Lebensschwaches Elefantenkalb kurz nach der Geburt verstorben

Die auf Anfang Jahr erwartete Elefantengeburt im Kaeng Krachan Elefantenpark erfolgte nicht mit dem gewünschten Ausgang. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat die 17-jährige Elefantenkuh Farha einen Elefantenbullen geboren. Leider verstarb das Kalb kurz nach der Geburt aufgrund von Lebensschwäche. Nach einer Tragezeit von etwa 22 Monaten brachte Farha am Samstag, 14. Januar 2023, ihr Elefantenkalb zur Welt. Zur Geburt kam es kurz vor Mitternacht innerhalb der Familie, analog zu wildlebenden Elefanten. Im geschützten Kontakt beobachteten die Zoomitarbeiter*innen das Verhalten des Tieres bereits seit mehreren Tagen intensiv und konnten in Kombination mit den regelmässig gemessenen Hormonwerten den Geburtszeitpunkt antizipieren und somit den gesamten Verlauf überwachen.

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Umweltverbände erachten Koexistenz von Mensch und Wolf für möglich

Die Umweltverbände Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz und Gruppe Wolf Schweiz verzichten auf ein Referendum gegen das revidierte Jagdgesetz. Das Parlament hat im Dezember 2022 die Chance verpasst, ein fachlich überzeugendes Gesetz zu verabschieden, das eine Regulierung der Wölfe mit klarem Bezug zu Schäden ermöglicht und so die Herausforderungen der Land- und Alpwirtschaft effektiver angegangen hätte. Trotzdem kann die Koexistenz mit dem Wolf auf Grundlage des nun vorliegenden Gesetzes gelingen. Entscheidend ist die Regelung mittels einer Jagdverordnung, die den Wolfsbestand nicht gefährdet und den Herdenschutz weiter stärkt, sowie deren gemeinsame Umsetzung durch Älplerinnen, Landwirte, Försterinnen, Naturschützende, Kantone und Gemeinden. Der Wolf gehört zur heimischen Tierwelt und die Schweiz ist zu seinem Schutz verpflichtet. Eine Koexistenz von Mensch und Wolf ist auf der Basis des revidierten Gesetzes möglich, sofern die im Parlament genannten sichernden Bedingungen eingehalten werden. So sollen wolfsfreie Zonen nicht zulässig sein, und die Entfernung ganzer Rudel ist nur in Ausnahmefällen möglich. Auch Wolfsabschüsse in Jagdbanngebieten wird es weiterhin nicht geben. Die Hürden für den Abschuss von Einzelwölfen werden gegenüber Stand heute nur unwesentlich gesenkt und liegen immer noch wesentlich höher, als dies in der vom Volk 2020 abgelehnten Vorlage der Fall gewesen wäre. Die Regulierungszeit für Wölfe wird im Winter gegenüber dem Ist-Zustand sogar um zwei Monate verkürzt. Unter diesen Rahmenbedingungen ist eine erneute Gefährdung des Wolfsbestandes nicht möglich. Der Wolf wird sich deshalb auch mit dem neuen Jagdgesetz entwickeln können und ein integraler Bestandteil der heimischen Tierwelt bleiben. Deshalb verzichten die Verbände Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz und die Gruppe Wolf Schweiz auf das Ergreifen eines Referendums. Sie hatten bereits vor über fünf Jahren zugestimmt, dass beim Wolf – und nur beim Wolf – eine stärkere, gezielte und schadensorientierte Regulierung möglich sein könne.

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Tierischer Silvester-Horror – Ratschläge für Tierhalter

Was für uns das laute und farbenprächtige Feiern des Jahreswechsels ist, bedeutet für viele Tiere der blanke Horror. Unseren Freudenbekundungen über den Anfang eines neuen Jahres, können viele Tiere nichts abgewinnen. Sie geraten ab dem für sie unverständlichen Knallen und Pfeifen in Panik und sind kaum zu beruhigen. Nicht selten verunfallen in Panik geratene Hunde oder Katzen müssen aus Verstecken gerettet werden, aus denen sie sich nicht selbstständig befreien können.

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Silvester ohne Knallerei – den Tieren zuliebe auf lautes Feuerwerk verzichten

An Silvester wird in der Schweiz – ähnlich wie am Nationalfeiertag – fleissig Feuerwerk gekauft und abgelassen. Was schön aussieht, hat jedoch grosse negative Auswirkungen auf die Tiere. VIER PFOTEN appelliert daher auch dieses Jahr an die Schweizer Gesellschaft, auf lautes Feuerwerk zu verzichten. Die Volksinitiative „für eine Einschränkung von Feuerwerk“ möchte Feuerwerk, das Lärm erzeugt, zukünftig verbieten. Die Initiative wird von der Tierschutzorganisation als Partnerin unterstützt.

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VIER PFOTEN rettet Albaniens letzten „Restaurantbären“

Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat gestern erfolgreich den letzten sogenannten „Restaurantbären“ Albaniens gerettet. Der 24-jährige Braunbär Mark ist nun auf dem Weg in Richtung Österreich und wird am 9. Dezember in seinem neuen Zuhause, dem BÄRENWALD Arbesbach, eintreffen. Nachdem das Team von VIER PFOTEN Mark betäubt und aus seinem Käfig befreit hatte, untersuchte ihn die begleitende Tierärztin und stellte sicher, dass er reisefähig ist. Nun ist Mark auf dem Weg von Albanien über Nordmazedonien, Griechenland, Bulgarien, Rumänien und Ungarn nach Österreich.

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Die Zweinutzungskuh ist wirtschaftlich interessant

Der Verein Simmentaler Original präsentierte heute in Zollikofen zusammen mit der BFH-HAFL und Agroscope die Ergebnisse der Studie zur Wirtschaftlichkeit der Simmentaler Kuh. Vor 2 Jahren wurde die Studie im Auftrag des Vereins Simmentaler Original bei den beiden Forschungsinstitutionen in Auftrag gegeben und von diesen anhand einer detaillierten Betriebszweiganalyse erarbeitet. Die Simmentaler Kuh überzeugt in der Studie mit einem einfachen Management sowie tiefen Direktkosten. Die Arbeit wurde durch die Fondation Sur-la-Croix sowie das Bundesamt für Landwirtschaft BLW finanziell unterstützt.

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Nach 18 Jahren wieder trächtig: Basler Elefantenkuh erwartet Nachwuchs

Der Zolli freut sich, Basel ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk zu machen: Elefantenkuh Heri ist trächtig! Die Geburt des Jungtiers ist gegen Ende 2023, Anfang 2024 zu erwarten. Am 19. Juni 2022 erreichte die Verantwortlichen des Zolli die freudige Nachricht, dass Elefantenkuh Heri nach 18 langen Jahren erneut trächtig ist. Zu jenem Zeitpunkt war Heri schätzungsweise in der 18. Schwangerschaftswoche. Eine Trächtigkeit bei Elefanten dauert rund 22 Monate. Entsprechend ist die Geburt Ende 2023, Anfang 2024 zu erwarten.

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Spar-Tipps für Haustierhalter

Viele Tierheime in Europa sind bereits überfüllt und haben nur begrenzte Ressourcen, um die steigende Zahl von Tieren, die vermittelt werden müssen, zu bewältigen. Daher ist es wichtiger denn je, vor der Anschaffung eines Haustieres die langfristige Verantwortung umfassend zu bedenken. Ein Haustier zu adoptieren oder zu kaufen bedeutet, während seiner gesamten Lebenszeit die Verantwortung für sein Wohlergehen zu übernehmen. Janine Cirini, Campaignerin bei VIER PFOTEN Schweiz erklärt: „Wer einen Hund, eine Katze oder ein anderes Haustier in seine Familie aufnimmt, hat eine Fürsorgepflicht gegenüber seinem Haustier und muss in der Lage sein, diese während des gesamten Lebens des Tieres zu finanzieren. Kosten für Futter und Tierbedarf, sowie eine regelmässige tierärztliche Versorgung sind ebenfalls sicherzustellen.“

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Kanton Glarus: Kärpfrudel darf reguliert werden

Das Departement Bau und Umwelt des Kantons Glarus hat Anfang Oktober 2022 beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) ein Gesuch für die Regulierung des Kärpf-Wolfsrudels eingereicht. Das Gesuch wurde mit den bisher festgestellten Nutztierrissen begründet. Insgesamt werden dem Rudel 50 Schafrisse zugeschrieben, weitere 14 Tiere blieben nach den Angriffen vermisst. Das BAFU hat dem Gesuch nun zugestimmt.

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Tierfreundliche Alternativen: Faux Gras statt tierquälerische Stopfleber

Am internationalen Tag gegen Foie gras machen sich die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN und die Westschweizer Organisation Stop Gavage Suisse für tierfreundliche Alternativen zur Stopfleber stark, um die Feiertage mit Genuss und ohne Grausamkeiten zu feiern. Das Importverbot für Foie gras steht auch auf der politischen Agenda in der Schweiz. Denn der internationale Trend ist eindeutig: Selbst König Charles III von England hat vor kurzem Foie gras aus seinen königlichen Residenzen verbannt. Das Leben der Enten und Gänse in der Stopfmast ist grausam: Im Rahmen der Foie-gras-Produktion werden die Tiere vor dem Schlachten zwei Wochen lang „gestopft“. Das bedeutet, dass ihnen drei- bis viermal täglich innerhalb von drei Sekunden bis zu 1 kg Maispüree durch die Speiseröhre gepresst wird. Zum Vergleich: Diese unter Zwang verabreichten Futtermengen würden bei einem Menschen 12 kg Spaghetti pro Tag entsprechen. Gegen Ende dieser Stopfmast wiegt die Leber der Gänse 2 kg statt 200 g – 10x mehr als bei einem gesunden Tier. Der dadurch entstehende Druck auf die Organe verursacht Schmerzen und Atembeschwerden. Hinzu kommen das Töten der „unbrauchbaren“ weiblichen Küken, methodische Verstümmelungen und fragwürdige Haltungsbedingungen.

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Zoo Basel: Winterspeck erwünscht – Winterfütterung bei Zootieren

Seit 2020 hält der Zoo Basel Baumstachler, auch Ursons genannt. Bedenkt man deren natürlichen Lebensraum in Nordamerika, erstaunt es nicht, dass sich die Tiere im Herbst Fettreserven anfressen, um die kargen Winter zu überstehen. Ursons sind Pflanzenfresser und ernähren sich vorwiegend von Laub, Knospen, Beeren und Baumrinde. Im Herbst ergänzen sie ihre Diät durch Buchennüsschen und Eicheln.

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