25 November 2022

Tierfreundliche Alternativen: Faux Gras statt tierquälerische Stopfleber

Am internationalen Tag gegen Foie gras machen sich die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN und die Westschweizer Organisation Stop Gavage Suisse für tierfreundliche Alternativen zur Stopfleber stark, um die Feiertage mit Genuss und ohne Grausamkeiten zu feiern. Das Importverbot für Foie gras steht auch auf der politischen Agenda in der Schweiz. Denn der internationale Trend ist eindeutig: Selbst König Charles III von England hat vor kurzem Foie gras aus seinen königlichen Residenzen verbannt. Das Leben der Enten und Gänse in der Stopfmast ist grausam: Im Rahmen der Foie-gras-Produktion werden die Tiere vor dem Schlachten zwei Wochen lang „gestopft“. Das bedeutet, dass ihnen drei- bis viermal täglich innerhalb von drei Sekunden bis zu 1 kg Maispüree durch die Speiseröhre gepresst wird. Zum Vergleich: Diese unter Zwang verabreichten Futtermengen würden bei einem Menschen 12 kg Spaghetti pro Tag entsprechen. Gegen Ende dieser Stopfmast wiegt die Leber der Gänse 2 kg statt 200 g – 10x mehr als bei einem gesunden Tier. Der dadurch entstehende Druck auf die Organe verursacht Schmerzen und Atembeschwerden. Hinzu kommen das Töten der „unbrauchbaren“ weiblichen Küken, methodische Verstümmelungen und fragwürdige Haltungsbedingungen.

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