belmedia Redaktion

Sanierung der Deponie Gamsenried der Lonza AG: 15 Jahren müssen reichen

Der Pharmakonzern Lonza will sich 50 Jahre Zeit lassen, um die Chemiemülldeponie Gamsenried bei Brig (VS) aufzuräumen. Die Deponie ist jedoch undicht. Es läuft giftiges Benzidin aus und verschmutzt das Grundwasser massiv. Die Lonza muss jetzt handeln und die Deponie innert 15 Jahren einmalig, sicher und definitiv sanieren. Dies verlangen AefU, OGUV, Pro Natura Oberwallis sowie der WWF heute an einer Medienkonferenz in Visp (VS). Die Chemiemülldeponie Gamsenried der Lonza ist ein chronischer Störfall. Sie läuft seit Jahrzehnten aus, verschmutzt das Grundwasser z. B. mit dem äusserst gefährlichen Benzidin und gefährdet das Trinkwasser. Darum ist eine Sanierung dringlich.

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Demo für eine pelzfreie Schweiz am 22. Oktober, 2022 in Zürich

Die „Demo für eine pelzfreie Schweiz“ ist zurück! Nach einem Jahr Corona-Pause gehen wir am Samstag, 22. Oktober 2022 wieder in Zürich auf die Strasse, um ein Importverbot für tierquälerisch produzierte Echtpelz-Produkte zu fordern - dieses Mal ganz im Namen der Pelz-Initiative! Am Samstag in einer Woche, dem 22.10.2022, findet die alljährliche „Demo für eine pelzfreie Schweiz“ in Zürich statt unter dem Namen DEMO FOR A FURFREE SWITZERLAND | 2022. Mit dem Motto #FurfreeSwitzerland wollen wir dieses Jahr auf die Volksinitiative „Ja zum Importverbot für tierquälerisch produzierte Pelzprodukte“ aufmerksam machen (Pelz-Initiative), welche am 28. Juni 2022 gleichzeitig mit der Stopfleber-Initiative in Bern lanciert wurde.

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Furna GR: Nahbegegnung mit Wolf

Am 6. Oktober 2022 wurde der Wildhut eine Nahbegegnung zwischen einer vierzehnjährigen Jugendlichen und einem Wolf in Furna gemeldet. Wie die Jugendliche berichtete, sei die Begegnung mit dem Wolf auf dem Weg zur Schule in einer Spitzkehre auf kurzer Distanz passiert und habe beide überrascht. Auf das hin habe der Wolf geknurrt und sich dann entfernt.

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Ein Plan für mehr Natur im Thurgau

Die Biodiversität ist auch im Kanton Thurgau unter Druck. Um eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt zu fördern, legt der Kanton seine erste Biodiversitätsstrategie samt Massnahmenplan vor. Über den Inhalt informierte er heute an einer Medienkonferenz beim Schulhaus Remisberg in Kreuzlingen. Gemeinden, Verbände und Private sind eingeladen, an der öffentlichen Vernehmlassung teilzunehmen.

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Deklaration von Montreal über die Ausbeutung von Tieren

Mehr als 400 Akademikerinnen und Akademiker aus 40 Ländern, die sich auf die Moralphilosophie und die politische Philosophie spezialisiert haben, proklamieren die grundlegende Ungerechtigkeit der Ausbeutung von Tieren auf der Grundlage des aktuellen Wissensstands in ihren Fachgebieten: "Wir verurteilen die Praktiken, bei denen Tiere als Objekte oder Waren behandelt werden. Wir erklären, dass die Ausbeutung von Tieren, insofern sie mit unnötiger Gewalt und Schaden einhergeht, ungerecht und moralisch nicht vertretbar ist." Diese Erklärung ( www.swissveg.ch) wurde von Forschenden des Centre de Recherche en Éthique de Montréal initiiert. Sie erinnert in ethischer Hinsicht an die Cambridge Declaration on Consciousness, in der es heisst, dass die Daten darauf hindeuten, dass nicht-menschliche Tiere die neuroanatomischen, neurochemischen und neurophysiologischen Substrate für bewusste Zustände und die Fähigkeit zu absichtlichem Verhalten besitzen.

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Basler Zoo: Zweites Panzernashorn in diesem Jahr geboren

Mit der Geburt des ersten je in einem Zoo geborenen Panzernashorns, des Männchens Rudra, legte der Zolli 1956 den Grundstein für eine erfolgreiche Panzernashornzucht. Körperbau Schon bei der Geburt besitzen Panzernashörner das typische Faltenmuster und die nietenartigen Verdickungen der Haut. Die Hautplatten sind zwei bis viereinhalb Zentimeter dick und erinnern an eine Ritterrüstung. Sie sind durch geschmeidige, gut bewegliche Hautpartien miteinander verbunden. Doch der Eindruck trügt: Die dicke Haut ist sehr sensibel und leicht verletzbar.

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Hunde helfen Menschen – 50 Jahre Blindenführhundeschule Allschwil

Heute vor 50 Jahren wurde die Stiftung Schweizerische Schule für Blindenführhunde gegründet. Die älteste und grösste Schweizer Schule für Blindenführhunde hat eine eigene Zucht und bildet zusätzlich Assistenz- und Autismusbegleithunde sowie Sozialhunde aus. Die ersten Blindenführhundeschulen entstanden in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg. Schäferhunde wurden dazu ausgebildet, Kriegsblinde im zivilen Leben zu unterstützen.

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Mallorca-Ferien mit Hund

Die Tierpension bleibt leer: Immer mehr Menschen nehmen ihren Hund mit in die Ferien. Während der Pandemie wuchs die Anzahl der Tierbesitzerinnen und -besitzer stark an. Damit suchen immer mehr Frauchen und Herrchen nach hundefreundlichen Reiseformen. Mallorca gilt bereits seit langem als Paradies für einen Urlaub mit Hund, weiss der Mallorca-Experte fincallorca. Von der tierfreundlichen Anreise über Hundestrände bis zur passenden Unterkunft: Die Insel bietet alles, was das Tierherz begehrt. So haben auch Vierbeiner ihren Spass während der schönsten Zeit des Jahres, den Ferien.

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Jagd- und Schutzgesetz: praxisnahe und breit abgestützte Lösung existiert

Der Ständerat berät diesen Donnerstag eine neue Revision des Jagd- und Schutzgesetzes (JSG). Auf dem Tisch liegt leider ein Vorschlag, der eine fachgerechte und rasche Lösung zum Wolf ignoriert. Ein von neun Verbänden aus Landwirtschaft, Naturschutz, Jagd und Forst erarbeitetes Konzept sieht hingegen sowohl eine präventive Wolfsregulierung als auch die Stärkung des Herdenschutzes vor. Für die Umweltverbände wäre daher ein Entscheid zugunsten der Scheinlösung der UREK-S inakzeptabel. Auf den Alpsommer 2023 hin soll ein breit abgestütztes revidiertes Jagdgesetz (JSG) vorliegen, wel­ches bei der Regulierung des Wolfes neue Wege geht. Eine Koalition aus neun Organisationen (Schwei­zerischer Bauernverband SBV, Schweiz. Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete SAB, Schweiz. Alpwirtschaftlicher Verband SAV, JagdSchweiz, Schweiz. Forstverein, BirdLife Schweiz, Gruppe Wolf Schweiz, Pro Natura, WWF Schweiz) hat in der Frage der präventiven Regulierung des Wolfsbestan­des einen Konsens im Interesse von Alpwirtschaft und Artenschutz gefunden.

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Hochzeitsflug bei den Termiten

Im Zoo Basel können neben Elefanten, Zebras oder Erdmännchen auch Termiten beobachtet werden. Sie sind weniger im Fokus der Besucher – was schade ist, denn Termiten haben einiges zu bieten: Sie leben in einem komplexen Staatensystem, bauen Lehmhügel und unternehmen zur Fortpflanzung einen Hochzeitsflug. Es lohnt sich also, sich diese speziellen Insekten einmal genauer anzusehen. Die Termiten im Zoo Basel bewohnen im Haus Gamgoas einen hohen Hügel, den sie aus Lehm und Speichel bauen. Der Bau wirkt auf den ersten Blick etwas verlassen, denn seine Bewohner leben in einem verwinkelten Tunnelsystem unter der Erde. Termiten kommen nur nach draussen, um Nahrung zu holen.

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75 internationale Tourismusbetriebe gegen Hunde-und Katzenfleischhandel in Südoastasien

Am heutigen internationalen Welttourismustag fordert die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN gemeinsam mit 75 internationalen Tourismusbetrieben, die die laufende Kampagne unterstützen, ein Ende des Hunde- und Katzenfleischhandels in Südoastasien. Jährlich werden in den Top-Tourismus Destinationen Indonesien und Vietnam, sowie in Kambodscha Schätzungen zufolge zehn Millionen Hunde und Katzen gefangen und für ihr Fleisch geschlachtet. Bei den meisten Tieren handelt es sich dabei um gestohlene Haustiere und Streuner. Die schiere Dimension und das damit einhergehende Tierleid machen den Handel zu einem der grössten Tierschutzprobleme des Asiatischen Kontinents.

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Vereinbarung zum Wohle der Bienen

Mit der von apisuisse, dem Verband der Schweizerischen Zuckerrübenproduzenten (SVZ) und der Schweizer Zucker AG (SZU) unterzeichneten Vereinbarung (siehe Anhang) strebt man eine langfristige Kooperation an, mit dem Ziel gemeinsame Projekte umzusetzen, die zur weiteren Ökologisierung des Zuckerrübenanbaus führen und dem Wohl der Bienen dienen. Apisuisse, der SVZ und die SZU erachten die erstmalige Zusammenarbeit als geeigneten Weg, die bestehenden Zielkonflikte rund um den Einsatz von Pflanzenschutzmittel zu lösen.

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Parlament in Lettland verbietet Pelztierzucht

Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) befindet sich weiter auf Erfolgskurs Das lettische Parlament hat mehrheitlich für ein vollständiges Verbot der Pelztierzucht gestimmt, das 2028 in Kraft treten wird. Lettland ist somit das 15. Land der Europäischen Union, das sich gegen Tierleid auf Pelztierfarmen stellt. Die Zahl an für ihren Pelz gezüchteten Tieren sank in dem Baltischen Staat in den letzten Jahren rapide. Waren es im Jahr 2017 noch insgesamt über 600‘000 Tiere, wurden im vergangenen Jahr noch knapp 300‘000 Tiere für ihren Pelz gezüchtet.

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