Dr. Jane Goodall ruft EU dazu auf, die Käfighaltung europaweit zu beenden
Unterzeichnet wird das Schreiben an die Europäische Kommission von über 140 internationalen WissenschaftlerInnen
Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat 61 Hunde in ihre Obhut genommen. Diese wurden am 21. Februar von lokalen Behörden in Siem Reap, Kambodscha, konfisziert.
Die jungen Hunde – viele von ihnen noch Welpen – waren auf dem Weg in ein Schlachthaus in Kampong Cham, als Polizisten sie eingepfercht in sechs kleinen Käfigen in einem Kleinbus entdeckten. Der Fahrer des Busses wurde an Ort und Stelle verhaftet. Obwohl in Siem Reap der Handel mit Hundefleisch bereits seit Juli 2020 verboten ist, war es in Kambodscha die erste von der Regierung durchgeführte Beschlagnahmung von Hunden, die für die Schlachtung bestimmt waren.
Das Jagdinspektorat des Kantons Bern verfügt den Abschuss von Wölfin F78. Grund für diesen Entscheid ist der Schaden, den die Wölfin an Nutztieren angerichtet hat. Der Abschuss muss bis Ende März im Perimeter Gürbetal, Stockental, Längenberg und Gantrischgebiet erfolgen.
Dies ist einzig Wildhütern erlaubt.
Der Kanton Luzern bietet auch im Winter attraktive Erholungsgebiete. So laden Schnee bis in die Niederungen, Sonnenschein und frostige Temperaturen zu Wintersportaktivitäten ein. Bevorzugte Gebiete sind jedoch oft gleichzeitig der Lebensraum von Wildtieren.
Um durch den Winter zu kommen, haben sich die Wildtiere im Sommer und Herbst Reserven zugelegt, diese schwinden bei einem harten Winter jedoch besonders schnell. Wichtig ist deshalb, dass man bei Freizeitaktivitäten auf die Tiere Acht gibt und Rücksicht nimmt – unnötige Störungen der Wildtiere sollen vermieden werden. Der Kanton Luzern bittet um Rücksicht.
Die Schweiz braucht ein Importverbot für tierquälerische Pelzprodukte – zu diesem Schluss kommt der Zürcher Tierschutz nach seiner neuesten Ladenrecherche. Zwar werden immer mehr Modehäuser wie Kofler, Bogner, Och Sport und Relax pelzfrei. Doch Deklarationsmängel und chinesische Qualpelze bleiben allgegenwärtig.
Von Oktober bis Dezember 2020 hat der Zürcher Tierschutz im Rahmen seiner Kampagne "echt Pelz - echt grausam" in zwölf Modegeschäften der Region Zürich sowie in Luzern und St. Gallen die Deklaration von 147 Pelzartikeln überprüft. Das Resultat: Auch nach acht Jahren wird die 2013 erlassene Deklarationspflicht immer noch missachtet.
Der Zürcher Kantonsrat hat am heutigen 1. Februar 2021 in zweiter Lesung ein neues kantonales Jagdgesetz beraten.
Verabschiedet, mit 168 zu null Stimmen bei einer Enthaltung, wurde eine Gesetzesrevision, mit der unter anderem die Baujagd auf Füchse verboten wird.
Der Schweizer Tierschutz STS lehnt das Freihandelsabkommen mit Indonesien ab. Der STS kritisiert, dass im vorliegenden Uebereinkommen Tierschutz und Tierhaltung als Teil der Nachhaltigkeitsbedingungen ausgeklammert sind.
Freihandelsvorteile mit der Schweiz soll es nur für diejenigen Länder geben, die sich an tierschützerische Mindeststandards halten.
Die Vollzugshilfe „Konzept Bär Schweiz“ entspricht den gesamteuropäischen Richtlinien und hat sich bewährt.
So lauten die wichtigsten Befunde des Berichts „Umgang mit dem Bären in der Schweiz“, den der Bundesrat am 27. Januar 2021 verabschiedet hat.
Die enormen Schneemassen der letzten Wochen sind auch für die Lebewesen in kleinen Bächen problematisch.
Besonders, wenn der Mensch keine Rücksicht auf diese Lebensräume nimmt.
Der Gedanke an ein verschwundenes oder entlaufenes Haustier ist für Tierbesitzer unerträglich. Seit mehr als 35 Jahren kümmert sich das europaweit tätige Haustierregister TASSO e.V um das Aufspüren verschwundener Vierbeiner.
Hilfe bietet auch das mit neuesten Meldungen stets aktuelle Portal Polizei.news.
Die meisten Menschen regeln ihre Zukunft mit Versicherungen und sonstigen Vorsorgemassnahmen. Bei ihren Haustieren aber sind sie weniger weitsichtig.
Was geschieht mit meinem Hund, wenn ich länger in eine Kur oder beruflich ins Ausland muss? Was geschieht mit der Katze, wenn ich wegen eines Unfalls oder einer Demenz nicht mehr urteilsfähig bin? Und wer kümmert sich um meine Vierbeiner im Todesfall?
Im biologischen Jahr 2019/20 (1. Mai 2019 bis 30. April 2020) gab es in der Schweiz mindestens sechs reproduzierende Wolfsrudel, bei drei weiteren war der Status unklar. Im laufenden biologischen Jahr 2020/21 (1. Mai 2020 bis 30. April 2021) können aktuell mindestens neun Rudel bestätigt werden, zusätzlich ist in einem weiteren Gebiet der Status unklar (Val d'Entremont und angrenzende Gebiete).
Drei ehemalige Rudel dürften mittlerweile definitiv nicht mehr existieren, obwohl noch einzelne Wölfe im Gebiet sind (Augstbord/VS, Calanda/GR/SG und Valle Morobbia/TI).
Unseren Freudenbekundungen über den Anfang eines neuen Jahres, können viele Tiere nichts abgewinnen.
Sie geraten ab dem für sie unverständlichen Knallen und Pfeifen in Panik und sind kaum zu beruhigen. Auch wenn coronabedingt viele grosse Feuerwerke abgesagt wurden, gilt es aufgrund der privaten Knallereien Vorsichtsmassnahmen für unsere Heimtiere zu treffen.
Über die Festtage ist oft nicht nur für uns Menschen schlemmen angesagt: „Eine Extraportion Lachs, Schinkli, Guetsli oder sogar Schokolade als Weihnachtsleckerli für die geliebten Vierbeiner sind zwar gut gemeint, aber nicht geeignet weil ungesund oder sogar gefährlich“, erläutert Susy Utzinger, Tierschutzexpertin und Geschäftsführerin der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz.
Lebensgefährlich wird es, wenn Hund und Katze Weihnachtsdekorationen, das Schinkli-Netz aus dem Mülleimer oder die in Alufolie verpackten Schöggeli vom Christbaum erwischen. Solche Fremdkörper müssen dann nicht selten vom Tierarzt notfallmässig aus dem Tierkörper entfernt werden. Auch sonst gibt es einiges zu beachten.
Das Weihnachtsfest wird ein anderes sein in diesem Jahr. Feiern zuhause, im kleinen Kreis. Die Zeit wirkt wie der perfekte Start für ein Leben mit einem Haustier, einem tierischen Gefährten für Geborgenheit und Nähe.
Aber auch in Zeiten des erzwungenen Zuhauseseins gilt: Tiere sollten grundsätzlich nie unbedacht angeschafft und erst recht nicht zum Fest verschenkt werden.
Wichtige Winterlebensräume von Wildtieren sind ab dem 15. Dezember mit einem Betretungsverbot belegt. Die häufig genutzten Winterwanderwege, Ski- und Schneetourenrouten bleiben jedoch begehbar, wie das Amt für Umwelt informiert.
Doch auch ausserhalb der Winterruhezonen ist insbesondere in diesem Winter aufgrund der geltenden Massnahmen rund um COVID-19 rücksichtsvolles Verhalten gegenüber Wildtieren gefordert.
Ab dem 1. Januar 2021 gelten für Tiere und Tierprodukte aus dem Vereinigten Königreich die gleichen Einfuhrbedingungen in die Schweiz wie für Staaten ausserhalb der Europäischen Union.
Das hat Konsequenzen für Reisende, die Tiere oder Produkte tierischer Herkunft aus dem Vereinigten Königreich in die Schweiz importieren wollen.
In mehreren Ländern wurden vereinzelt Infektionen von Katzen mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 festgestellt.
Nun wurde erstmals im Veterinärmedizinischen Labor der Vetsuisse Fakultät der Universität Zürich bei einer Katze das Virus nachgewiesen. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Katzen und Hunde ein Infektionsrisiko für Menschen darstellen. Sie spielen bei der Verbreitung des Virus höchstwahrscheinlich keine Rolle. Bei der Covid-19-Pandemie ist die Übertragung von Mensch zu Mensch ausschlaggebend.