisterung in Form von spannenden Spielen an interessierte Kinder und Jugendliche weiter.

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Angriffe auf gealpte Nutztiere - Probleme mit dem Wolf verschärfen sich massiv

Die Angriffe auf gealpte Nutztiere durch Wölfe nehmen dieses Jahr eine neue Dimension an. Bereits wurden Tiere aus der Sömmerung ins Tal zurückgeführt, weil deren Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Der Schweizer Bauernverband erwartet, dass Gesuche zum Abschuss von Wölfen unbürokratisch und rasch bewilligt werden. Zudem braucht es neue Lösungen, um die wachsenden Wolfspopulationen einzudämmen. Sonst ist die die Alpwirtschaft gefährdet.

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