Nutztiere

VIER PFOTEN kritisiert Geschlechtsbestimmung im Ei

VIER PFOTEN nimmt die Ankündigung der konventionellen Schweizer Eierbranche gemäss ihrer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung zur Kenntnis, künftig auf Geschlechtserkennung im Ei (sogenanntes „in-ovo sexing“) zu setzen. Obwohl dieser Schritt eine Verbesserung gegenüber der bisherigen Praxis, bei der frisch geschlüpfte männliche Küken vergast werden, darstellt, bleibt er aus unserer Sicht unzureichend, um das zugrundeliegende Tierschutzproblem umfassend zu lösen. Die angekündigte Lösung der konventionellen Schweizer Eierbranche ist für VIER PFOTEN aus Tierschutzsicht unzureichend.

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Wolfsbestände regulieren: Balanceakt zwischen Naturschutz & Landwirtschaft

Am 1. September startete die 5-monatige Periode, um die Wolfsbestände aktiv zu regulieren. Dieses Vorgehen ist nötig, um die Wolfspopulation wieder in den Griff zu bekommen und das exponentielle Wachstum zu stoppen. Der Schweizer Bauernverband fordert weitere Anpassungen in der Jagdschutzverordnung, damit die Koexistenz mit dem Raubtier verbessert wird. Eine aktive Regulierung der exponentiell wachsenden Wolfsbestände ist notwendig, um die traditionelle Sömmerung und damit die Nutzung der hoch gelegenen Alpgebiete in Zukunft zu erhalten. Gemäss Jagdverordnung ist diese zwischen 1. September 2024 und 31. Januar 2025 in jenen Kantonen möglich, welche die definierten Anforderungen erfüllen. Aktuell verdoppelt sich die Anzahl Wölfe alle zwei Jahre, was die Plafonierung auf einem erträglichen Niveau zwingend notwendig macht. Deshalb erwartet der Schweizer Bauernverband (SBV), dass die Kantone nun die nötigen personellen Ressourcen sicherstellen, um das Zeitfenster für die aktive Regulierung effizient zu nutzen. Auch die reaktive Regulierung bleibt wichtig. Hier sind die Schadschwellen (=Anzahl gerissene Nutztiere) zu senken, die einen Abschuss der schadenstiftenden Tiere zulassen.

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VIER PFOTEN startet Kampagne für mehr Tierwohl in der Landwirtschaft

Die neue Kampagne von VIER PFOTEN will eine neue Wertehaltung gegenüber unseren Tieren in der Landwirtschaft verankern. Denn den Preis für den unbewussten Konsum von Billig-Tierprodukten bezahlen die Tiere. Indem wir Tierprodukte ersetzen, reduzieren oder einen höheren Qualitätsstandard wählen, machen wir einen Unterschied. Dazu liefert die Kampagne spannende Einblicke und Fakten über Tiere in der Landwirtschaft und zeigt auf, warum es sich lohnt, auf verantwortungsbewussten Konsum zu setzen. Eine zentrale Rolle spielen dabei drei Videos, die Einblicke in die aussergewöhnlichen Fähigkeiten dieser Tiere bieten.

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Feuerwerke am 1. August: Grosse Belastung für Tiere und Umwelt

Lautstarke Feuerwerke rund um den Nationalfeiertag werden immer noch von vielen Privatpersonen zelebriert – unabhängig davon, ob Heimtierbesitzer oder nicht. Aber Feuerwerke verursachen in erster Linie Lärm, produzieren Abfall und haben durch die ausgelöste Feinstaub-Belastung einen negativen Klimaeffekt. Für zahllose Heim- als auch Nutz- und Wildtiere sind sie eine immens grosse physische sowie psychische Belastung. Zudem verbrennen jährlich unzählige Kleinlebewesen wie Igel, Mäuse oder Insekten in den Holzhaufen der 1. August-Feuer.

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Stressfreier Nationalfeiertag: Tipps zum Schutz von Haustieren und Wildtieren

Während viele Schweizerinnen und Schweizer dem Nationalfeiertag am 1. August entgegenfiebern, machen sich lärmempfindliche und tierliebende Menschen bereits grosse Sorgen. Sie und zahlreiche Haus-, Wild- und sogenannte Nutztiere leiden nämlich massiv unter dem laut knallenden Feuerwerk, das bereits in vielen Geschäften angeboten und bald in die Luft gejagt wird. Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN gibt Tipps, wie Halterinnen und Halter von Haustieren das Leiden ihrer Vierbeiner lindern können und wie man Wild- und sogenannten Nutztieren helfen kann.

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Tierischer Silvester-Horror: Wir verzichten auf Feuerwerk – für Tiere und Umwelt!

Was für uns das laute und farbenprächtige Feiern des Jahreswechsels ist, bedeutet für viele Tiere der blanke Horror. Unseren Freudenbekundungen über den Anfang eines neuen Jahres, können viele Tiere nichts abgewinnen. Sie geraten ab dem für sie unverständlichen Knallen und Pfeifen in Panik und sind kaum zu beruhigen.

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Mehr als 400 internationale Modemarken lehnen "Tierqual-Wolle" ab

VIER PFOTEN setzt sich bei hochrangiger Branchenveranstaltung in Norditalien für mehr Tierschutz bei Schafen ein Eine Stunde von der Modemetropole Mailand entfernt, in der kleinen Stadt Biella, fand kürzlich die Natural Fibre Connect Conference statt. Die hochrangige Branchenveranstaltung wird von führenden Woll-, Kaschmir-, Mohair- und Alpakaproduzenten organisiert. Gemeinsam fordern sie mehr "Naturfasern" bis 2030, während die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN und eine wachsende Zahl von Verbraucherinnen und Verbrauchern mehr Tierschutz und ein Ende der grausamen Verstümmelung von Lämmern, dem sogenannten Mulesing, fordern.

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Die Zweinutzungskuh ist wirtschaftlich interessant

Der Verein Simmentaler Original präsentierte heute in Zollikofen zusammen mit der BFH-HAFL und Agroscope die Ergebnisse der Studie zur Wirtschaftlichkeit der Simmentaler Kuh. Vor 2 Jahren wurde die Studie im Auftrag des Vereins Simmentaler Original bei den beiden Forschungsinstitutionen in Auftrag gegeben und von diesen anhand einer detaillierten Betriebszweiganalyse erarbeitet. Die Simmentaler Kuh überzeugt in der Studie mit einem einfachen Management sowie tiefen Direktkosten. Die Arbeit wurde durch die Fondation Sur-la-Croix sowie das Bundesamt für Landwirtschaft BLW finanziell unterstützt.

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Tierfreundliche Alternativen: Faux Gras statt tierquälerische Stopfleber

Am internationalen Tag gegen Foie gras machen sich die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN und die Westschweizer Organisation Stop Gavage Suisse für tierfreundliche Alternativen zur Stopfleber stark, um die Feiertage mit Genuss und ohne Grausamkeiten zu feiern. Das Importverbot für Foie gras steht auch auf der politischen Agenda in der Schweiz. Denn der internationale Trend ist eindeutig: Selbst König Charles III von England hat vor kurzem Foie gras aus seinen königlichen Residenzen verbannt. Das Leben der Enten und Gänse in der Stopfmast ist grausam: Im Rahmen der Foie-gras-Produktion werden die Tiere vor dem Schlachten zwei Wochen lang „gestopft“. Das bedeutet, dass ihnen drei- bis viermal täglich innerhalb von drei Sekunden bis zu 1 kg Maispüree durch die Speiseröhre gepresst wird. Zum Vergleich: Diese unter Zwang verabreichten Futtermengen würden bei einem Menschen 12 kg Spaghetti pro Tag entsprechen. Gegen Ende dieser Stopfmast wiegt die Leber der Gänse 2 kg statt 200 g – 10x mehr als bei einem gesunden Tier. Der dadurch entstehende Druck auf die Organe verursacht Schmerzen und Atembeschwerden. Hinzu kommen das Töten der „unbrauchbaren“ weiblichen Küken, methodische Verstümmelungen und fragwürdige Haltungsbedingungen.

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Vereinbarung zum Wohle der Bienen

Mit der von apisuisse, dem Verband der Schweizerischen Zuckerrübenproduzenten (SVZ) und der Schweizer Zucker AG (SZU) unterzeichneten Vereinbarung (siehe Anhang) strebt man eine langfristige Kooperation an, mit dem Ziel gemeinsame Projekte umzusetzen, die zur weiteren Ökologisierung des Zuckerrübenanbaus führen und dem Wohl der Bienen dienen. Apisuisse, der SVZ und die SZU erachten die erstmalige Zusammenarbeit als geeigneten Weg, die bestehenden Zielkonflikte rund um den Einsatz von Pflanzenschutzmittel zu lösen.

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Zalando setzt ein Zeichen gegen Leid von Merino-Lämmern

Online-Versandhändler Zalando unterschreibt Absichtserklärung von VIER PFOTEN und positioniert sich gegen Verstümmelung von Merino-Lämmern beim „Mulesing“ Erfolg für den Tierschutz und VIER PFOTEN: Der Online-Versandhändler Zalando hat jetzt nach intensiven Gesprächen mit der globalen Tierschutzorganisation den „Brand Letter of Intent“ unterschrieben und bekennt sich mit dieser Absichtserklärung dazu, für seine Eigenmarken ab 2023 nur noch zertifizierte Wolle zu beziehen, die Mulesing ausschliesst. Unter Mulesing versteht man eine auf australischen Farmen betriebene schmerzhafte Verstümmelung von Merinolämmern. Die globale Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN begrüsst den Schritt von Europas grösstem Versandhändler.

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Mehr Wiesenmilch heisst mehr Tierwohl und mehr Nachhaltigkeit

Das Wiesenmilch-Label von IP-SUISSE zählt gemäss der STS-Labelbewertung zu den tierfreundlichen Haltungsformen. Auslauf und Weide ist Pflicht, was zusammen mit der graslandbasierten Fütterung das Wohl der Tiere verbessert. Die vollständige Abgeltung von Tierwohl- und weiteren Nachhaltigkeitsleistungen für Wiesenmilch-Produzenten ist hingegen nur bei ganz bestimmten Betriebsstrukturen gegeben und stellt den weiteren Ausbau in Frage.

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800 Legehennen suchen ein Zuhause

Rund drei Millionen junge Legehennen werden in der Schweiz jährlich ausgemustert und getötet, weil sie nicht mehr genügend Eier legen. Solche Tiere finden durch die Legehennen-Aktionen der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) neue Plätze. Die nächste findet am Freitag, 14. und Samstag, 15. Januar 2022 in der Nähe von Illnau (ZH) statt: 800 Legehennen aus Bodenhaltung suchen an diesen Tagen ein neues Zuhause.

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Zunehmende Wolfspräsenz gefährdet die einheimische Zucht

Die Wolfspräsenz hat diesen Sommer schweizweit stark zugenommen. Neben bestehenden Rudeln, die sich erfolgreich fortgepflanzt haben, bildeten sich zusätzlich neue. Aus Sicht des Schweizerischen Schafzuchtverbandes (SSZV) und des Schweizerischen Ziegenzuchtverbandes (SZZV) müssen die Auswirkungen davon genau analysiert werden. Umdenken und rasches Handeln im Umgang mit Grossraubtieren sind zwingend nötig.

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Wie steht es mit dem Tierwohl in der Gemeinschaftsgastronomie?

Beim Lebensmitteleinkauf für die Gemeinschaftsgastronomie kommt dem öffentlichen Sektor, den Beschaffungsstellen in Gemeinden, Städten und staatsnahen Betrieben, eine Vorbildfunktion zu. Wie weit werden sie dieser Verantwortung gerecht? Wie gewichten sie Nachhaltigkeit und Tierwohl in ihren Beschaffungskriterien? Das Kompetenzzentrum Nutztiere des Schweizer Tierschutz STS befragte dazu die grössten Schweizer Städte und einzelne staatsnahe Betriebe. Die Resultate sind teils erfreulich, teils ernüchternd.

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Animals‘ Angels: Fakten zur Überarbeitung der EU-Tierschutztransportverordnung

Die Tierschutzorganisation Animals‘ Angels veröffentlicht in dieser Woche ihren Bericht „100 Reasons to Revise Council Regulation EC 1/2005 on the Protection of Animals during Transport“. Der Bericht verbindet die über 20-jährige Erfahrung von Animals‘ Angels bei Tiertransportkontrollen in der EU und weltweit mit den Ergebnissen wissenschaftlicher Studien. In „100 Reasons“ deckt Animals‘ Angels gezielt die Schwächen der EU-Verordnung (EG) Nr. 1/2005 zum Schutz der Tiere während des Transportes auf und stellt über 100 konkrete Forderungen an die derzeit stattfindende Überarbeitung der Verordnung.

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