belmedia Redaktion

Absage von Tierausstellungen wegen Corona: Chance für mehr Tierschutz?

Bereits zum sechsten Mal veröffentlicht der Schweizer Tierschutz STS auch im Frühjahr 2020 einen umfassenden Bericht über die im Vorjahr besuchten Tier- und Viehausstellungen. Der STS anerkennt dabei viele bezüglich Tierwohl umgesetzte Verbesserungen und kritisiert gleichzeitig die weiterhin oft beobachtete distanz- und würdelose Zurschaustellung der Tiere.

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Tierisch heisser Frühling: So wird die Hitze für unsere Haustiere erträglicher

Die meisten unserer Heimtiere können nicht schwitzen und tragen zudem ein wärmendes Fell. Bereits im Frühsommer sind sie der Gefahr eines lebensbedrohlichen Hitzschlags viel eher ausgesetzt als der Mensch. Mit einigen Kniffen kann die frühsommerliche Hitze für unsere tierischen Hausgenossen erträglicher werden. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz hat die wichtigsten Tipps für Tierhalter zusammengestellt.

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VIER PFOTEN: Traumatisiertes Affenkind in sichere Obhut genommen

Das Team der VIER PFOTEN ORANG-UTAN WALDSCHULE in Borneo hat ein weiteres wehrloses Orang-Utan-Baby in seine Obhut genommen und es so vor dem sicheren Tod bewahrt, nachdem es von der indonesischen Wildtierbehörde BKSDA beschlagnahmt worden war. Eingezwängt in einem Sack auf einem Motorrad sollte der etwa zwei Jahre alte Orang-Utan-Junge ausgesetzt werden. Vermutlich wollte sein Besitzer ihn aus Angst vor COVID-19 loswerden.

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Wildtierschutz beim Mähen - Leid und Tod von Wildtieren vermeiden

Der Beginn der Mähsaison überschneidet sich mit den Setz- und Brutzeiten zahlreicher wildlebender Tiere. Bodenbrütende Vögel, Junghasen, Rehkitze und auch Kleinsäuger werden regelmässig Opfer der Mähwerke. Der Schweizer Tierschutz STS appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Landwirte. Sie haben die Gefahr ihrer Mähtechnik zu verantworten und aktiv Leid und Tod von Wildtieren zu vermeiden.

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Kanton GR: Zunehmende Wolfspräsenz stellt eine Herausforderung dar

Die Erfahrungen in Graubünden zeigen im Jahr 2019 eine zunehmende Anzahl an Wölfen in allen Kantonsteilen, insbesondere in der Surselva. Leben mit dem Wolf stellt uns vor neuen Herausforderungen. In der aktuellen Lage ist es wichtig, dass eine koordinierte Vorgehensweise angestrebt wird und eine gute Zusammenarbeit stattfindet. Die schwierige Situation in der Landwirtschaft betreffend Wolfspräsenz erfordert klare Regeln und wirft neue Fragen auf. An wen können sich direkt Betroffene wenden?

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Schwere Mängel bei Lebendtiertransporten in Rumänien aufgedeckt

Ein von der EU-Kommission veröffentlichter neuer Bericht über Lebendtiertransporte in Rumänien deckt gravierende Mängel im Tierschutz auf. Tiere wurden nicht ordnungsgemäss untersucht, Berichte sind mangelhaft und es wurde nicht genügend kompetentes Personal zur Verfügung gestellt – all das weist darauf hin, dass Rumänien die EU-Transportbestimmungen nur unzureichend erfüllt.

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COVID-19 auf Nerzfarmen nachgewiesen - Verbot von Pelzfarmen gefordert

Nachdem auf zwei Nerzfarmen in den Niederlanden COVID-19 Infektionen bei den dort gehaltenen Tieren nachgewiesen wurden, fordert VIER PFOTEN ein rasches Verbot der Pelztierhaltung in China und anderen Ländern. Am Sonntag, 26. April, bestätigte das niederländische Agrarministerium den Nachweis von COVID-19, nachdem bei den Tieren Symptome wie Atemprobleme und erhöhte Sterblichkeit beobachtet worden waren. Einige Arbeiter zeigten ebenfalls Symptome, wurden bisher jedoch nicht getestet.

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Zum zweiten Mal ein Wolf in Liechtenstein nachgewiesen

Am Montag, 20. April 2020, wurde zum zweiten Mal ein Wolf in Liechtenstein nachgewiesen. Der Nachweis gelang mittels der Fotofallen, die vom Amt für Umwelt zur Überwachung des Liechtensteiner Luchsbestandes eingesetzt werden. Der Nachweis erfolgte, wie bereits im Dezember 2018, nördlich von Steg. Nach Bestätigung der Artbestimmung durch Fachpersonen handelt es sich somit um den zweiten gesicherten Nachweis eines Wolfs auf liechtensteinischem Territorium.

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Tipps für Tierhalter für die Zeit nach den Corona-Ausgangsbeschränkungen

Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN gibt Tierhaltern nun Tipps für die Zeit nach den Ausgangsbeschränkungen. Derzeit verbringen die Menschen deutlich mehr Zeit zuhause, was vor allem den tierischen Familienmitgliedern zugutekommt. Während Haustiere in der aktuellen Situation eine emotionale Stütze und Gesellschaft in der Isolation bieten können, profitieren auch sie von der vermehrten Aufmerksamkeit und Anwesenheit ihrer Halter. Doch es gibt auch ein Leben nach den Ausgangsbeschränkungen.

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Corona-Pandemie: Zoo Zürich unterstützt Naturschutzprojekt Lewa in Kenia

Wegen der Corona-Pandemie bleiben Einnahmen aus dem Tourismus aus, während die Wilderei zunimmt. Der Zoo Zürich leistet in Kenia deshalb finanzielle Soforthilfe. Damit der Schutz der Nashörner, Elefanten und Grevyzebras weiterhin aufrechterhalten werden kann, unterstützt der Zoo Zürich zusammen mit einer Stiftung das Lewa Wildlife Conservancy, ein UNESCO-Weltnaturerbe in Kenia, mit Fr. 300'000.– Soforthilfe.

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China: Hunde und Katzen von Nutztier-Liste gestrichen

Dr. Katherine Polak, Tierärztin und Leiterin der VIER PFOTEN Streunerhilfe in Südostasien: „VIER PFOTEN ist positiv überrascht von der Entscheidung des chinesischen Ministeriums für Landwirtschaft, Hunde und Katzen von einer gerade publizierten Nutztier-Liste explizit auszuschliessen. Die Veröffentlichung dieser Liste folgt einer Reihe von optimistischen Entwicklungen in China: Der Konsum von Wildtieren wurde anlässlich der COVID-19-Pandemie bereits durch ein nationales Gesetz verboten, ebenso der Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch in der chinesischen Stadt Shenzhen. Hunde und Katzen von der Nutztier-Liste zu exkludieren, könnte möglicherweise verhindern, dass jedes Jahr Millionen von Heimtieren in China wegen ihres Fleisches getötet werden.

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