Schweizer Tierschutzstrafpraxis 2018: Wieder mehr Tierschutzstrafverfahren

Die Analyse der Schweizer Tierschutzstrafpraxis 2018 der Stiftung für das Tier im Recht (TIR) zeigt, dass nach dem erheblichen Einbruch der Fallzahlen im Jahr 2017 im Berichtsjahr mit 1'760 Entscheiden wieder eine leichte Zunahme verzeichnet werden kann. Dennoch besteht bei der Umsetzung des Tierschutzstrafrechts nach wie vor grosser Verbesserungsbedarf. So sind nach wie vor erhebliche kantonale Unterschiede festzustellen und werden Tierschutzdelikte von den Strafbehörden häufig noch immer bagatellisiert.

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Buchackern TG: Mit Reh kollidiert und davongefahren – Zeugen gesucht

In der Nacht auf Donnerstag wurde in Buchackern ein Reh angefahren. Der Verursacher entfernte sich, ohne Meldung zu erstatten. Die Kantonspolizei sucht Zeugen und mahnt zur Vorsicht. Um 4.45 Uhr meldete ein aufmerksamer Passant ein verletztes Reh an der Götighoferstrasse. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau konnten kurz darauf das schwer verletzte Tier antreffen, das offenbar von einem Fahrzeug angefahren worden war. Ein Wildhüter musste  es von seinem Leiden erlöste.

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So transportieren Sie Ihren Hund sicher im Auto

Hund schaut aus dem offenen Kofferraumfensters eines Autos hinaus

Haustiere sind in der Schweiz sehr beliebt. In jedem zweiten Haushalt sind Tiere anzutreffen. Zwar gilt die Katze als beliebtestes Heimtier, aber schon den zweiten Platz belegt der Hund. Immerhin leben eine halbe Million Hunde in der Schweiz und ein Grossteil von ihnen wird regelmässig im Auto transportiert. Ob nur kurze Strecken zum Tierarzt, ein Ausflug ins Grüne ansteht oder ob es sich um eine lange Fahrt in die Ferien handelt, ist der Hund mit an Board, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Schliesslich sollen Bello und Co das Reiseziel sicher und entspannt erreichen.

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Katze mit Armbrust beschossen - Zeugenaufruf

Eisenach. Wiederholt wurde im östlichen Stadtgebiet ein Tier mit einem Pfeil beschossen und verletzt. Am 28.09.2019 stellte eine Katzenhalterin aus dem Rothenhofer Weg einen Armbrustpfeil im Körper ihrer Katze fest. Der Leichtmetallpfeil ist 16 cm lang, goldfarben mit silberner Metallspitze und einer schwarzen Kunststofffeder. Der Pfeil konnte entfernt werden, das Tier überlebte den Angriff.

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Kanton Graubünden: 145 Ziegen mussten wegen Paratuberkulose getötet werden

Am 29. Oktober 2019 mussten in einem grossen Ziegenbetrieb im Puschlav 145 Ziegen wegen Paratuberkulose getötet und entsorgt werden. Seit März 2018 wurde die zu bekämpfende Tierseuche immer wieder bei einzelnen Tieren diagnostiziert. Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit (ALT) hat gestützt auf die eidgenössische Tierseuchengesetzgebung die Tierseuche bekämpft, indem Tiere mit klinischen Symptomen und positivem Laborbefund getötet und entsorgt wurden. Der Infektionsdruck war schlussendlich so gross, dass als letztmögliche Massnahme die Tötung des ganzen Bestands angeordnet werden musste. Insgesamt starben in diesem Betrieb 210 Ziegen an dieser unheilbaren Krankheit.

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Fohlenaufzucht (Teil 5): Darauf sollten Sie bei der Auswahl der Fohlenweide achten

Das Fohlen ist abgesetzt, also von der Mutter entwöhnt. Nun steht die Entscheidung an: selber grossziehen oder an eine Fohlenweide abgeben? Viele Pferdebesitzer entscheiden sich zurecht für die Fohlenweide, auch Fohlenplatz genannt. Doch das Angebot in der Schweiz und im angrenzenden Ausland ist gross; man hat also die Qual der Wahl. Wir fassen zusammen, auf welche Kriterien es besonders ankommt.

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Ausgebüxtes Pferd ruft Einsatzkräfte auf den Plan

Neustadt/Weinstrasse. Aufmerksame Verkehrsteilnehmer bemerkten am Morgen des 30.10.2019, gegen 06.30 Uhr, dass sich ein Pferd gefährlich nah an der Fahrbahn der L 532, an der Strecke zwischen Neustadt und Hassloch aufhält. Durch schnelles Einschreiten der Einsatzkräfte konnte das Pferd auf die unweit gelegene Koppel zurückgebracht werden, sodass weitere Gefahren für Tier und Verkehrsteilnehmer abgewehrt werden konnten.

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Gravierende Missstände in italienischen Büffelfarmen erneut aufgedeckt

Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN macht abermals auf die verheerenden Tierschutzmängel aufmerksam, die auf vielen Büffelfarmen in Italien noch immer herrschen. Neues Material, das der Organisation zugespielt wurde, zeigt abgemagerte und kranke Tiere in verdreckten Ställen. Diese Zustände zeichnen ein wenig luxuriöses Bild des weltweit beliebten Premiumkäses „Mozzarella di Bufala Campana DOP“ – kurz Büffelmozzarella. Im Rahmen einer aktuellen Umfrage hat VIER PFOTEN die Massnahmen von 13 Detailhändlern im deutschsprachigen Raum für mehr Tierwohl bei der Büffelhaltung bewertet. In der Schweiz konnten bei Migros, Aldi und Lidl am meisten Bemühungen für das Wohl der Wasserbüffel verzeichnet werden.

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Bitte bei der Herbst- und Wintergarderobe auf Pelzprodukte verzichten!

Es wird kälter und die ersten Leute kümmern sich bereits um ihre Herbst- und Wintergarderobe. Obwohl die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung die grausamen Haltungs-, Fang- und Tötungsmethoden klar ablehnt, boomt der Verkauf von Pelzprodukten. Nachdem das Tragen von Pelz insbesondere in den 90er Jahren verpönt war, ist der Absatz von Pelzprodukten in den letzten Jahren auch in der Schweiz wieder stark angestiegen.

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