Wildtiere

Schweizer Tierschutzstrafpraxis 2018: Wieder mehr Tierschutzstrafverfahren

Die Analyse der Schweizer Tierschutzstrafpraxis 2018 der Stiftung für das Tier im Recht (TIR) zeigt, dass nach dem erheblichen Einbruch der Fallzahlen im Jahr 2017 im Berichtsjahr mit 1'760 Entscheiden wieder eine leichte Zunahme verzeichnet werden kann. Dennoch besteht bei der Umsetzung des Tierschutzstrafrechts nach wie vor grosser Verbesserungsbedarf. So sind nach wie vor erhebliche kantonale Unterschiede festzustellen und werden Tierschutzdelikte von den Strafbehörden häufig noch immer bagatellisiert.

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Buchackern TG: Mit Reh kollidiert und davongefahren – Zeugen gesucht

In der Nacht auf Donnerstag wurde in Buchackern ein Reh angefahren. Der Verursacher entfernte sich, ohne Meldung zu erstatten. Die Kantonspolizei sucht Zeugen und mahnt zur Vorsicht. Um 4.45 Uhr meldete ein aufmerksamer Passant ein verletztes Reh an der Götighoferstrasse. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau konnten kurz darauf das schwer verletzte Tier antreffen, das offenbar von einem Fahrzeug angefahren worden war. Ein Wildhüter musste  es von seinem Leiden erlöste.

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Bitte bei der Herbst- und Wintergarderobe auf Pelzprodukte verzichten!

Es wird kälter und die ersten Leute kümmern sich bereits um ihre Herbst- und Wintergarderobe. Obwohl die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung die grausamen Haltungs-, Fang- und Tötungsmethoden klar ablehnt, boomt der Verkauf von Pelzprodukten. Nachdem das Tragen von Pelz insbesondere in den 90er Jahren verpönt war, ist der Absatz von Pelzprodukten in den letzten Jahren auch in der Schweiz wieder stark angestiegen.

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Schwäne von Autobahn gerettet

A 1, Anschlussstelle Vechta. Ein Verkehrsteilnehmer meldete am Mittwoch, 09. Oktober 2019, gegen 8:55 Uhr, zwei Schwäne auf der Fahrbahn der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Bremen. Diese sollten sich in den abgesperrten Baustellenbereich in Höhe der Anschlussstelle Vechta verirrt haben. Als Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn vor Ort eintrafen, erkannten sie auch, warum die Schwäne auf Abwegen waren.

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Artenschutz tut Not: Geschmuggelte artgeschützte Schildkröten gerettet

Essen / Paderborn / Lippstadt. Bereits am 30. September 2019 stellten Beamte des Zollfahndungsamtes Essen bei einer 41-jährigen Italienerin in Lippstadt zwei lebende und eine verendete besonders geschützte maurische Landschildkröten sicher. Zuvor war bei der Zollfahndung Essen ein Hinweis eingegangen, dass die Beschuldigte maurische Landschildkröten aus Marokko nach Deutschland eingeschmuggelt haben soll. Bei maurischen Landschildkröten handelt es sich um eine besonders und streng geschützte Art nach dem Bundesnaturschutzgesetz sowie der EG-Verordnung, wobei nicht nur die ungenehmigte Einfuhr, sondern bereits der Besitz dieser Schildkröten verboten und strafbar ist.

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VIER PFOTEN rettet sieben Gallebären aus grausamer Gefangenschaft in Vietnam

Während ihrer bisher grössten Bärenrettung gelang es der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, insgesamt sieben Kragenbären in Sicherheit zu bringen. Am 19. und 20. September rettete VIER PFOTEN die ehemaligen Gallebären aus ihren winzigen Käfigen im Süden Vietnams. Nach einer 42-stündigen Fahrt in den Norden des Landes erreichten die Bären ihr neues, artgemässes Zuhause – den von VIER PFOTEN geführten BÄRENWALD Ninh Binh. Die Nachfrage nach Bärengalle zu heilenden Zwecken ist aktuellen Berichten zufolge rückläufig. Bis zu 450 Bären leben jedoch aktuell in Vietnam noch immer unter widrigsten Umständen auf Bärenfarmen oder in Einzelhaltung.

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Schweizer Tierschutz STS will kein Jagdgesetz, das Tierquälereien erlaubt

National- und Ständerat haben sich geeinigt über die Jagdgesetz-Revision. Ein Gesetz, das den "Schutz wildlebender Tiere" (Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel) in seinem Titel trägt ist damit zu einem eigentlichen Abschussgesetz verkommen. Der Schweizer Tierschutz STS will kein Jagdgesetz, das Tierquälereien erlaubt und Tierarten ausrotten will. Der STS unterstützt aktiv das Referendum gegen die Vorlage.

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Bundespolizei rettet Schwan aus dem Gleisbereich

Einige Reisende und Triebfahrzeugführer der Deutschen Bahn AG meldeten am Mittag des 17. September ein Schwanenpärchen im Gleisbereich auf Höhe Düsseldorf Angermund - Flughafen. Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Düsseldorf konnte nach kurzzeitiger Gleissperrung und Nacheile einen Schwan aus dem Gleisbereich retten und in Sicherheit bringen. Der Gerettete war seinem Freund und Helfer Polizeimeister Daniel T. sichtlich dankbar.

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Dreibeinige Bärin aus Horror-Zoo gerettet – jetzt Geschosspartikel entdeckt

Erst im April dieses Jahres fand Bärin Dushi nach jahrelangem Leiden ein neues Zuhause im BÄRENWALD Müritz, einem Tierschutzprojekt von VIER PFOTEN im Norden Deutschlands. Die globale Tierschutzorganisation rettete die dreibeinige Dushi im Oktober 2018 aus einem verwahrlosten Zoo in Albanien, der für internationale Schlagzeilen sorgte. Nun wurde während einer Routineuntersuchung im BÄRENWALD Müritz eine erschreckende Entdeckung gemacht: Geschosspartikel einer Schrotflinte stecken in Dushis Vorderbein und Stumpf.

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